Presse und Rezensionen Liv Migdal


Großartiges Duo begeistert im Oberhausener Ebertbad
Spielten ein Konzert in selten zu hörender Qualität: Live Migdal (Violine) und Marian
Migdal (Piano) bei der Sonntagsmatinee im Ebertbad.
"Die Violinistin Liv Migdal und ihr Vater Marian Migdal am Piano estalteten die 161. Matinee des Künstlerfördervereins. Beide spielten mit großer Intensität und Leidenschaft. (...)
Liv Migdal, gern gesehener Gast des Künstlerfördervereins, hat nach ihrem begeisternden Konzert in der Dortmunder Philharmonie, diversen Auslands-Auftritten und ihrer ersten CD einen gewissen Höhepunkt erreicht. Dass der nicht nur äußerer Natur ist, wurde in der 161. Matinee im Ebertbad klar, in der sie zusammen mit ihrem Vater Marian ihr Können unter Beweis stellte. Die unbedingte Intensität, mit der sie zum Kern der Musik vordringt, lässt sich diese in allen Nuancen ereignen, sich gewissermaßen über die Grenzen des Technischen hinweg in die ihr eigene Sphäre erheben. (...)
Die Interpretationen gewinnen noch an Durchschlagskraft durch die zwar bekannte, aber doch immer wieder in Erstaunen versetzende völlige Homogenität mit dem "Begleiter", ihrem Vater, dem großartigen Marian Migdal am Piano. Ein Duo dieser Qualität ist selten zu hören."
Der Westen, 01.07.2014

Thürmer-Konzert bricht die Regeln
Kammerkonzert mit Liv Migdal

(...) "Der zweite Teil fuhr dann noch einmal ein ganz anderes Niveau auf. So war der dritte und vierte Satz von Antonin Dvoráks Sonatine für Violine und Klavier in G-Dur schlichtweg genial gespielt, so aufgeweckt, frisch und rasant. (...) Maurice Ravels Tzigane mochte durch das Violinzupfen und die kurzen, abgehackten Passagen sehr exotisch klingen, war aber unglaublich virtuos und gekonnt dargeboten." (...)
Ruhr Nachrichten, 10.06.2014

Virtuoses Vater-Tochter-Duo
Saisonabschluss in der Konzertgalerie mit Liv und Marian Migdal

(...) "Musik der beiden Impressionisten Debussy und Ravel rundete das neue Programm von Liv und Marian Migdal farblich ab. Ravels "Tzigane" fordert größte technische Präzision, etwa in den rasenden Pizziccati. Liv Migdal verfügt ohne jeden Zweifel darüber. Sie ließ das balkan-folkloristisch durchdrungene Werk trotz aller Strapazen fröhlich und ausgelassen klingen."(...)
Münstersche Zeitung, 03.06.2014

Musikalischer Hochseilakt
Beim Saisonabschluss in der Konzertgalerie meistern Tochter und Vater Migdal ein anspruchsvolles Programm

(...) "Da war erst einmal diese für das Publikum nahezu schwindelerregende Technik der 26-jährigen auf ihrer Violine. (...)
In der Solo-Violinsonate von Paul Hindemith opus 32 Nr. 2, mit der die zweite Konzerthälfte begann, spürte man förmlich, wie nah Liv Migdal sowohl den
kompositorischen Herausforderungen als auch den spieltechnischen Finessen dieses Stückes mit ihrer Ausführung kam. Die flirrenden Klangbilder und farbenreichen Einfälle von Claude Debussy gelangen dem Migdal-Duo engagiert und eindrucksvoll. Den Abschluss des Bagno-Programms bildete dann Maurice Ravels „Tzigane“, bei der vor allem Liv Migdal eindrucksvoll dokumentierte, dass diese Konzertrhapsodie für Violine und Klavier viel mehr ist als eine Zitatensammlung von „Zigeunerweisen“, sondern ein expressives und dynamisch abwechslungsreiches Konzertstück." (...)
Westfälische Nachrichten, 02.06.2014

