Bis Mitte 2011 verfolgt die Pianistin Ana Marija Markovina ein Buchprojekt, in dem neue Aspekte des Musikunterrichts und der Konzerttätigkeit/-qualifikation auf pädagogischer und psychologischer Ebene diskutiert werden. Insbesondere spielen dort ihr Interesse und ihre Verbindungen zur aktuellen universitären Forschung eine Rolle. Außerdem wird sie mehrere neue CDs aufnehmen und ihr Repertoire erweitern.

Ab Sommer 2011 ist sie wieder auf dem Podium zu hören und zu sehen.

Quintessenz-Fragen an Ana-Marija Markovina

Mein Lieblingstier:
Mein Hund Dante Alighieri und mein Ara Gandhi

Meine Lieblingspflanze:
Vergissmeinnicht

Mein Lieblingsessen:
Qualitativ oder quantitativ?

Mein Lieblingsgetränk:
"Die Milch der frommen Denkungsart"

Meine drei Insel-CDs:
Ist die Insel einsam? Dann das "Requiem für einen toten Dichter" von Bernd Alois Zimmermann

Mein drei Insel-Bücher:
Arno Schmidt: Zettels Traum (sind mehr als drei Bücher...)

Meine drei Lieblings-Musikstücke:  
Mich brennts in meinen Reiseschuhn (Eichendorff)
Geh aus mein Herz und suche Freud (Paul Gerhard)
Wohlauf, die Luft geht frisch und rein, wer lange sitzt muß rosten. (V.v. Scheffel)

Meine drei* Lieblings-Interpreten:
Florence Foster Jenkins- drunter gibt's nichts

Meine Begeisterung für klassische Musik hat geweckt:
Ich begeistere mich nicht für Musik, ich bin ihr verfallen.

Mein Lieblings-Zitat aus der Musikgeschichte:
"Kunst kommt nicht von Können, sondern von Müssen" (Arnold Schönberg)

Sechs Personen der Geschichte, die ich gerne zum Abendessen einladen
würde:
Schumann, Brahms und Clara
Hans von Bülow, Wagner und Cosima

Drei Kunstwerke, die ich gerne besitzen würde:
Das sind so viele, ich zähle mal auf, was ich NICHT haben möchte:
Das Bett von Tracy Emin, die Requisiten von Otto Mühl und den Diamantenschädel von Damian Hirst

Wenn ich eine Zeitmaschine hätte …würde ich
- Beethoven überreden, eine 10. Symphonie zu schreiben
- Gesualdo in die Elbphilharmonie und Hugo Wolf in die Carnegie-Hall einladen
- Nietzsche Kompositionsunterricht vermitteln

Wenn ich nicht Musiker geworden wäre …
hätte ich jetzt viel Geld auf dem Konto.

Mein Lebensmotto:
Samuel Beckett: "Wieder versuchen. Wieder scheitern. Besser scheitern."

Persönliche Website der Künstlerin: www.pianistin.com


Monika Csampai
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