Diskographie Janka Simowitsch

MAKE UP

JOHANN SEBASTIAN BACH (1685–1750)/FERRUCCIO BUSONI (1866–1924)
1 Nun freut euch, lieben Christen g’mein, BWV 734
Choralvorspiel aus dem Orgelbüchlein

FRANZ LISZT (1811–1886)/FERRUCCIO BUSONI
2 Fantasie über zwei Motive aus W. A. Mozarts „Die Hochzeit des Figaro“ 

ROBERT SCHUMANN (1810–1856)/KAROL TAUSIG (1841–1871)
3 El Contrabandista aus „Spanisches Liederspiel“ op. 74

FRANZ LISZT
4 La Campanella aus „Six Grandes Etudes de Paganini“

ALFRED GRÜNFELD (1852–1924)
5 Soirée de Vienne
Konzertparaphrase über Johann Straußsche Walzermotive op. 56

JOHANN SEBASTIAN BACH/FERRUCCIO BUSONI
6 Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ, BWV 639 
Choralvorspiel aus dem Orgelbüchlein

WOLFGANG A. MOZART (1756–1791)/SIGISMUND THALBERG (1812–1871)
7 Lacrimosa aus „Requiem“ 

ROBERT SCHUMANN/FRANZ LISZT
8 Liebeslied (Widmung)

JOHANNES BRAHMS (1833–1897)
Variationen über ein Thema von Paganini op. 35, Heft 1
9 Thema Non troppo presto
10 Variation 1 
11 Variation 2 
12 Variation 3 
13 Variation 4 
14 Variation 5 
15 Variation 6 
16 Variation 7 
17 Variation 8 0
18 Variation 9 0
19 Variation 10 
20 Variation 11 Andante
21 Variation 12 0
22 Variation 13
23 Variation 14 Allegro – Presto, ma non troppo
Variationen über ein Thema von Paganini op. 35, Heft 2
24 Variation 1 0 
25 Variation 2 Poco animato 
26 Variation 3 
27 Variation 4 Poco Allegretto
28 Variation 5 0
29 Variation 6 Poco più vivace 
30 Variation 7 0 : 
31 Variation 8 Allegro 
32 Variation 9 0
33 Variation 10 Feroce, energico
34 Variation 11 Vivace
35 Variation 12 Un poco Andante 
36 Variation 13 Un poco più Andante 
37 Variation 14 Presto, ma non troppo 

JOHANN STRAUSS (1825–1899)/ALFRED GRÜNFELD
38 Frühlingsstimmen – Konzertparaphrase op. 57

Janka Simowitsch, Klavier

Label: Ars Produktion Schumacher 
Bestellnummer: 38 122
Format: SACD
VÖ: 01.07.2013 (Vertrieb: Note 1)

Hörbeispiel

 

"ein pianistisches Vergnügen hohen Grades"
"Kompliment, Frau Simowitsch, zum technisch wie emotional ungeschminkt prächtigen Debüt!"
WAZ Westdeutsche Allgemeine, 04.01.2014

Spitzentanz
Janka Simowitsch scheut sich nicht vor Paraphrasen
(...) "Dass Janka Simowitsch - in Rostock geboren, in Zürich studierend - damit debütiert, ist bemerkenswert. Denn diese Literatur stand im deutschen Kulturraum immer in dem Ruch von Hand-Arbeit an nicht-geistfähigem Material. Frauen haben sich mit dieser motorischen Prahlerei ohnehin nie identifizieren können. Aber Simowitsch zeigt, wie viel Spaß, Geist und Zauber darin zu entdecken ist. (...)
Aber wie in Grünfelds "Soirée de Vienne" Sopran- oder Tenorlinien dahingleiten, während die Mittelstimmen auf den Zehen tippeln - das ist pianistischer Spitzentanz.
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.11.2013

"(...) erstaunt Janka Simowitsch mit ihrem Spiel, das immer von gutem Klang und stilsicherem Geschmack geprägt ist. Nie neigt sie zu Übertreibungen oder will sich in den Vordergrund stellen. Immer agiert sie ganz im Sinne der Werke und versucht sich als Mittlerin zu verstehen. Eine große Begabung zeigt sich in dieser Aufnahme in jedem Fall."
PianoNews, Oktober 2013

(...) "Virtuose Auffrischungen bekannter Meisterwerke durch große Pianisten des 19. Jahrhunderts - Liszt gibt Schumann und Paganini (La Campaniella) pianistischen Glanz, Liszts Figaro-Fantasie klavieristisch, Brahms vertieft Paganini und Thalberg, Tausig und Grünfeld verwandeln Mozart (Lacrimosa), Schumann und Johann Strauß (Frühlingsstimmen-Walzer) fürs Klavier. Janka Simowitsch führt vor, welch erstaunliche Effekte man auf 88 Tasten eines Steinway erzielen kann, mit dem reichen Spektrum der Klangfarben ihres jugendfrischen, fast nbekümmerten virtuosen Spiels."
Ostsee-Zeitung, 05.10.2013

Ein vielseitiges Virtuosenprogramm, mit dem die ernsthafte und spielfreudig agierende Künstlerin dem Hörer die Ohren "füttert". Zu dem pianistischen Können kommt noch eine exzellente Aufnahmequalität, (...)"
AUDIO, September 2013

"Ein attraktives Programm"
Der neue Merker, 10.09.2013

 
Wenn Virtuosität nicht zum Selbstzweck wird
(...) "Wohltuend: Janka Simowitsch stellt ihre jederzeit souveräne Technik nie in den Vordergrund. Selbst dort, wo die Musik scheinbar nur aus ihrer blank polierten Oberfläche besteht, macht sie hörbar, dass Virtuosität an sich sehr wohl auch eine besondere Art von Ausdrucksgestus sein kann. „Make Up“ – unter diesem Etikett serviert Janka Simowitsch zudem Bearbeitungen, die sich bewusst in den Dienst des bearbeiteten Originals stellen wie im Fall von Busonis Bach-Bearbeitungen. Einfühlsam und ohne jeden äußeren Prunk verwandeln diese Adaptionen Orgel-Choräle des großen Thomas-Kantors in Klavierstücke. Janka Simowitsch macht in ihrem Spiel
deutlich, dass diese Choralbearbeitungen mit ihrer musikalischen Deutung des zugrunde liegenden Textes sehr
wohl auch als Charakterstücke verstanden werden können. Ein kluges, mutiges, hörenswertes Debüt."
Coburger Tageblatt, 30.08.2013

(...) "Doch haben die Werke, die die 1987 in Rostock geborene Pianistin hier versammelt, nichts mit Schminke, mit Dreingabe zu tun. Die Paraphrasen, Variationen, Anverwandlungen von Werken Bachs, Mozarts, Schumanns, Paganinis, Strauß‘ aus den Pranken von Liszt, Brahms, Busoni, Thalberg, Grünfeld sind mehr als das. Sie sind Überführungen großer Musik in einen gleichsam anderen Aggregatzustand. Simowitsch spielt das alles mit bemerkenswertem Geschmack und stupender Technik, und ihre elegante Diskant-Zauberei ist für eine Gänsehaut nach der anderen gut." (...)
Leipziger Volkszeitung, 10./11.08.2013



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