Biographie Friedrich Kleinhapl

Der österreichische Cellist mit belgischen Wurzeln wurde von Philippe Muller in Paris ausgebildet. Seinem Studium folgte eine intensive Zusammenarbeit mit Musikerpersönlichkeiten wie Claudio Abbado, Lord Yehudi Menuhin, Paul Tortelier und Tibor Varga.

Als Solist und Kammermusiker trat Friedrich Kleinhapl bisher sowohl in den europäischen Metropolen, wie London, Paris, Wien, Brüssel, Berlin, Hamburg, Warschau, Prag, Budapest auf, wie auch in den USA, Kanada, Kolumbien, Venezuela, Mexiko und China. Er gastierte im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus, in der Wigmore Hall in London, im Münchner Herkulessaal, im Pariser Invalidendom und dem Kennedy-Center, sowie bei den Wiener Festwochen, dem Wiener Klangbogen, bei den Salzburger Festspielen, den Bregenzer Festspielen, den Haydn Festspielen Eisenstadt und beim Festival "styriarte". Auch mit bedeutenden Künstlerkollegen wie Christa Ludwig oder Gérard Caussé.

Er spielte mit Orchestern wie mit dem Mariinsky Orchester unter Valery Gergiev, dem Simón Bolívar Youth Orchestra, dem Kammerorchester der Wiener Symphoniker unter Fabio Luisi, Ulf Schirmer, Karel Mark Chichon und Michael Güttler, den Münchner Symphonikern, den Zagreber Philharmonikern, der Slowenischen Philharmonie, den Prager Symphonikern unter Aleksandar Markovic, der Janacek Philharmonie, dem Tschechischen Rundfunk-Symphonie Orchester Prag oder dem Belgischen Prometheus Ensemble.

Neben den Standardwerken u. a. von Dvorák, Joseph Haydn, Boccherini, Beethoven, Brahms, Schostakowitsch, Saint-Saëns oder Tschaikowsky, den seltener zu hörenden Konzerten von Korngold, Honegger, Rósza, Rota oder Michael Haydn, finden sich im Repertoire von Friedrich Kleinhapl auch zahlreiche Werke bedeutender zeitgenössischer Komponisten: Friedrich Guldas Konzert für Violoncello und Blasorchester und Ed Neumeiers "Fantasy for Cello and Big Band" (beide 2001 auf CD eingespielt), Sofia Gubaidulinas "Sonnengesang" und Uraufführungen wie Johannes Berauers Konzert für gemischten Chor und Percussion sowie auch die Cellokonzerte von Christoph Cech, Peter Herbert und Dirk D´Ase.

Die gemeinsam mit seinem Klavierpartner Andreas Woyke 2004 veröffentlichte CD mit Werken von Dimitrij Schostakowitsch wurde u. a. mit dem "Ö1-Pasticcio-Preis" ausgezeichnet. 2005 erschien eine CD mit Sonaten und Liedern von Johannes Brahms, 2006 legte Kleinhapl eine Einspielung der Solosuiten von J. S. Bach vor. Das 2007 mit Andreas Woyke veröffentlichte Album mit Sonaten von Franck und Rachmaninow wurde mit dem internationalen "Supersonic Award 2008" ausgezeichnet. Das 2009 erschienene Album des Duos Kleinhapl/Woyke mit den frühen Sonaten Beethovens erhielt den renommierten "Excellentia Award 2009".

Seit 2008 spielt Friedrich Kleinhapl auf dem Violoncello von Giovanni Battista Guadagnini, Piacenza 1743 "ex von Zweygberg" aus der Sammlung wertvoller Streichinstrumente der Oesterreichischen Nationalbank.

 

Monika Csampai
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