Presse Mariko Hara

REZENSIONEN der CD von Mariko Hara finden Sie unter DISKOGRAPHIE

Klangwelten von Solo bis symphonisch


Mariko Hara (Viola) und der Weidener Kammerchor musizieren Bruckner, Reger und Hindemith
(...) "Die Bratschistin Mariko Hara gehört zur sympathischen Gruppe der bescheiden und ohne Allüren auftretenden Musiker. Sie fegte alle Vorurteile gegenüber der Bratsche vom Tisch.Schon die ersten, eher introvertiert angegangenen Töne von Regers Suite g-Moll für Viola allein op. 131d/1 entfalteten eine suggestive Wirkung: Reiche Klangfarbenpalette, Regers Orgelklänge schienen auf die Viola übertragen. Kultivierte, elegante, nie forcierende Bogenführung.
Untrügliche Treffsicherheit
Kluger, sparsamer Umgang mit Vibrato, der die vielen schweren Doppelgriffe und Harmonien glasklar und leicht verständlich machte. Beispielhafte Entwicklung der korrespondierenden hohen und tiefen Stimmen. Reger erscheint gerade bei der Paul Hindemith - selber Bratschist - hat seinem Instrument die Sonate op. 25/1 auf den Leib geschrieben. Auch sie war bei Mariko Hara in besten Händen und verlor ihre manchmal zu hörende Sprödigkeit. Hara faszinierte wiederum mit untrüglicher Treffsicherheit, mit erdigem C-Saiten-klang, mit knackigem Sautillé-Bogenstrich, mit geradezu meditativ-beschwörendem Spiel. Ein nachdrückliches Hörerlebnis." 
Der Neue TAG, 05.10.2013 

Interview im Deutschlandradio Kultur - Leben zwischen zwei Welten

Viola-Spielerin Mariko Hara über ihr Leben zwischen Japan und Deutschland
Mariko Hara im Gespräch mit Holger Hettinger


Die Musikern Mariko Hara ist eine Wandererin zwischen Japan und Europa. Zurzeit ist sie beim Suvisoitto-Festival in Finnland zu hören. Sie gehört zu einer neuen Generation von Star-Virtuosen auf der Bratsche, die das Streichinstrument immer weiter aus seinem Schattendasein führen.

Es ist ein recht neues Phänomen, dass man mit der Viola zum Star werden kann. Jahrzehntelang stand die Bratsche hinter den virtuosen Streicher-Geschwistern Geige und Cello. Erst in jüngster Zeit haben Musiker wie Tabea Zimmerman oder Kim Kashkasian gezeigt, wie viel virtuoses Potenzial in der Viola steckt.

Nun wächst eine neue Generation von Viola-Spielern nach. Eine Generation, die ihr Instrument noch virtuoser, noch ausdrucksstärker auffasst. Die junge japanische Geigerin Mariko Hara ist eine dieser jungen Virtuosen der Bratsche. Mit ihrer Debüt-CD hat sie aufhorchen lassen. Seitdem ist sie auf den großen Festivals und in den bedeutenden Konzertsälen unterwegs. Gestern hat sie in Finnland debütiert.
Deutschlandradio Kultur, 07.07.2013 

Das gesamte Interview finden Sie hier 


Monika Csampai
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