Biographie Kathrin ten Hagen

Die Geigerin Kathrin ten Hagen gab ihr Debüt als 14-Jährige mit den Nürnberger Symphonikern unter Marc Andreae. Es folgten zahlreiche weitere Auftritte als Solistin u.a. mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Hamburger Symphonikern, der KlassikPhilharmonie Hamburg und den Jenaer Philharmonikern. Sie gastierte bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Zermatt-Festival, den Holland Music Sessions  und dem Yellow Barn Festival in den USA und spielte in Konzertsälen wie dem Eurogress Aachen, der Laeiszhalle in Hamburg, der Jordan Hall, der Weill-Recital Hall/Carnegie Hall und dem California Center for the Arts.

Kathrin ten Hagen ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe in Europa und in den USA. Im September 2009 gewann sie den ersten Preis beim Donald Portnoy International Violin Competition in Augusta/Georgia. 2007 wurden ihr der erste Preis und die Goldmedaille beim California International Young Artists Competition in Escondido/San Diego zuerkannt. Sie überzeugte die Jury u.a. mit der Solosonate und dem zweiten Violinkonzert von Béla Bartók. Weitere erste Preise erhielt sie beim Internationalen Marschner-Wettbewerb 2005, beim Ibolyka-Gyarfas-Violinwettbewerb 2002 und beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert. Außerdem ist sie Preisträgerin des Corpus Christi International Competition in Texas, des Internationalen Max-Rostal-Wettbewerbs für Violine und des Ruggiero-Ricci-Wettbewerbs. Bereits im Alter von 14 Jahren war sie zweite Preisträgerin und Gewinnerin des Mozart-Preises beim Internationalen Yfrah-Neaman-Violinwettbewerb und im selben Jahr ebenfalls zweite Preisträgerin beim Jakob-Stainer-Violinwettbewerb. Sie war Stipendiatin der Ottilie-Selbach-Redslob-Stiftung und erhielt von der Deutschen Stiftung Musikleben das Gerd Bucerius-Förderstipendium.

Kathrin ten Hagen ist leidenschaftliche Kammermusikerin. Mit ihrem Streichquartett gewann sie 2006 beim Internationalen Max-Reger-Wettbewerb den zweiten Preis. Im Rahmen der Kammermusik-Stiftung Villa Musica trat sie mit Silke Avenhaus, Quirine Viersen und Gustav Rivinius auf. Sie ist Stipendiatin der Yehudi Menuhin-Stiftung Live Music Now und erhielt 2007 ein Individual Fellowship im Outreach Programm des New England Conservatory of Music in Boston.

Ihr besonderes Interesse gilt der zeitgenössischen Musik. So umfasst ihr Repertoire einerseits eine Vielzahl von Werken der klassischen Moderne, andererseits auch zahlreiche nach 1970 komponierte Werke von Komponisten wie Henze, Lutoslawski, Marschner, Balassa, Suslin, Widmann,Yun und Zimmermann. Beim Ruggiero-Ricci-Violinwettbewerb 2007 erhielt sie einen Sonderpreis für die Interpretation des zeitgenössischen Werkes „Etude IV“ von Jörg Widmann.

Kathrin ten Hagen studierte bei Antje Weithaas an der Universität der Künste in Berlin und bei Igor Ozim an der Universität Mozarteum in Salzburg, wo sie 2006 ihren Bachelor of Arts mit Auszeichnung abschloss. Parallel zu ihrer künstlerischen Ausbildung legte sie 2003 das Externenabitur in Hamburg ab. Als Stipendiatin des DAAD setzte sie 2007 ihr Master-Studium bei Donald Weilerstein am New England Conservatory of Music in Boston fort und erhielt dort 2009 ihren „Master of Music with Honors“. Im Rahmen des „string quartet coaching“ arbeitete sie mit Paul Katz (Cleveland Quartett), Roger Tapping  und dem Borromeo Quartett.  Künstlerische Impulse gaben ihr internationale Meisterkurse u.a. bei Thomas Brandis, Zakhar Bron, Robert Mann, Wolfgang Marschner und Christian Tetzlaff.

Die Deutsche Stiftung Musikleben stellt Kathrin ten Hagen seit 2003 eine Violine von Andreas Guarnerius (Cremona 1663) aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung.

 

 


Monika Csampai
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