Biographie Konstantia Gourzi


Die griechische Komponistin und Dirigentin Konstantia Gourzi studierte in Athen und Berlin und gilt als eine der wichtigsten Mentorinnen zeitgenössischer Musik. Als Preisträgerin der "Christoph und Stephan Kaske-Stiftung" steht sie in einer Reihe mit Pierre Boulez und György Ligeti.

In den 90er-Jahren rief Konstantia Gourzi "attacca berlin" ins Leben und setzte mit diesem Ensemble in den Jahren von 1991 bis 1997 das internationale Projekt "Zeitzonen" um.

1999 bis 2007 übernahm sie die künstlerische Leitung des "ensemble echo" Berlin und gründete 2002 an der Hochschule für Musik und Theater München das "ensemble oktopus für musik der moderne", wo sie als Professorin lehrt.

Der Start des Netzwerks und Ensembles "opus21musikplus" im Jahr 2007, das Zeitgenössische Musik u.a. in Verbindung mit Theater, Tanz und bildender Kunst produziert und zur Aufführung bringt, ist ein Meilenstein ihres künstlerischen Schaffens.

Konstantia Gourzis Dirigate mit den verschiedensten Orchestern führen sie immer wieder zu wichtigen Festivals Europas und Israels. Ihre Kompositionen - darunter auch Film- und Theatermusik - werden in Europa, Amerika; Japan und Israel aufgeführt.

Die 2003 von Konstantia Gourzi für die Deutsche Staatsoper Berlin ergänzte Fassung von Haydns Oper "Philemon und Baucis" wurde erneut beim Budapest Spring Festival 2009 aufgeführt. Eine weitere Inszenierung war im Rahmen des Europäischen Kirchenmusikfestivals in Schwäbisch Gmünd im Juli 2010 zu erleben.

2010 war Konstantia Gourzi Composer in Residence bei den 58. Festspielen Europäische Wochen Passau und wurde dabei von der Ernst von Siemens Musikstiftung gefördert. Während der Festwochen waren mehrere Uraufführungen von ihr zu hören.

Im Rahmen der BR-Reihe "Klasse Klassik" erhielt sie einen Kompositionsauftrag von der Stiftung art131 des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus für ein Orchesterwerk. Einen weiteren Kompositionsauftrag für Orchester, Chor und Solisten bekam Konstantia Gourzi vom Münchner Rundfunkorchester für die Reihe "Paradisi gloria". Beide Uraufführungen fanden im Juli 2010 statt. 2010 erschien ihre neue CD "Conjunctions - Synápsies" bei NEOS. Sie verbindet östliche Klangwelten mit der westlichen Tradition des Streichquartetts.

Konstantia Gourzis Arbeit ist in Rundfunk- und TV-Aufnahmen bei Arte, ZDF, WDR, SR, RBB, SWR und BR dokumentiert. Letzterer bezeichnet sie als "eine international erfolgreiche Pionierin Neuer Musik".


Monika Csampai
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