Diskographie Matthias Bartolomey

André Previn über diese Aufnahme:  „Großartiges, sehr virtuoses und sehr musikalisches Spiel! Ich bin begeistert und sehr stolz über diese Aufnahme von Matthias Bartolomey und Clemens Zeilinger! Mein höchstes Kompliment!

Prof. Günter Pichler, Primarius des Alban Berg Quartetts:
"Bereits die Auswahl der Werke für Matthias Bartolomey's Debut-CD ist eine Freude!
Es ist bereichernd, die wunderbare Sonate von A. Previn kennenzu lernen, besonders dann, wenn sie so brillant, voller Farben, mit Wärme, Virtuosität und höchstem musikalischen Verständnis gespielt wird. Dieselbe Qualität bietet Matthias auch in der Sonate von Schostakowitsch. Sein Weg nach oben ist nicht aufzuhalten.
In Clemens Zeilinger hat er einen Partner gefunden, der nicht besser sein könnte. Ein fabelhaftes Duo!"

PREVIN, SCHOSTAKOVICH, BERAUER- CELLOSONATEN

André Previn (*1929)
Sonata for cello and piano (1993)
1 Vivace
2 Adagio
3 Allegretto
 
Dimitri Schostakowitsch (1906-1975)

Sonate für Violoncello und Klavier in d-moll, op.40
4 Allegronontroppo
5 Allegro
6 Largo
7 Allegro 

Johannes Berauer (*1979
)
Passacaglia
8 Temporubato
 
Matthias Bartolomey, Violoncello
Clemens Zeilinger, Klavier


Label: Ars Produktion Schumacher 
Bestell-Nr.: ARS 38 149
Format: SACD
Veröffentlicht: 1.5.2014

Hörbeispiel 

 

 

"Als Solo-Cellist von Nikolaus Harnoncourts Concentus Musicus spielt er Wiener Klassik historisch informiert, für sein CD-Debüt als Solist (mit Klavierbegleitung) hat der junge Wiener Cellist Matthias Bartolomey drei Werke des 20. und 21. Jahrhunderts gewählt: die zweite Sonate von Schostakowitsch, die Passacaglia des Österreichers Johannes Berauer, eine Art auskomponierte Jazzimprovisation, sehr gelungen, und André Previns Sonate für Cello und Klavier, die Previn selbst in den 90er Jahren mit Yo-Yo Ma aufgenommen hat. Das ist ein hochinteressantes Werk, das alle möglichen Stilelemente – einmal spielt das Cello sogar einen Walking Bass – zu einem spannenden, immer tonal grundierten Ganzen zusammenfügt. Bartolmey spielt sehr überzeugend mit großer Autorität, Clemens Zeilinger ist ein ebenbürtiger Partner."
Klassik Newsletter Berlin, September 2014 

"Hier stellt sich ein junges Wiener Duo vor, von dem noch viel zu hören sein dürfte. Der Cellist Matthias Bartolomey, (...) zählt zu jenen Klassik-Profis, deren Musikpraxis ohne Jazz und Rock nicht vollständig wäre. So stellt er neben Schostakowitschs feinfühlig-expressiv ausgehorchte Sonate d-Moll (1934) eine Passacaglia (2012) des Crossover-Komponisten Johannes Berauer, in der das Duo klassische Strukturen und Jazzimprovisation ungeheuer packend verquickt. Jazziges Flair vermittelt auch Previns Sonate (1993), deren Klangfülle in explosiver Spiellust und praller Emotionalität ans Ohr flutet. Hörtipp: die bluesige Kadenz und das Bebop-Finale. Famos!"
AUDIO, Juli 2014

"Irgendwie ist diese CD ein Heimspiel: Österreicher der Cellist Matthias Bartolomey, Österreicher der Klavierbegleiter Clemens Zeilinger, Österreicher der Komponist Johannes Berauer. Doch nicht aus patriotischen Gründen ist diese CD empfehlenswert, sondern weil die Interpreten hervorragend sind - und ein fabelhaftes Programm spielen.
Nichts ist es da mit den ausgetretenen Pfaden. André Previns Sonate, der man den Jazz-Einfluss anmerkt, ohne dass er sich aufdrängt, steht neben Dmitri Schostakowitschs emotionalem Werk und dieses neben der Passacaglia des 1979 geborenen Johannes Berauer, der, wie Previn, vom Jazz herkommt, aber dessen Elemente und Möglichkeiten ganz klassisch nützt.
Matthias Bartolomey, Sohn des international gerühmten Cellisten Franz Bartolomey, spielt einen noblen Ton, er überzeugt durch ungeheure Intensität eher als durch technisches Können, das ihm nur Mittel zum Zweck ist.(...)
Einfach perfekt und beglückend! (...)
Wiener Zeitung, 25.06.2014 

