Diskographie Lucy Jarnach

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IM FREIEN
Ravel | Jarnach | Bartók
 
MAURICE RAVEL (1875-1937)
Gaspard de la Nuit (1908)
   1 Ondine
   2 Le Gibet
   3 Scarbo
 
PHILIPP JARNACH (1892-1982)
Drei Klavierstücke op. 17 (1924)
   4 Ballabile 05
   5 Sarabande
   6 Burlesca

BÉLA BARTÓK (1881-1945)
Im Freien“ (1926)
  7 Mit Trommeln und Pfeifen
  8 Barcarolla
  9 Musettes
10 Klänge der Nacht
11 Hetzjagd

Lucy Jarnach, Klavier

Label: Avi music, (Vertrieb Harmonia Mundi)
Bestellnummer: 8553422
Format: CD
Veröffentlichung: 19. April 2013

 

Hörbeispiel

 

Naturchiffren
(...) "Mit je übereinstimmender pianistischer Affinität zum Sujet ist Lucy Jarnach ein bemerkenswertes Debütalbum gelungen."
Musik & Theater, Oktober 2013

Meisterlich
"Das hier sehr sinnvoll zusammenstellte Programm besticht interpretatorisch gleichermaßen durch musikalische Intelligenz und spieltechnische Perfektion. (...)
Die Einspielungtion der drei Klavierstücke ihres Großvaters Philipp Jarnach mag wie eine Ehrenpflicht wirken, ist es aber nicht! Die Konfrontation mit Ravel und Bartók verweist genau auf den historisch-stilistischen Ort dieser Musik. Lucy Jarnach intensiviert den musikalischen Impressionismus ihres Großvaters durch "expressionistisches" Gestalten; oder umgekehrt ausgedrückt: gibt dem musikalischen Expressionismus impressionistisch wirkende Züge. Wer derart überlegen solch ein vertrackt-beziehungsreiches Programm meistert, sollte weitere Herausforderungen suchen."
Fono Forum, August 2013

Frei, im Freien und auch anderswo  
(...) "Die wenigstens haben den fantastischen Charakter der Musik so packend herausgearbeitet wie Lucy Jarnach. Das ist kein bloß recherchiertes Interpretieren, mit dem die Pianisten auffallen will, das ist eminent pianistische Kunst, die Kunst des ‘In Farbe Klangmalens’, die Kunst der Dynamik-Dramatik. Wer so am Klavier gestalten, wer so suggestiv spielen und den Hörer so in den Bann schlagen kann, der ist ein Ausnahmemusiker. Phänomenal!
Eine großartige Entdeckung sind die ‘Drei Klavierstücke’ von Philipp Jarnach (1892-1982), dem Großvater der Pianistin. (...)
Diese Erinnerungserlebnisse setzt Lucy Jarnach in hoch dramatischer und packender Form um, macht sie in einer unmittelbaren Verbindung zwischen Klang und Erinnerung auch physisch erfahrbar in all der Energie, die aus Bartok strömt, der vor den 1926 komponierten Stücken 1925 gar nichts und in den Jahren zuvor wenig komponiert hatte. Diese Energie des Wiederbeginns ist ebenfalls in Lucy Jarnachs Interpretation vollauf spürbar.
Und so haben wir es in diesem Parcours von 1908-1926 mit einem starken Programm zu tun, das in starken Interpretationen in seiner ganzen Ausdruckskraft zu einem musikalischen 1A- Erlebnis wird."
pizzicato, 10.07.2013 

(...) "Und hier nun kommt all das zusammen, was Lucy Jarnachs Spielweise ausmacht: kraftvolle Akzente, deutliche Tonsprache, klare Stilistik, gut austarierte Rhythmik und vor allem eine wunderbare Freiheit der Agogok, um den sehr persönlichen Ausdruck mit Spannung zu Gehör zu bringen.  Eine überzeugende Debüt-CD...
PianoNews, Juli/August 2013

Live-Musik mit der Pianistin Lucy Jarnach: Debüt im Freien
Sommerwiesen, ein rotes Kleid, eine junge Frau, die verträumt in die Ferne blickt. Diese Bilder finden sich im Booklet der Debüt-CD der Pianistin Lucy Jarnach. Bei WDR 3 TonArt spielt sie live aus ihrer aktuellen CD.
Hier der link zum Nachhören 
WDR 3 Tonart, 03.06.2013


