Biographie Duo Brüggen-Plank

Henrike Brüggen

Henrike Brüggen wurde in Stadtoldendorf geboren und begann das Klavierspiel im Alter von 6 Jahren. Mit 15 Jahren wurde sie Schülerin von Prof. Heidi Köhler (Hannover).

Nach ihrem Abitur studierte sie bei Prof. Heidi Köhler und anschließend bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Nach mit Auszeichnung abgeschlossenem Studium der künstlerischen Ausbildung setzte Henrike Brüggen ihr Studium bei Prof. Anatol Ugorski an der Hochschule für Musik Detmold fort und beschloss dieses mit dem Konzertexamen.
Henrike Brüggen hielt mehrere Lehraufträge an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, der Hochschule für Musik München und dem Leopold- Mozart- Zentrum Augsburg inne.

Henrike Brüggen ist mehrfach ausgezeichnete Preisträgerin bei Klavierwettbewerben, wie etwa dem internationalen Steinway-Klavierspielwettbewerb, dem Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in den Kategorien Klavier solo und Kammermusik und dem internationalen „Piano Campus-Wettbewerb“ in Paris. Ebenso war sie Stipendiatin der „Oskar-und-Vera-Ritter-Stiftung“, des Deutschen Musikwettbewerbs Solisten (Berlin) und wurde in die Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ aufgenommen.

Henrike Brüggen trat solistisch unter anderem mit der Sinfonia Varsovia und den Göttinger Symphonikern auf und gab Konzerte im Rahmen namhafter Festivals wie etwa der Schwetzinger Festspiele und der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Seit 1998 erfolgten Rundfunkaufnahmen beim Deutschland Radio, NDR und SWR. Henrike Brüggen erhielt weitere wichtige künstlerische Impulse bei international renommierten Künstlern und Ensembles wie Sándor Falvai, Gyöngyi Keveházi, Thomas Brandis, dem Alban Berg Quartett, Hatto Beyerle und Ulf Schneider.
Der Schwerpunkt der Pianistin liegt seit langem in der Kammermusik. 2007 gründete Henrike Brüggen gemeinsam mit der Geigerin Marie Radauer-Plank das Duo Brüggen Plank, welches seitdem erfolgreich im In-und Ausland konzertiert. Daneben spielt sie in diversen anderen Formationen und wirkt bei kammermusikalischen Projekten mit.

 

Marie Radauer-Plank

Marie Radauer-Plank wurde 1986 in Salzburg geboren und erhielt bereits mit vier Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Sie studierte als Jungstudentin in ihrer Heimatstadt bei Benjamin Schmid und Lukas Hagen an der Universität Mozarteum Salzburg, nach dem Abitur an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Ulf Schneider und an der Chapelle Royale Reine Elisabeth bei Augustin Dumay. 2014 beschloss sie ihr Violinstudium in der Klasse von Ulf Schneider mit dem Konzertexamen. Im Moment erweitert sie ihre Kompetenzen im Bereich der alten Musik im Studium bei Reinhard Goebel.
Außerdem erhielt sie wertvolle künsterlische Impluse von renommierten Künstlern und Pädagogen wie etwa Thomas Brandis, Hatto Beyerle, Christiane Hutcap, Jean-Jaques Kantorow, Berent Korfker, Konrad Other, Igor Ozim, Eduard Schmieder und dem Artemis Quartett.
Marie Radauer-Plank ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Im Juli dieses Jahres gewann sie den 2. Preis beim Internationalen Bach-Wettbewerb Leipzig; 2012 den 2. Preis beim Wettbewerb des Kulturkreises des deutschen Wirtschaft; 2010 war sie Finalistin und Sonderpreisträgerin des Gradus-Wettbewerbs Wien; 2007 gewann sie den 3. Preis beim Internationalen Louis-Spohr-Wettbewerb Weimar.
Als Solistin konzertierte sie unter anderem mit dem Münchner Rundfunkorchester, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Orchestra della Accademia Mahler, dem Pauliner Kammerorchester und dem iPalpiti Chamber Orchestra. Konzertengagements der letzten bzw. kommenden Saison hatte sie beim Festival de Menton (F), Eilat Chamber Music Festival (ISR), Internationales Musikfest Goslar (D) sowie dem iPalpiti Festival of International Laureates (USA).
Kammermusikalisch trat sie mit Künstlern wie etwa Julius Berger, Wolfram Christ, Leonid Gorokhov, Lukas Hagen, Tatjana Masurenko und Hagai Shaham auf.
Gemeinsam mit der Pianistin Henrike Brüggen gründete sie 2007 das Duo Brüggen-Plank, mit dem sie seither zahlreiche Konzerte in Deutschland und dem europäischen Ausland gab.
Seit Mai 2011 wird Marie Radauer-Plank als Preisträgerin der französischen Stiftung “Banque populaire Natixis” unterstützt. Sie spielt auf einer italienischen Violine von Dom. Amati 1746.



Monika Csampai
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