Biographie Irma Issakadze

Im Alter von 14 Jahren wurde Irma Issakadze als Protegé des deutschen Pianisten Ludwig Hoffmann an die Musikhochschule München aufgenommen und von ihm gefördert und unterrichtet. Ab 1996 bis zum Abschluss der Solistenklasse 2003 studierte sie bei dem
russischen Pianisten und Pädagogen Vladimir Krainev an der Musikhochschule Hannover. Die außergewöhnliche künstlerische Persönlichkeit der jungen Pianistin sorgt auf internationalen Podien in Spanien, Italien, Deutschland, Georgien, in der Schweiz, in Frankreich und in den USA stets für großes Aufsehen. Rezensenten ziehen nicht selten Vergleiche mit legendären Pianisten wie Glenn Gould oder Vladimir Horowitz. Im Juli 2008 veröffentlicht Irma Issakdaze bei OehmsClassics Bachs "Goldberg-Variationen" auf einer Doppel-SACD (OC 628, Vertrieb Deutschland: Harmonia Mundi). Die "original DSD-Aufnahme" wurde von Media Hyperium, Los Angeles, produziert.

"Über vierzig Jahre warten wir nun schon auf eine, Gould entthronende Aufnahme und da taucht plötzlich eine junge Frau auf, die alles, was sie spielt, einem so selbstkritischen Exerzitium unterwirft, als sei sie die wahre Gouldesse, doch sie ist das Gegenteil: ihre pianistischen Fähigkeiten sind zwar Gould adäquat, ihr Klangsinn aber ist differenzierter, reicher entwickelt und weniger sektiererisch. Deshalb hört man aus ihren Händen den alten, immer neuen Bach mit einer Wärme, wenn das Metier die Metapher erlaubte, würde ich sagen Herzlichkeit, ja einer Verwegenheit kontemplativer Hingabe und einem virtuosen Wetterleuchten, dass man sich dreimal die Augen reibt. Einmal, weil man nicht glauben kann, was man soeben hört und den Namen Irma Issakadze neugierig nochmals lesen muss, ein zweites Mal, weil man eine verstohlene Träne abwischt, und ein drittes Mal, weil man unverhofft Glenn Goulds zweiter Beerdigung beiwohnt. Ich verwette meinen Ruf als Musiker, dass Irma Issakadzes CD in Zukunft der Maßstab für alle Goldberg-Spieler sein wird, es sei denn, die Menschheit ist wirklich so unmusikalisch geworden wie ich manchmal befürchte." (Der Komponist Franz Hummel über die neu veröffentlichte Aufnahme)

                                                                                                    Foto: Marion Koell


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