Der CD-Tipp
(...) "„Ondine“, der erste Satz von Maurice Ravels „Gaspard de la nuit“. Mit diesem Stück kann sich jeder Pianist als Meister seiner Zunft ausweisen, es gilt als eins der schwierigsten der gesamten Literatur. Und das tut sie denn auch, die junge Hamburgerin Lucy Jarnach: souverän, unangestrengt, fein gestaltend - auch bei den übrigen Werken auf dieser CD aus dem Hause CAvi-music, den Klavierstücken Opus 17 ihres Urgroßvaters Philipp Jarnach etwa. (...)
Philipp Jarnach, ein zu Unrecht vergessener Pianist und Komponist – seine Urenkelin Lucy Jarnach leistet mit ihrer ersten CD einen Beitrag dazu, ihn wieder ins Rampenlicht zu holen." (...)
hr2-Kultur, 14.05.2013

Die Quintessenz des Klaviers
(...) "Und dann kommt Lucy Jarnach, und lässt aufatmen. Um von der Debüt-CD der Hamburgerin zu sprechen: Ravels Gaspard de la
Nuit klingt unter ihren Fingern nicht nur glanzvoll, sondern auch eunruhigend da hat Lucy Jarnach wohl die Noten und obendrein noch die literarischen Vorlagen gelesen. Und wie macht sie das nur, dass sie in Bartóks Im Freien ganz präzise die Noten wiedergibt und dem Werk dabei die Aura der Freiheit, verleiht, als würde die Landschaft selbst klingen?
Mit Drei Klavierstücken erinnert sie auch noch ihres Großvaters Philipp Jarnach, der Ferruccio Busonis Doktor Faust vollendete: leuchtender Kontrapunkt, Musik frei von allen Moden, unzeitgemäß und daher zeitlos gültig einfach fabelhaft!
Außerdem bemerkenswert: Lucy Jarnach ist keiner dieser blut- und damit viel zu jungen Shootingstars. Bis zu ihrem 26. Lebensjahr hat sie sich für ihre Debüt-CD Zeit gelassen, und sie scheint im genau richtigen Moment zu kommen. Ein Muss!"
Wiener Zeitung, 08.05.2013 

Lucy Jarnachs erstaunliche Debüt-CD
(...) "Im Konzert mit einem geradezu unglaublich virtuosen Werk wie Maurice Ravels "Gaspard de la Nuit" (1908) und dem klanglich äußerst diffizilen und komplexen Klavierwerk Bartóks "Im Freien" (1924) wirken Jarnachs drei Klavierstücke fast wie der Ruhepol dieser CD, klar und durchgegliedert. Die CD aber zeigt mit dieser Auswahl vor allem eins: dass der Hörer hier einer ganz erstaunlichen jungen Pianistin begegnet. Was sowohl für deren rein technische Bewältigung der immens hohen pianistischen Hürden als auch (und ganz besonders) für die reife Interpretation der Werke gilt. Und genau das ist für eine Debüt-CD wie diese mehr als bemerkenswert."(...)
Cuxhavener Nachrichten, 24.04.2013

(...) "Dass die Stücke von der Enkelin des Komponisten interpretiert werden, muss nicht zwingend ein Vorteil sein – einfach deshalb, weil die Distanz fehlen könnte. Doch weit gefehlt: Lucy Jarnachs Interpretation ist keine erstarrt-ehrfurchtsvolle Heldenverehrung, sondern eine Annäherung mit Wärme, Virtuosität und auch mit Augenzwinkern. Sie spielt den kecken Drive der Stücke lustvoll aus, beleuchtet aber auch die Weiten dieser Klanglandschaften en miniature. Die 26-jährige Pianistin kombiniert die Klavierstücke ihres Großvaters mit Ravels „Gaspard de la nuit“ und Bela Bartoks Klavierzyklus „Im Freien“ – eine schöne Wahl, denn in diesem Umfeld merkt man erst, wieviel französische Noblesse, aber auch wieviel Lust am folkloristischen Spiel in Jarnachs Musik steckt." (...)
Deutschlandradio, 24.04.2013



Monika Csampai
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