Diskographie Florian Glemser

ROBERT SCHUMANN
Waldszenen- Kreisleriana - Gesänge der Frühe


KREISLERIANA op. 16 / 1838
 1 Äußerst bewegt
 2 Sehr innig und nicht zu rasch
 3 Sehr aufgeregt
 4 Sehr langsam
 5 Sehr lebhaft
 6 Sehr langsam
 7 Sehr rasch
 8 Schnell und spielend

WALDSZENEN op. 82 / 1848-49
 9  Eintritt / Nicht zu schnell
10 Jäger auf der Lauer / Höchst lebhaft
11 Einsame Blumen / Einfach
12 Verrufene Stelle / Ziemlich langsam
13 Freundliche Landschaft / Schnell
14 Herberge / Mässig
15 Vogel als Prophet / Langsam, sehr zart
16 Jagdlied / Rasch, kräftig
17 Abschied / Nicht schnell

GESÄNGE DER FRÜHE op. 133 / 1853
18 Im ruhigen Tempo
19 Belebt, nicht zu rasch
20 Lebhaft
21 Bewegt
22 Im Anfange ruhiges, im Verlauf bewegtes Tempo

Bonus-Track:
ENDENICHER STERBECHORAL / 1856
23 „WENN MEIN STÜNDLEIN VORHANDEN IST“


Florian Glemser, Piano

Label: Ars Produktion (Vertrieb Note 1)
Bestell-Nr.: ARS 38225
Format: SACD
Veröffentlichung: 3. Februar 2017

Hörbeispiel

 

(...) " Jetzt hört man, wie der junge Pianist die ganze Skala zwischen inniger Empfindung, grotesker Erfindung und arabesker Ausschweifung beherrscht. Die Waldszenen bezeugen Glemsers sensible Anschlagskultur. Mit poetischer Farbgebung und rhythmischen Finessen vermittelt er die tiefe Poesie dieser Miniaturen. (...)
Natürliches Klangbild, nachdrückliche empfohlen!"
hifi & records, Juli 2017

(...) "Tief empfunden, innig und voller Poesie spielt er die "Kreisleriana" und die "Waldszenen". Dem "Vogel als Prophet" aus den "Waldszenen" verleiht er eine geheimnisvolle Stimme. Die Durchdringung von Literatur und Musik hat bei ihm etwas zutiefst Tröstendes. (...)
Das Ergebsnis ist in jedem Fall hörenswert. Bei dieser berührenden Schumann-Interpretation öffnen sich Ohr und Herz."
Piano News, Mai/Juni 2017

"Florian Glemser überzeugt mit herrlich rundem Anschlag und einem eigen ständig romantischen Zugang."
Der Spiegel, März 2017

CD-Empfehlung
"Eine unaufgeregte Debüt-CD: Pianist Florian Glemser will nicht
überwältigen, sondern überzeugen – mit seinem sensiblen, fein ausgehorchten Schumann-Spiel bei den „Waldszenen“, der „Kreisleriana“ und den „Gesängen der Frühe“."
Tagesspiegel, 12.03.2017

Komponierte Poesie
(...) Glemsers Interpretation liegt eine spürbar tiefe Leidenschaft für Literatur zugrunde. Er trägt musikalische Phrasen vor wie Gedichtzeilen, lässt Bilder entstehen, die auch Worte nicht bunter malen könnten. Und doch macht das Anhören bei gleichzeitigem Lesen der Texte besonders viel Freude- Literatur und Musik durchdringen einander. Das ideale Album für alle, die nicht wissen, welche der beiden Künste sie nun mehr lieben sollen."
Crescendo, April/Mai 2017