Musikalischer Glanz im Sondershäuser Achteckhaus

(...) "Liv Migdal überzeugte mit einem sehr vollen, tragenden Ton, welcher sich stets mühelos von der Begleitung abhob. Technisch hatte die Solistin den anspruchsvollen Part wie selbstverständlich im Griff. (...)
Zum Höhepunkt des ersten Satzes wurde die solistische Kadenz. Fast opernhaft auftrumpfend eröffnete eine Orchestereinleitung das Adagio. Höchst expressiv gestaltete Liv Migdal ihre Kantilene, die sich, vom Pizzicato des Streichorchesters begleitet, bald mehr und mehr in reiche Koloraturen auflöste. Ein virtuoses Feuerwerk brachte das Rondo zur Entfaltung. Hier fielen besonders die klanglich interessanten Flageoletteffekte auf." (...)
Thüringer Allgemeine, 31.05.2014

Geigerische Brillanz und mitreißender Dvorak
Junge Solistin Liv Migdal begeistert im Loh-Konzert am Mittwoch in Sondershausen
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(...) "Mit dem höchst brillanten Violinkonzert Nr. 1 D-Dur des italienischen Virtuosen Niccolo Paganini stellte sich anschließend die junge deutsche Geigerin Liv Migdal den Zuhörern vor. Eine kraftvolle Einleitung des Orchesters führte zum ersten Einsatz der Solistin hin. Liv Migdal überzeugte mit einem sehr vollen, tragenden Ton, welcher sich stets mühelos von der Begleitung abhob. Technisch hatte die Solistin den anspruchsvollen Part wie selbstverständlich im Griff."(...)
Thüringische Landeszeitung, 30.05.2014

Meisterliche Violine spuckt Gift und Galle
In Aue spielte die Geigerin Liv Migdal Schostakowitsch radikal ungeschönt. Dafür wurde sie stürmisch gefeiert.
(...) "Die Geigerin Liv Migdal jedoch, Trägerin internationaler Preise, spielte den Solopart so hässlich, giftig und schrill, wie es die Musik verlangt. Das
Orchester agierte auf gleich hohem Niveau. Der 3. Satz, die Passacaglia erhob sich mit erschütternd tödlichem Ernst aus den Bässen. Liv Migdal spielte in diesem Satz mit verzweifelter Intensität. Der verlogenen Fröhlichkeit des Finalsatzes schließlich lieh die Solistin ihre hohe Virtuosität für den hektisch
ungeschönten Ton verzweifelten Übermutes. Stürmischer Beifall für diese artistische Leistung. Der Schlusssatz wurde darum wiederholt."(...)
Freie Presse, 19.05.2014

Bravo, Bravo, Bravo, Bravo!
Die Erzgebirgische Philharmonie legt ein furioses Saisonfinale hin
(...) "Liv Migdal, ein 26 Jahre junges Ausnahmetalent an der Violine, interpretierte Dmitri Schostakowitschs Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-moll gemeinsam mit den Musikern der Erzgebirgischen Philharmonie Aue. Liv Migdal dominierte das Orchester, ohne dominant zu sein, spielte ohne sichtbare Anstrengung schwierigste Partien und sorgte damit für atemlose Stille beim Publikum, das diese herausragende Leistung am Ende mit stürmischem Beifall würdigte."
Freie Presse, 14.05.2014

(...) "Die junge Geigerin Liv Migdal setzte zu einer verhaltenen Einleitung an, die Spannung noch steigernd durch weitere Verzögerung, um dann in scheinbar müheloser Leichtigkeit und mit sehr schöner Bogentechnik im Allegro davon zu eilen die Kadenz mit allen technischen und musikalischen Finessen ein kleines Solokonzert für sich. Schmelzende schwebende Töne im Adagio, klangvoll zart oder groß und warm ausgespielt, auch hier mit eingefügter Kadenz, zeigten die breiten dynamischen Möglichkeiten von Migdal und die fein angelegte Interpretation." (...)
Frankfurter Neue Presse, 18.03.2014

Technisch und dynamisch ausgefeilt
„Mozarteum in Iserlohn“ mit Liv und Marian Migdal begeisterte

