Diskographie Mariko Hara

FANTASIE

Robert Schumann
Märchenbilder op. 113
Fantasiestücke op. 73

Johannes Brahms
Sonate f-moll op. 120 Nr. 1

Paul Hindemith
Sonate in F op. 11 Nr. 4

Mariko Hara, Viola
Ryoji Ariyoshi, Klavier

Label: Ars Produktion Schumacher 
Bestellnummer: 38 135
Format: SACD
VÖ 1.3.2013 (Vertrieb: Note 1)

VIDEO zur CD

 

(...) "Ihr Recital "Fantasie" (Ars) zeigt, dass sie über einen großen, intensiven Ton und eine natürliche Musikalität verfügt - Eigenschaften, die Schumann (Märchenbilder op. 113, Fantasiestücke op. 73) und Brahms (Sonate, op. 20/1) zugute kommen und ein Stück Romantik auch in Hindemiths Sonate op. 11/4 ziehen. "
Kölner Stadt-Anzeiger, 26.09.2013

"Schon für die erste CD der 1984 in Tokio geborenen Bratscherin Mariko Hara gilt die Devise „Ausdrucksgestaltung auf höchstem Niveau“. Jeder Takt belegt den Zusammenklang von umfassender Musikalität und makelloser Spieltechnik. Mariko Hara musiziert mit außerordentlichem Gespür für klangliche Nuancen. Sie balanciert in Schumanns vier Märchenbildern“ perfekt zwischen dem raschen Zugriff und – im Finale – dem schwärmerisch „melancholischen Ausdruck“. Ebenso souveräne Zeichnung aller Linien und Charaktere zeichnet die Interpretation der Brahmsschen f-Moll Sonate op.120/1 aus. Ganz zu Hause schließlich durfte sich Mariko Hara fühlen, als sie ihre CD mit Paul Hindemiths Sonate in F op.11/4 komplettierte. Hindemith war Bratscher mit Leib und Seele – Mariko Hara könnte
seine Enkelin sein." (...)
Elbe-Jeetzel-Zeitung, 06.08.2013

"Bratschisten haben’s schwer - mit diesem Instrument ist die Solistenkarriere nur in seltenen Ausnahmefällen möglich, und
es gibt auch kaum Literatur. Die junge Japanerin Mariko Hara wagt es dennoch - und macht mit ihrer Debüt-CD staunen: Werke von Schumann, Brahms und Hindemith in wunderbar ausgehorchten Interpretationen, die Analyse und Emotion fein ausbalancieren. (...). Absolut bemerkenswert!
Wiener Zeitung, 04.07.2013 

Optik trifft Können
(...) "Hara nun verleiht dem Zyklus, gemeinsam mit ihrem vorzüglichen Begleiter Ryoji Ariyoshi, das Gewicht, das ihm gebührt. Die beiden besinnlichen Sätze (Nr. 1 und 4) interpretiert sie mit behutsamer Intensität, die aufbrausenden dazwischen mit leidenschaftlichem Elan. Ein schöner Einstieg in ein buntes Karussell aus "Viola-Geschichten" (Schumann), das am Ende der CD auch wieder bei Schumann landet, den drei stimmungsvollen "Fantasiestücken" (op.73). Diese sind zwar zu allererst der Klarinette zugedacht, doch auch Cellisten berücksichtigen sie gern. In der selteneren Version für Bratsche kommt ihre romantische Ader, ob glutvoll oder verspielt, ebenfalls überzeugend zum Ausdruck. Ähnliches gilt für die Sonate fmoll (op. 120) von Brahms, auch sie ist allerdings als Werk für Klarinette bekannter. Im Zentrum der CD aber steht Hindemiths Sonate in F (op. 11 Nr. 4), ein repräsentatives Meisterwerk des 20. Jahrhunderts, das die Klangreize der Bratsche, dem Mauerblümchen der Streicher-Familie, mit Vehemenz in bestes Licht rückt."
Kölnische Rundschau, 04.07.2013

Brillante Bratsche
(...) Egal, ob Schumann, Brahms oder Hindemith, alles, da: Emotionen, Klangfarben, Wille zu Ausdruck und Gestaltung"
Musik & Theater, Juni 2013

(...) "Mariko Hara versteht es trefflich, vor allem die dunkel-sinnlichen Stimmungen der Viola zum Sprechen zu bringen, ihr Spiel ist frei von Eitelkeit, stellt sich in den Dienst der Werke. (...)
Eine gute CD."
ensemble, Mai 2013

(...) "Ihr Ausdruckspektrum reicht von rustikalem Optimismus (Schumanns "Märchenbilder") bis zu zarten, verwehten Kantilenen im Andante aus Brahms bearbeiteter Klarinetttensonate op.120,1 - ein magischer Moment dieser Disc. (...)
Marikao Hara: ein vielversprechendes Talent"
AUDIO, Mai 2013

(...) "Auf ihrer Debüt-CD ... präsentiert sich die elegante Japanerin als Romantikerin in Werken von Schumann, Brahms und Hindemith. Schumanns "Märchenbilder" spielt sie, begleitet von Ryoji Ariyoshi am Klavier, mit einem kräftigen, vollen, runden Ton. Die Bratsche klingt typisch für das Instrument: nasal und warm. Punktgenau bringt Mariko Hara die Stimmungen der vier Sätze auf den Punkt und erzählt Musikgeschichten ohne Worte. Sehr romantisch ist ihre Interpretation von Brahms' erster Sonate, die die Bratschisten den Klarinettisten abgeluchst haben. Obwohl die Japanerin dem Werk eine große Geste gibt, klingen die beiden letzten Sätze schlank und haben Schwung.
Hindemiths Sonate knüpft da an, ist fantasievoll und zum Teil impulsiv gespielt. Sanglich ist Haras Spiel auch in Schumanns Fantasiestücken, aber immer auch lauernd auf neue Ausdrucksvarianten."
Ruhr Nachrichten, 14.02.2013



Monika Csampai
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