Diskographie Wassily & Nicolai Gerassimez

Free Fall

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)      
Cello Sonata No. 2, Op. 58    
Allegro assai vivace    
Allegretto scherzando    
Adagio    
Molto allegro vivace    
Dmitri Shostakovich (1906-1975)      
Sonata for Cello and Piano in D minor, Op. 40 (1934)    
Allegro non troppo    
Allegro    
Largo    
Allegro    
Wassily Gerassimez (*1991)      
Cello Blues for Cello Solo    
Fazil Say (*1970)      
Paganini Variations for Piano Solo (1995)    
Wassily Gerassimez (*1991)      
Transition for Cello and Piano (2009)

Künstler: Wassily Gerassimez, Violoncello, Nicolai Gerassimez, Klavier

Label: Genuin 
Bestellnummer: GEN 14304
Format: CD
Erscheinungstermin: 10.1.2014

Hörbeispiel 

 

Brüder Gerassimez setzen an zum musikalischen Höhenflug
(...) "Schon bei Felix Mendelssohn-Bartholdys D-Dur-Sonate (in dieser Saison auch schon bei den Coburger „Musikfreunden“ auf dem Programm) erweisen sich die Brüder als bestens harmonierendes Duo. Vom ersten Ton an packend: ihr gestalterischer Ernst, die Virtuosität ihres Musizierens, die Bedingungslosigkeit, mit der sie sich in den Dienst der Werke stellen – und nicht zuletzt, die Klangfantasie, mit der sie agieren. (...)
Das gilt ganz besonders für die Cellosonate op. 40 von Dmitri Schostakowitsch – ein Werk, dessen bekenntnishaften Charakter sie mit großem Nachdruck entfalten. Überzeugend und spannend wirken auch die beiden kompositorischen Talentproben Wassily Geressimez – ein Blues für Cello solo, aus einer Improvisation entwickelt das Duostück „Transition“, das von Jazz-Einflüssen geprägt ist. „Free Fall“ haben Wassily und Nicolai Gerassimez ihre gemeinsame
CD genannt. Doch ein freier Fall ist diese Einspielung keineswegs, vielmehr ein musikalischer Höhenflug, der neugierig macht aufweitere Projekte, Veröffentlichungen und Konzerte."
Coburger Tageblatt, 13.06.2014

Die Überraschung
(...) "Ihr anspruchsvolles Debüt-Programm mit Mendelssohns furioser zweiter Cellosonate (op.58) und der elegisch-expressiven d-moll-Sonate Schostakowitschs aus dem Jahr 1934, zeugt von Mut und Risikobereitschaft, und sie meistern diesen "freien Fall" mit ungestümer Spielfreude, jugendlicher Frische und einer unerschütterlichen Souveränität, die grosses Potenzial anzeigt und den Zuhörer öffnet für die tieferen Schichten dieser wunderbaren Werke. Dass diese beiden Vollblutmusiker vor allem positive Energien verströmen und den Lebenspuls der Musik entfachen wollen, zeigen auch ihre vom Jazz inspirierten, frechen Solo-Zugaben, darunter hinreissende neue Klaviervarationen über Paganinis 24. Caprice von Fazil Say.
Musik & Theater, April 2014

Spitzen-Debüt
(...) "Doch schon der Mendelssohn lässt - so prononciert und farbig musiziert -  aufhorchen, musikalisch ausdrucksvoll. Und Schostakowitschs lyrisch-energische Sonate von 1934 interpretieren die Brüder mitreißend und detailgenau und leiten damit zum modernen Teil des Debüts über: Fazil Says Paganini-Variationen sind als Improvisation gedacht, entsprechend frei und leicht spielt sie Nicolai Gerassimez. Den Höhepunkt an Spielfreude und Temperament bilden zweifellos die Stücke von Wassily, bei denen das Stillsitzen schwerfällt: Cello Blues für Cello solo -  effektvoll als kontrastreicher Dialog aufgebaut und launig-bluesig gespielt und Transition für Cello und Klavier, in dem die Brüder kurz die Instrumente "tauschen" -  rhythmisch frech, ansteckend und leidenschaftlich. Musik verschiedener Zeiten, gleichermaßen ernst genommen, spielerisch auf höchstem Niveau umgesetzt. Ein "freier Fall" mit weichr Landung und viel Bodenständigkeit. Ein echtes Muss."
ensemble, April/Mai 2014

(...) "Wunderbar, wie mitreißend sie die Ecksätze von Mendelssohns zweiter Cellosonate spielen und wie gekonnt sie Lyrik, Folklore und Sarkasmus in Shostakovichs Cellosonate op. 40 verbinden. Echte Hinhörer im brillanten Klangbild sind auch Wassily Gerassimez' Kompositionen "Cello Blues" für Solo-Cello und "Transition" für Cello und Klavier sowie die "Paganini Variations" für Solo-Klavier von Fazil Say. Atemberaubend wie ein Fallschirmsprung".
AUDIO, April 2014

"Free Fall nennen die musikbessenen Brüder Wassily (Cello) und Nicolai (Klavier) Gerassimez ihre erste gemeinsame CD. Sie belegt eindringlich, dass auch hierzulande herausragende Talente heranreifen. Die beidengebürtigen Essener gewannen zuletzt den Deutschen Musikwettbewerb in der Sparte Cello und Klavier. (....)
... sie meistern diesen "freien Fall" mit ungestümer Spielfreude, jugendlicher Frische und einer unerschütterlichen Souveränität, die grosses Potenzial anzeigt..."
Crescendo, März 2014