(...) "Wie die Namen der Komponisten es vermuten lassen, konnten die Werke gegensätzlicher nicht sein. Während Beethoven in seiner Sonate die klassische Musiksprache verwendet, strotzt es bei Strauss’ Sonate nur so von Ausbrüchen. Strauss spart nicht an Reizen, drängt die Violine in höchste Höhen, lässt dem Klavier ein emotionales Eigenleben, kostet Dissonanzen aus, wühlt in der Dynamik und bürdet Violine und Klavier so viel raumgreifende Passagen auf, dass man als Zuhörer meint, ein ganzes Orchester vor sich zu haben. Liv und Marian Migdal setzten Strauss’Anspruch kongenial um. Mit bewundernswerter Technik und Feinfühligkeit präsentieren sie einen Strauss, der ganz gefangen nimmt, und doch sehnt man sich in manchen Passagen nach dem „wohlgeformten“ Beethoven zurück. Das Publikum war vom Können und Interpretationsvermögen der Künstler begeistert und kam nach dem einstündigen „Pflichtteil“ in den Genuss der „Kür“. In drei (!) Zugaben lebte Liv Migdal auch optisch auf. Ihre eher dezenten Spielbewegungen im Hauptteil wichen emotionalen während der Zugaben. So auch bei Ravels Tzigane, einem Werk, das sehr hohe Ansprüche an dessen Interpreten stellt. Technisch und dynamisch ausgefeilt, konnte das Publikum sehen, dass Liv Migdal ihre Musik lebt."
Iserlohner Kreisanzeiger, 18.02.2014

Reife und Draufgängertum
Konzert mit Liv Migdal und Jong Do An im Bürgerhaus

(...) "Selten klang der Übergang von Mozart zu Beethoven so zwingend – als müsse nur die Flamme von einem zum anderen weitergetragen werden. Beethovens
Sonate Nr. 6 op.30,1 balancierte zwischen Charme und Dramatik, und Liv Migdal lotete mit sensiblem Strich jede Nuance aus. Auffällig bei beiden: die Reife im Ausdruck, die stets hohen Respekt vor dem Werk verriet. Jugendliches Draufgängertum sparten sie sich für den zweiten Teil, und dafür waren die Stücke von Prokofjew und Ravel auch maßgeschneidert.(...)
Jong Do An fasst die Partnerin anerkennend an der Schulter – und diese setzt sofort noch einen drauf: Maurice Ravels Violin-Rhapsodie „Tzigane“ ist ein folkloristisches Virtuosenstück reinsten Wassers. Da darf der Bogen süffig schmachten, da gibt es halsbrecherische Tonsprünge und Pizzicati mit „rauchenden
Fingern“. Liv Migdal kann das – aber sie braucht es nicht. Zwei ruhige Zugaben sind der Beweis."
Westfälische Nachrichten, vom 11.02.2014

Spaziergang durch die Jahreszeiten auf zwei Kontinenten
(...) "Das tat dann Geigerin Liv Migdal in einer spannenden Zusammenstellung der italienischen und argentinischen "Vier Jahreszeiten". Frühling und Sommer spielte die Geigerin von Vivaldi, die der Spielzeit-Hit dieser Saison sind und drei Mal im Konzerthaus erklingen. Sommer und Herbst entführten in die schwüle Hitze und Herbstmelancholie von Astor Piazzolla. Temperamentvoll tanzte die Geigerin Tango mit dem Orchester; Vivaldis "Jahreszeiten" zitierte Piazzolla dezent, Liz Migdal schuf aber wunderbar farbige Stimmungsbilder von argentinischer Lebensfreude. Großer Jubel beim Publikum, das sonst Mozart am liebsten hört."(...)
Ruhr Nachrichten, 20.01.2014

Rezensionen der Debut-CD von Liv Migdal


Liv Migdals Debüt der besonderen Art
(... ) "Es ist ein Debüt der ungewöhnlichen Art. Weil sich Migdal an eher selten Gespieltes wagt. Violinsonaten von Beethoven (Nr. 6), Debussy und Richard Strauss sind zu hören. Ein Querschnitt ihres reichhaltigen Repertoires, den Fokus auf Klassik, späte Romantik und beginnende Moderne gerichtet.
(...)
Die Geigerin wiederum überzeugt mit teils saftigem, teils filigranem Ton, Beethoven lustvoll musizierend, die Sonate des bereits todkranken Debussy fiebrig intensiv interpretierend. (...)
Westdeutsche Allgemeine, Kultur-Extra, Juli 2014

