Presse Filippo Faes

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(...) "Er sucht das Subtile, das Feine in Schuberts Musik und bringt es zum Klingen. Faes spielt Schubert als Erbe der Klassiker und zeigt die zahllosen Bezüge in Schuberts späten Sonaten zu Beethoven auf. Faes’ Interpretationskunst ist eine intellektuell fundierte: Neben Schuberts Musik enthält die Veröffentlichung einen Vortrag des Pianisten zu dem Thema   „Schuberts Wanderer heute“ mit Hörbeispielen von Beethoven, Kennedy und Schumann. Eine außergewöhnliche CD-Edition."
neue musikzeitung, April 2013 

Edition in der aktuellen Piano News

Schubert: gespielt und eingängig-intelligent erklärt
(....) "Faes ist kein kleinlicher Pianist. Zwar arbeitet er geschickt Details heraus, ist aber kein Klangtüftler und esoterisch arbeitender Künstler. (...)
An Brillanz fehlt es es ihm keineswegs und auch nicht an großer Geste, ganz im Gegentei, kommen diese Elemente doch besonders anschaulich und profund in der c-Moll-Sonate D 958 zum Tragen . Doch hält er sich nicht mit der Ausleuchtung von kleinen Nuancen auf, sondern setzt den Fokus auf den großen Zusammenhang. So entsteht ein Schubert-Bild, das ohne zu viel romantischen Ballast auskommt, sondern sich auf das Wesentliche beschränkt, die Musik.
Seine Einführung in das Leben Schuberts ist intelligent aufgebaut und allumfassend und mit zahlreichen Musikbeispielen auch anderer Komponisten angefüllt. Faes - das merkt man schnell - sieht die Musik nicht  als Kunstrichtung unabhängig von der Gesellschaft, sondern fügt sie ein in die gesellschftlich-sozialen Umstände. " (...)
Piano News, März/April 2013

"Das gesprochene Wort weist den Italiener als sensiblen und verständigen Erklärer aus (...)
seinem Spiel (...) von kraftvoll-satter Tongebung und geradliniger Expressivität."
AUDIO, März 2013

In Richtung Himmel
 (...) "langatmig ist dieses neunminütige Allegro keine Sekunde. Zumindest nicht in der
Interpretation von Filippo Faes, der mit seinem virilen Zugriff das Geschehen unerbittlich nach vorne zwingt. Grandios.
Überhaupt: mit seiner 'Between Heaven and Earth' überschriebenen CD beweist der italienische Pianist, dass man Schubert durchaus beherzt auf dem modernen Steinway angehen darf - wenn man auf der anderen Seite die Zwischen- und Nebentöne nicht unter den Tisch fallen
lässt und lyrische Passagen mit Leben erfüllen kann."
Stuttgarter Zeitung, 19.02.2013

Der CD-TiPP
"Die heutige Empfehlung wird etwas ungewöhnlich sein, denn neben der Musik werden Sie auch Ausschnitte aus der Einführung hören, die Filippo Faes zu dieser CD aufgenommen hat. Aber das passt sehr gut, (...)
Faes ist ein sehr vielseitiger Musiker, der nicht nur als Pianist Konzerte gibt, sondern auch dirigiert, als Professor im Veneto Kammermusik unterrichtet und für den italienischen Rundfunk Sendungen über Franz Schubert und seine Musik produziert hat.
Und so findet sich bei diesem Album auch nur ein relativ dünnes Beiheft, denn Faes hat hier die Idee eines „Audio-Booklets“ verwirklicht. Das heißt, der Musik-CD ist eine zweite CD beigegeben, eine MP3-CD, (...)
Darauf finden sich allgemeine Bemerkungen zu Franz Schubert und zu den Werken, die Filippo Faes aufgenommen hat. Faes versucht dabei die Verknüpfung von Problemen unserer Zeit mit der Zeit Schuberts deutlich zu machen, er stellt die politische Situation und ihre Auswirkung auf die Menschen im damaligen Wien dar. Insbesondere geht er auch auf die Beziehung von Schubert und Ludwig van Beethoven ein, die ja Zeitgenossen waren und sich doch wohl nie persönlich kennengelernt haben." (...)
hr2-kultur, 06.02.2013

Warum wir Schubert brauchen
Professor Filippo Faes regt im Vortrag zum Nachdenken über Musik an

"Prof. Filippo Faes Vortrag – bereichert durch mehrere Musikbeispiele – wurde zu einem fast essayistisch zu nennenden Glanzlicht, mehrmals verblüffte er bei seinen Reflektionen mit einer ganz und gar unkonventionellen Sichtweise. Der Künstler, von den Feuilletons als einer der „tiefsinnigsten und kreativsten Interpreten seiner Generation“ gefeiert, machte einmal mehr deutlich, wie wichtig und bereichernd - frei nach Alfred Brendel - das „Nachdenken über Musik“ sein kann. Filippo Faes: „Ich denke, dass das Problem beim Hören klassischer Musik - und besonders der zeitgenössischen - heutzutage vor allem darin liegt, dass das Publikums einen Großteil jener Codes und Bezüge nicht mehr erkennen kann, auf denen unsere Musik aufbaut und auf welche sie fortwährend verweist.“"Alfred Thiele
Südwestpresse, 30.10.2012


Monika Csampai
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