Biographie Fedor Rudin

„Ein fulminantes Glanzlicht an geigerischer Artistik“, Kölner Stadt-Anzeiger

Erster Preisträger wichtigster internationaler Violinwettbewerbe, unter anderem beim Henri Marteau-, beim Rodolfo Lipizer-, und beim Aram Chatschaturjan-Wettbewerb, gilt Fedor Rudin als einer der aufregendsten und begabtesten jungen Konzertsolisten der heutigen Generation.

Zu seinen letzten Solo-Debüts gehören Auftritte in renommierten Konzertsälen wie dem Stern Auditorium der Carnegie Hall in New York, der Cadogan Hall in London, der Pariser Philharmonie, der Haus der Musik in Moskau, der Tonhalle Zürich, der Kölner Philharmonie, der Düsseldorfer Tonhalle und der Hamburger Laeiszhalle.  Zu den Orchestern, mit denen er zusammengearbeitet hat, zählen unter anderem das Basler Sinfonieorchester, das Nationalorchester der Opéra Bastille, die Kapstädter Philharmoniker, das Nationalorchester Bulgariens, das Philharmonische Orchester Erfurt, das Pariser Kammerorchester und das Sinfonieorchester Montréal.

Er ist häufiger Gast bei den internationalen Festivals, wie die Salzburg Festspiele, ArtenetrA, Musée en Musique (wo er 2012 das Publikumspreis gewann), Périgord Noir und Giverny Kammermusikfeste in Frankreich, Braunschweig Classics und Oleg Kagan Festivals in Deutschland, Musica Riva in Italien, Crans Montana Classics in der Schweiz, und letztens Mozart Festival in Havana, Cuba.

Er spielte zusammen mit Künstlern wie Maxim Vengerov, Shlomo Minz, Darrell Ang, Vladimir Altschuler, Christoph Poppen, Emil Tabakov, Conrad van Alphen, Igor Levit, Itamar Golan, Francois Dumont, Laurent Korcia und Vadym Kholodenko.

Als Kammermusiker ist er ständiges Mitglied des in Köln gegründeten Fratres Trios, das wegen seiner untypischen Besetzung von Violine, Saxophon und Klavier von der Presse als „eine neue Generation der klassischen Musik“ bezeichnet wurde. Mit diesem Ensemble wurde er Preisträger der Best-of-NRW-Konzertreihe in Deutschland, und vor kurzem des „Supersonic Award“ von dem Pizzicato Magazin, mit dem das Trio für seine erste CD Couleurs d’un Rêve ausgezeichnet wurde.

1992 in Moskau als Enkel des berühmten russischen Avantgarde-Komponisten Edison Denissow geboren, hat Rudin bei Larissa Kolos, Miroslav Rusin, Svetlin Roussev, Zakhar Bron und Pierre Amoyal studiert. Er spielt die 1680er „Paganini-D’Annunzio“-Violine von Antonio Stradivari, die ihm großzügigerweise von der Rin Collection in Singapur zur Verfügung gestellt wird. Seit Dezember 2013 ist er Laureat der französischen Stiftung Fondation d'entreprise Banque Populaire.


Monika Csampai
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