Im Kreise der Familie
(...) "Sowohl ihre Virtuosität als auch ihr Gefühl für romantischen Schönklang lassen in diesen drei Sonaten aufhorchen. Angenehm, dass die 23-Jährige dabei dem Strauss´schen Schmachtfetzen eine ordentliche Portion Nüchternheit verpasst, statt Pathos eher auf Sensibilität setzt. Gerade letztere kommt auch der Debussy-Sonate zugute, deren Kontrast- und Klangfarbenreichtum zwischen Nostalgie und Verspieltheit, Traurigkeit und Heiterkeit der Twen wohl auszukosten weiß."(...)
concerti, Mai 2014 

 

Ein großes Talent     

"Zu den schönsten Kammermusik-Aufnahmen der letzten Jahre gehört für mich ein Violin-Klavier-Rezital mit der jungen Geigerin Liv Migdal und dem Pianisten Marian Migdal, ihrem Vater. Ars Produktion stellt mit den beiden ein Beethoven-Debussy-Strauss-Programm vor, das nicht nur von der Konzeption her hoch interessant ist, sondern auch mit interpretatorisch überragenden Leistungen für sich einnimmt.

Klanglich ist die Aufnahme perfekt, und der Hörer hat den Eindruck, als würde er mitten auf der Bühne sitzen. Liv Migdal spielt sowohl die Sonate Nr. 6 A-Dur op. 30/1 von Beethoven, wie auch die g-Moll Sonate von Claude Debussy und die wunderschöne Sonate Es-Dur op. 18 von Richard Strauss mit einer atemberaubenden Technik und einem untrüglichen Gefühl für das Wesentliche. Ohne Umwege dringt sie in jedem der drei Werke sofort zum Kern vor, mit Feinschliff feilt sie die Noten, so dass ein ungemein filigranes und klares Klangbild entsteht. Vor allem begeistern das Engagement und der Wille zur Gestaltung, mit denen sich Liv Migdal dieser Werke annimmt und sie in musikalische Perlen verwandelt. (...)
Die Gesamtdauer von 70 Minuten vergeht im Fluge, so dass man mit Lust und Freude diese CD noch einmal abspielt… und noch einmal…..."
pizzicato, 28.04.2014 


"Mit Sonaten von Beethoven, Richard Strauss und Debussy liefert sie einen Querschnitt durch das romantische Violinrepertoire. Einen Eindruck davon geben Tochter und Vater heute live bei WDR 3 TonArt.
Beitrag hören
WDR 3 TonArt, 03.04.2014
 


(...) "... Liv entpuppt sich als die große Überraschung zum Jahresauftakt: Sehr beseelt, mit enorm viel Persönlichkeit und Poesie spielt sie Beethoven, Debussy und Strauss. Erstklassig!"
APPLAUS, April 2014

(...) "Und noch etwas ist bemerkenswert: Liv Migdal ist keiner dieser Wunder-Teenager. Sie ist Mitte 20, was für die heutige Klassikbranche, die "immer besser" mit "immer jünger" gleichsetzt, fast schon "alt" heißt.
Für den Zuhörer bedeutet das freilich einen großen Vorteil: Er bekommt Interpretationen, die keine jugendlich überschäumenden Willkürakte sind, sondern detailfreudig ausgefeilte Interpretationen, hinter denen eine wirkliche Persönlichkeit steht. Über welche stilistische Bandbreite Liv Migdal verfügt, zeigt sie mit dem klug ausgewählten Programm: Große Klassik (Ludwig van Beethovens A-Dur-Sonate op.30/1), saftige Romantik (Richard Strauss‘ Es-Dur-Sonate) und Öffnung ins 20. Jahrhundert (Claude Debussys g-Moll-Sonate). Alles Technische ist für Liv Migdal nur Werkzeug, die spezifische Aura eines Werkes auf sehr persönliche Weise darzulegen: Ohne Pathos, ohne Sentimentalität, wohl aber mit Sensibilität. Eine Ausnahmebegabung!"
Wiener Zeitung, 25.02.2014 


Monika Csampai
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