Diskographie Liv Migdal

Violinsonaten von Beethoven, Debussy und Strauss

Ludwig van Beethoven (1770–1827)

Sonate für Klavier und Violine Nr. 6 A-Dur op. 30 Nr. 1
1 Allegro
2 Adagio molto espressivo
3 Allegretto con variazioni

Claude Debussy (1862–1918)
Sonate für Violine und Klavier g-Moll
4 Allegro vivo
5 Intermède – Fantasque et léger

Richard Strauss (1864–1949)

Sonate für Violine und Klavier Es-Dur op. 18
7 Allegro, ma non troppo
8 Improvisation. Andante cantabile
9 Finale. Andante – Allegro


Liv Migdal, Violine
Marian Migdal, Klavier

Label: Ars Produktion Schumacher 
Bestellnummer:  ARS 38 145
Format: SACD
Veröffentlichung: 01.02.2014 (Vertrieb: Note 1)

Hörbeispiel

 


Liv Migdals Debüt der besonderen Art
(... ) "Es ist ein Debüt der ungewöhnlichen Art. Weil sich Migdal an eher selten Gespieltes wagt. Violinsonaten von Beethoven (Nr. 6), Debussy und Richard Strauss sind zu hören. Ein Querschnitt ihres reichhaltigen Repertoires, den Fokus auf Klassik, späte Romantik und beginnende Moderne gerichtet.
(...)
Die Geigerin wiederum überzeugt mit teils saftigem, teils filigranem Ton, Beethoven lustvoll musizierend, die Sonate des bereits todkranken Debussy fiebrig intensiv interpretierend. (...)
Westdeutsche Allgemeine, Kultur-Extra, Juli 2014

Fein
"Es ist hörenswert, wie die 1988 geborene Liv Migdal in diesen Aufnahmen bemüht ist, die jeweiligen schöpferischen Profile in den Violinsonaten von Beethoven, Debussy und Richard Strauss klanglich herzustellen. Besonders gut gelingt das (...) in der Sonate op. 18 von Strauss, die sie zwischen Brahms und Wagner changieren lässt. Vielfach klangsinnlich ist ihr Debussy, (...)"
ensemble Juni/Juli 2014

Im Kreise der Familie
(...) "Sowohl ihre Virtuosität als auch ihr Gefühl für romantischen Schönklang lassen in diesen drei Sonaten aufhorchen. Angenehm, dass die 23-Jährige dabei dem Strauss´schen Schmachtfetzen eine ordentliche Portion Nüchternheit verpasst, statt Pathos eher auf Sensibilität setzt. Gerade letztere kommt auch der Debussy-Sonate zugute, deren Kontrast- und Klangfarbenreichtum zwischen Nostalgie und Verspieltheit, Traurigkeit und Heiterkeit der Twen wohl auszukosten weiß."(...)
concerti, Mai 2014 

 

Ein großes Talent     

"Zu den schönsten Kammermusik-Aufnahmen der letzten Jahre gehört für mich ein Violin-Klavier-Rezital mit der jungen Geigerin Liv Migdal und dem Pianisten Marian Migdal, ihrem Vater. Ars Produktion stellt mit den beiden ein Beethoven-Debussy-Strauss-Programm vor, das nicht nur von der Konzeption her hoch interessant ist, sondern auch mit interpretatorisch überragenden Leistungen für sich einnimmt.

Klanglich ist die Aufnahme perfekt, und der Hörer hat den Eindruck, als würde er mitten auf der Bühne sitzen. Liv Migdal spielt sowohl die Sonate Nr. 6 A-Dur op. 30/1 von Beethoven, wie auch die g-Moll Sonate von Claude Debussy und die wunderschöne Sonate Es-Dur op. 18 von Richard Strauss mit einer atemberaubenden Technik und einem untrüglichen Gefühl für das Wesentliche. Ohne Umwege dringt sie in jedem der drei Werke sofort zum Kern vor, mit Feinschliff feilt sie die Noten, so dass ein ungemein filigranes und klares Klangbild entsteht. Vor allem begeistern das Engagement und der Wille zur Gestaltung, mit denen sich Liv Migdal dieser Werke annimmt und sie in musikalische Perlen verwandelt. (...)
Die Gesamtdauer von 70 Minuten vergeht im Fluge, so dass man mit Lust und Freude diese CD noch einmal abspielt… und noch einmal…..."
pizzicato, 28.04.2014 


"Mit Sonaten von Beethoven, Richard Strauss und Debussy liefert sie einen Querschnitt durch das romantische Violinrepertoire. Einen Eindruck davon geben Tochter und Vater heute live bei WDR 3 TonArt.
Beitrag hören
WDR 3 TonArt, 03.04.2014
 


(...) "... Liv entpuppt sich als die große Überraschung zum Jahresauftakt: Sehr beseelt, mit enorm viel Persönlichkeit und Poesie spielt sie Beethoven, Debussy und Strauss. Erstklassig!"
APPLAUS, April 2014

(...) "Und noch etwas ist bemerkenswert: Liv Migdal ist keiner dieser Wunder-Teenager. Sie ist Mitte 20, was für die heutige Klassikbranche, die "immer besser" mit "immer jünger" gleichsetzt, fast schon "alt" heißt.
Für den Zuhörer bedeutet das freilich einen großen Vorteil: Er bekommt Interpretationen, die keine jugendlich überschäumenden Willkürakte sind, sondern detailfreudig ausgefeilte Interpretationen, hinter denen eine wirkliche Persönlichkeit steht. Über welche stilistische Bandbreite Liv Migdal verfügt, zeigt sie mit dem klug ausgewählten Programm: Große Klassik (Ludwig van Beethovens A-Dur-Sonate op.30/1), saftige Romantik (Richard Strauss‘ Es-Dur-Sonate) und Öffnung ins 20. Jahrhundert (Claude Debussys g-Moll-Sonate). Alles Technische ist für Liv Migdal nur Werkzeug, die spezifische Aura eines Werkes auf sehr persönliche Weise darzulegen: Ohne Pathos, ohne Sentimentalität, wohl aber mit Sensibilität. Eine Ausnahmebegabung!"
Wiener Zeitung, 25.02.2014 



Monika Csampai
Ferchenbachstraße 7
D- 80995 München

Fon: +49 (0)89 - 150 50 99
Fax: +49 (0)89 - 150 37 76