Andrea Kauten

Biographie Andrea Kauten


Die ungarisch-schweizerische Pianistin Andrea Kauten begann ihr Klavierspiel im Alter von sieben Jahren beim Basler Pianisten Albert Engel. Bereits als 13-jährige stand sie im Finale des Jecklin-Wettbewerbs in Zürich. Ein Jahr später wurde sie mit dem ersten Preis des Schweizerischen Jugendmusikwettbewerbs ausgezeichnet.

In der Folge studierte Andrea Kauten an der Musikakademie Basel. Das Stipendium des Migros Genossenschaftsbundes Schweiz ermöglichte ihr die Weiterführung ihrer Studien an der berühmten Franz Liszt Musikakademie Budapest, wo sie mit Kornél Zempléni und Edith Hambalkó arbeitete.

Durch die dichte Verschmelzung ihrer Empfindsamkeit mit einer perfekten Technik vermag Andrea Kauten einem Konzertflügel ungeahnte Klänge zu entlocken. Sie spielt in eminent schöpferischer Weise poetisch, zuweilen verhalten, dann wieder stark ausdrucksvoll - so wie es die Musik erfordert. Mit ihren Interpretationen der Werke von Bach und Schumann beweist die Künstlerin, über welche Sensibilität, aber auch Virtuosität sie verfügt.
Man spürt bei Andrea Kauten den Einfluss der Franz Liszt Musikakademie Budapest,  Ausbildungsort einer bedeutenden Anzahl weltbekannter Künstler wie András Schiff, Jenö Jandó oder Dezsö Ránki. Zu hören ist dieser Einfluss in ihrem wunderbar runden Ton, in ihrer hoch romantischen, schwärmerischen und doch kontrollierten Spielweise. Andrea Kauten legt großen Wert auf Genauigkeit und Texttreue in ihren Interpretationen, ohne dass sie dabei die Musikalität vernachlässigt. Zu Beginn ihrer Konzerttätigkeit spielte die Pianistin eine Reihe von Klavierkonzerten mit Orchester, so auch das 3. Klavierkonzert von Béla Bartók mit dem Radio-Sinfonieorchester Basel, das Tripel-Konzert von Ludwig van Beethoven mit dem ungarischen Savaria Sinfonieorchester wie auch das Klavierkonzert in d-Moll von Johann Sebastian Bach mit den Prager Kammersolisten. Es folgten weitere Klavierkonzerte, und zwar von Frédéric Chopin, Wolfgang Amadeus Mozart und Camille Saint-Saëns.
Für den ungarischen Rundfunk nahm die Pianistin eine Gesamteinspielung des Klavierwerks von Carl Goldmark auf.

Bereits 1993 erschien Andrea Kautens erste CD mit Werken von Franz Liszt, Carl Goldmark und Sergei Rachmaninow. Seither konzertierte sie in diversen Ländern, so unter anderem in den USA, Kanada, Dänemark, Frankreich und Deutschland.   

Bei Sony Classical veröffentlichte die Pianistin 2006 Robert Schumanns C-dur-Fantasie op. 17, Kreisleriana op. 16 und die Romanzen op. 28 Nr. 2 und 3 (Bestellnummer 88697 00026 2).

Andrea Kauten ist künstlerische Leiterin der Anneliese Benner-Krafft-Stiftungskonzerte in Schopfheim-Fahrnau - einer Kammermusikreihe, die sich unter Kennern der Szene zum echten Geheimtipp entwickelt hat.

Im März 2009 erscheint bei Sony Classical eine weitere CD mit Werken von Robert Schumann: Die selten zu hörende Klaviersonate Nr. 3 f-moll op. 14, die Sinfonischen Etüden op. 13 und zwei Novelletten op. 21 (Bestellnummer 88697 36059 2, Hybrid-SACD).

 

                                                                                                  Foto: Manfred Esser


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