(...) "Das Stück wirkt wie aus einem Guss, wie in einem Fluss erzählt. Immer wieder wechseln die Stimmungen und Farben – eine große Herausforderung, die Matthias Bartolomey und Clemens Zeilinger meistern. Sie zeigen alle Facetten, die Previn fordert.
(...)
Eine interessante CD, schön gespielt, nicht nur vor Bartolomey muss man den Hut ziehen sondern auch vor Zeilinger, der sich erfolgreich den pianistischen Gemeinheiten Previns stellt. Dass die beiden dieser Sonate eine neue Bühne bieten ist ein großer Verdienst, denn sie ist zwar sperrig – vermutlich gerade beim Einstudieren – aber sie hat viele schöne Momente und es lohnt, sich mehr mit ihr auseinander zu setzen."
WDR 3 TonArt, 12.06.2014

Schöner Celloklang
"André Previns Cellosonate aus dem Jahre 1993 enthält kantige, jazzig-rhythmische Musik und sehr introspektive, lyrische Passagen, die in dieser Aufnahme mit dem deutschen Cellisten Matthias Bartolomey sehr gefühlvoll gespielt werden. Dasselbe gilt für Shostakovichs frühe Sonate in d-Moll, op. 40, die neben dem Allegro non troppo und dem lyrischen Largo zwei sehr lebhafte Allegro-Sätze enthält, in ihrem Grundcharakter aber eher kantabel ist. Vor allem das erste Allegro bildet mit seiner fast wilden Musik einen starken Kontrast dazu. Auch in Martin Berauers Passacaglia gibt es viel kantable Musik, die Matthias Bartolomey geschmackvoll und klangschön ‘singt’."
pizzicato, 10.06.2014 

(...) "Previn hat (...) auch eine sehr "ernsthafte" Cellosonate geschrieben, die Bartolomey mit Clemens Zeilinger formvollendet aufgenommen hat. Die CD koppelt das kraftvolle Werk mit der klassizistischen Sonate von Schostakowitsch (op. 40) (...)"
Die Presse, 06.06.2014

CD des Tages
Hello Cello! Cello und Klavier im Hier und Jetzt. Begeisterndes CD-Debüt von Matthias Bartolomey!
"Schon die Auswahl der Stücke lässt aufhorchen: André Previns Sonata (1993), die in der Interpretation mit dem Widmungsträger YoYo Ma und Previn selbst längst vergriffen ist. Dazu Schostakowitschs oft zu oberflächlich gedeutete Cellosonate und schließlich die Passacaglia des in Wien lebenden Vorarlberger Komponisten Johannes Berauer, eine Symbiose von notierter Neuer Musik und Jazzästhetik.
Das "Wie", das macht aber dann den großen Unterschied. In Previns faszinierend komplexer, oft auch harscher Sonata erzeugen Bartolomey und Zeininger Momente von Zartheit und Innigkeit. Durch klare Architektur erleichtern sie das Verständnis, dieses auch die Zuhörer fordernden Stücks.
Schostakowitschs Cellosonate verstehen sie in all ihrer Brisanz und subtilen Schärfe. Dazu steht ihnen eine große Palette an Klangfarben zur Verfügung, die sie sehr präzise einsetzen. Auch rhythmisch sind sie so exakt wie lustvoll unterwegs. Zwei Musiker, die wirklich etwas zu sagen haben und vieles hörbar machen, was man anderenorts vielleicht überhört hat. Eine große Bereicherung!
Ö1 bis zwei, 22.05.2014 - Zum Nachhören 

Die schönste Hommage an Previn
(...) "Eine fabelhafte, anspruchsvolle CD, technisch erstklassig und virtuos gespielt, welche die kompositorischen Raffinessen und die unterschiedlichen Stile bis hin zum Jazz exzellent hören lässt. Auch Schostakowitsch und Johannes Berauer kommen zu Ehren."
Kurier, 22.05.2014

  
CD des Tages
Rund und silbern sind viele CDs.
Aber nur die besten schaffen es zur CD des Tages.


"Der Wiener Cellist Matthias Bartholomey sucht sich eine interessante Auswahl tonaler Werke. Die Achse von André Previn zu Johannes Berauer umschließt das wunderbar fließende op. 40 von Schostakowitsch."
107,3 Radio Stephansdom, 13.05.2014 



Monika Csampai
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