"Am schwierigsten sind nicht die virtuosen, sondern die kargen Werke. Deshalb ist Dmitri Schostakowitschs Sonate op. 40 ein Prüfstein für Cello-Klavier-Duos. Die Brüder Wassily (Cello) und Nicolai (Klavier) Gerassimez legen eine überwältigende Interpretation voller Natürlichkeit und Tiefenschau hin. Ferner auf ihrer Debüt-CD: eigene Werke (glänzende Handwerksarbeiten), Mendelssohn und Fazil Say. "Freier Fall" nennt sich die CD, die eigentlich ein Höhenflug ist."
Wiener Zeitung, 28.01.2014 

(...) "Während in Mendelssohns Sonate das Klavier dominiert, spielt das Cello in der Shostakovich-Sonate ganz klar die Hauptrolle in einem angeregten Dialog. Die beiden Brüder tauchen tief in die Musik ein, unprätentiös und völlig natürlich. Ganz nett sind auch die beiden Stücke des Cellisten, und in Fazil Says Paganini Variationen beeindruckt Nicolai mit einer sehr singenden Interpretation, die sich deutlich von des Komponisten eigenem Interpretieren abhebt. Eine sicherlich interessante CD, die mit ihrem gemischten Programm für Hör-Abwechslung sorgt."
pizzicato CD-Kurzkritik, 28.01.2014 

(...) "Der freie Fall ist natürlich im musikalischen Sinne zu verstehen. Mit viel Risikobereitschaft widmen sie sich Felix Mendelssohn Bartholdy, Dmitri Schostakowitsch und eigenen Werken. Und kommen dabei zu äußerst beglückenden Ergebnissen." (...)
hr2-kultur, 27.1.2014

Zwei Brüder im freien Fall
(...) "Und geradezu halsbrecherisch taumelnd beginnt sie auch auch mit der Cellosonate D-Dur von Felix Mendelssohn.
Wassily und Nicolai Gerassimez finden das ideale Tempo für diesen frischen Eröffnungssatz: Sie musizieren leicht, perlend und schwungvoll. Ihre Spielfreude ist unüberhörbar. (...)
Ausgelassene Stimmung
Sie haben auch tatsächlich viel virtuoses Repertoire ausgesucht: Stücke, die entweder ein hohes Tempo erfordern oder einen sehr brillanten Ton, wie die d-Moll-Sonate von Dmitri Schostakowitsch. Die frühe, teils noch romantisch klingende Sonate bildet den Übergang zu moderneren Stücken, die vom Jazz inspiriert sind, wie etwa Fazil Says Paganini-Variationen für Klavier solo. Sie ist zwischen Eigenkompositionen von Wassily Gerassimez platziert.
In seinem 2009 komponierten Stück "Transition" tauscht der junge Komponist während des Stücks auch mal die Rolle mit seinem Bruder am Klavier und anders herum. Abwechselnd trommeln sie auf den Instrumenten des jeweils Anderen. Man würde am liebsten beim Bäumchen-wechsel-dich-Spiel zusehen können, aber auch nur durchs Zuhören überträgt sich die ausgelassene Stimmung der Beiden.
Energiegeladene Aufnahme
Wassily und Nicolai Gerassimez überzeugen mit technischer Versiertheit und scharfsinnigen Interpretationen. Sie harmonieren klanglich perfekt: Beide überzeugen durch einen sehr klaren und strahlenden Ton. Dennoch wünscht man sich manchmal etwas weniger Tempo und Brillanz. Die ruhigen Passagen auf dieser CD - so schön sie klingen - könnten noch etwas mehr Innigkeit vertragen und etwas mehr Bodenhaftung.
Doch der "Free Fall" ist den Brüdern geglückt: eine energiegeladene Aufnahme mit abwechslungsreichem Repertoire."
NDR Kultur, 24.01.2014  

(...) "Wie im freien Fall zieht diese Musik für Nicolai und Wassily Gerassimez vorüber. Die erste CD sei schließlich etwas ganz Besonderes, meinen die Brüder im Booklet ihres Debüt-Albums, und genauso aufregend wie ein Fallschirmsprung aus einem Flugzeug. Deshalb nennen sie ihre CD auch "Free Fall". Und es ist tatsächlich so: Ihr Spiel lässt den Puls von Anfang an höher schlagen. (...)
"Transition" komponierte Wassily 2008 als Stück im jazzigen Stil für Cello und Klavier. Der Titel Transition - "Übergang" - bezieht sich wortwörtlich auf den Instrumentenwechsel zwischen den beiden Musikern im improvisierten Mittelteil. Da trommelt der Cellist auf den Flügeldeckel, während der Pianist das gleiche auf dem Cello tut. In vertauschten Rollen beginnt der Cellist auf dem Klavier zu improvisieren. Der Pianist begleitet am Cello mit Pizzicato-Einwürfen, bevor jeder wieder an sein Instrument zurückkehrt. Und spätestens dann ist klar: Wassily und Nicolai Gerassimez sind Vollblutmusiker, die gar nicht anders können, als mit ihrer Musik zu begeistern. Und das auf höchstem Niveau. Eine Entdeckung!"
BR-Klassik, 15.01.2014  

 

 



Monika Csampai
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