(...) "Mich erinnert seine weit ins Literarische und Biographische gleichsam hinein witternde Deutung von Schumanns Gesängen der Frühe an die feinfaserige Energie eines Alexander Lonquichs. Aber im Vordergrund meines Berichts muss zunächst Glemsers abwägende, tastende und wenn nötig – das heißt: wenn musikalisch-emotional erlaubt – auch drängende, ja euphorische Darstellung der acht Kreisleriana-Sätze bleiben. Wie viele seiner „Konkurrenten“ auf den verschiedensten Tonträgern rasten, ratterten die „Äußerst bewegt“-Eröffnung im Raketenstartmodus hinauf! Wie wenige vermochten und vermögen dem verrückten Kapellmeister Johannes Kreisler schon hier die wankende Figur eines wie aus dem Hinterhalt vorpreschenden, aber auch lauernden Helden sehnsuchtsvollen „Kreiselns“ zu gestalten! Glemser, das zeigt sich von Takt und Takt, von Episode zu Episode und nicht zuletzt auch in seinem umfassend erhellenden Begleittext, er versteht es, die bindenden und zugleich rätselvollen Elemente zwischen Literatur und klavieristischer Poesie in Schumanns Musik gleichsam zu inhalieren, um sie dann mit den entsprechenden technischen Mitteln einer akustischen Momentanwahrheit zuzuführen. So wird der bald gleitende, bald zuckende, immer wieder aufbrausende Gang durch die Kreisleriana zu einem Abenteuer im Sinne ästhetischer Grenzerfahrung, wie sie auf der an sich nüchternen, der rein materialen Grundlage des bloßen Klavieranschlags nur selten gegeben ist." (...)
... ich zögere nicht, die „10“ für außergewöhnliche interpretatorische Leistung des jungen Glemsers zu ziehen. "
Klassik heute, 10.02.2017 

Psychogramme einer gequälten Seele
"Robert Schumann ist immer riskant. Der junge deutsche Pianist Florian Glemser nützt die Kleinteiligkeit der Werke, nicht nur in der "Kreisleriana", für Psychogramme einer Seele beim Balanceakt zwischen Genie und Wahnsinn. Nuanciert der Anschlag, großartig die stillen Momente, in denen sich, vor allem in den "Waldszenen", die Poesie entfaltet. In den "Gesängen in der Frühe" beweist Glemser den Mut zur – gleichwohl in der Farbgebung fein differenzierten Hymnik."
Wiener Zeitung, 09.02.2017 


Zwischen Klassik und Jazz: Pianist Florian
Die Nachwuchs-Förderung hat beim WDR Funkhausorchester Tradition. Am Freitag bittet Chefdirigent Wayne Marshall wieder junge Musiker auf die Bühne, unter anderem den Pianisten Florian Glemser, der gerade seine Debüt-CD veröffentlicht hat. Thomas Senne hat ihn getroffen.
WDR3 Tonart, 08.02.2017
Zum Nachhören
 

Poet am Klavier
SWR2 Cluster, 24.01.2017
Audio zum Herunterladen und Nachhören

"Wer ganz am Anfang seiner Karriere steht, muss etwas wagen. (...)
Florian Glemser packt so virtuos zu, schlägt ein so rasantes Tempo an, dass dem Hörer fast schwindlig wird. Auch die diffizilen, tiefgründigen Zwischentöne meistert er zielsicher und mit hoher Anschlagskultur. In den "Waldszenen" op. 82 lässt er den "Jäger auf der Lauer" quirlig pirschen, die "Verrufene Stelle" intensiv aufblitzen und erzeugt mit großem Spannungsbogen die überzeugende Einheit des Zyklus. Das ist schon weit mehr als nur eine enorme Talentprobe, das ist eine eindrucksvolle künstlerische Visitenkarte. Da dürfen einige Zugaben folgen - bitte mehr davon!
Spiegel online, 23.01.2017 

Of course, I could highlight the obvious length Florian has gone through to get under Schumann’s skin, to open up his mind to understand the mind of a melodiously gifted but mentally often tormented composer; to seek to liaise between Schumann’s affection for literature and how that has crept into his creational activity. All these elements have manifestly been translated into the way young Glemser plays Schumann. He has put himself firmly on the map as a Schumann interpreter.
I can’t think of a more promising start!"
HRAudio.net, 21.01.2017 



Monika Csampai
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