Fotos: Felix Broede

Michail Lifits, Pianist

Management

CONCERTO WINDERSTEIN

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80331 München
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​Gabriele Schmidt
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E-Mail: schmidt@winderstein.net

Weitere CDs von Michail Lifits finden Sie hier 

Dimitri Schostakowitsch (1906-1975)

Klavierquintett, g-moll, op. 57
24 Präludien op. 34


Michail Lifits, Klavier
Szymanowski Quartet

Label: Decca
Bestellnummer: 6436157
Format: CD
Erscheinungstermin: 21.4.2017

 

(...) "Michail Lifts weiß um die Vielschichtigkeit von Schostakowitschs Werk, und es gelingt ihm, sowohl die zahllosen Doppelbödigkeiten unter den Maskierungen spürbar werden zu lassen, als auch die elgischen Momente in ihrer ganzen schmerzlichen Dimension auszuloten. Sein brillantes, farbenreiches Spiel kommt dabei ohne oberflächliche Posen aus, ist sich der strengen interpretatorischen Aufgabe in jedem Ton bewusst." (...)
FONO FORUM, Juli 2017

Vorbild Bach
(...) "Lifits fängt die Stimmungen der pianistisch hoch anspruchsvollen Präludien haargenau ein, ohne jedoch ins Überschwängliche abzudriften. Ebenso gelingt es ihm mit dem Szymanowski Quartet die unterschwellig anklingende Dramatik des Klavierquintetts einzufangen. Insgesamt zeichnet das Album ein Bild, das neben einem von Unsicherheit geprägten Schostakowitsch auch den weniger rezipierten jungen ausgelassenen Musiker durchscheinen lässt, der allen Widrigkeiten zum Trotz sein großes Vorbild niemals aus den Augen verloren hat."
Concerti, 08.06.2017 

Der Pianist Michail Lifits
Tiefgründig, nobel, farbig


(...) " Bei Michail Lifits ist man nach wenigen Sekunden in den Bann gezogen. Hier spielt einer, der verliert kein bisschen an Intensität im Piano oder bei langsamen Tempi. Im Gegenteil, in jedem Ton liegt eine ungeheure Spannung! Mit einem so delikaten und fein differenzierten Ton spielen nicht viele Pianisten. Man spürt, dass Michail Lifits sich sehr genau mit der Materie auseinandersetzt, und für jede Note, jede Phrase nach der richtigen Farbe, dem richtigen Ausdruck sucht. Er spürt den Eigenheiten des Stils des jeweiligen Komponisten intensiv nach." (...)
radiobremen Klassikwelt, 06.05.2017
Zum Nachhören
 

" Die Préludes von Dmitri Schostakowitsch sind 24 unterschiedlichste Miniaturen quer durch alle Tonarten, klar und konrastreich mit feinem Humor, lichtem Sarkasmus oder melancholisch ernst gezeichnet von Michail Lifits." (...)
APPLAUS, Mai 2017

Klassik Heute Empfehlung
(…) „Da wäre einmal die Kunst der Zuspitzung, die Lifits meisterlich beherrscht. Er bringt jede der 24 Miniaturen auf den Punkt, lyrische wie martialische, heitere wie melancholische. Über das Ziel hinaus schießt er dabei jedoch nie. Lifits weiß wann es gut ist, wann er das gesagt hat, was er sagen will. Das zeigt sich in jeder der Miniaturen, deren Ausdrucksgehalt er mit bemerkenswerter Sicherheit trifft. Da werden subtilste Nuancen nachvollzogen, agogisch wie dynamisch, und große Spannungsbögen mit der gleichen Intensität wie liebevoll gestaltete Details gepflegt. Allein die Anschlagsnuancen, die Lifits vom knackig-scharfen Martellato über fluffig-esoterisch leicht dahingezauberte Pirouetten bis hin zu fast unhörbaren Abschattierungen im Pianissimo-Bereich beherrscht, lohnen ein ganz genaues Hinhören. Die unendliche Doppelbödigkeit und Hintergründigkeit dieser Musik erfährt unter Lifits Fingern eine wahrlich Maßstäbe setzende Darstellung. „ (…)
Klassik heute, 01.05.2017 

CD-Tipp in BR Klassik
(…) „Kurz und knapp auf den Punkt -geistvoll und ziemlich frech, aber auch voller schräger Poesie und unerwarteter Wendungen, manchmal auch versonnen und meditativ, immer ein bisschen surreal: Das 24 Préludes op. 34, vollendet 1933, sind ein Werk des experimentierfreudigen, erfolgsverwöhnten und respektlosen Jungstars. Mit augenzwinkernder Ironie verneigt er sich vor seinen großen Vorgängern Bach und Chopin. Wie bei diesen gehen die kontrastreichen Miniaturen durch alle 24 Dur- und Moll-Tonarten. Michail Lifits gibt den eigenwilligen, kleinen Wunderwerken maximale Prägnanz. In jeder überraschenden Wendung wirkt das sprechend, poetisch und plausibel. Nichts verfestigt sich, aber zugleich verflüchtigt sich auch nichts, weil Lifits nie überzeichnet. Er lässt die Pointen aufleuchten, ohne sich in bloßen Gags zu verlieren. (…)

Für das Klavierquintett hat sich Michail Lifits mit dem polnischen Szymanowsky Quartett zusammengetan. (…). Aber die emotionale Dichte und die stimmige Balance zwischen Klavier und Quartett machen auch diese Interpretation überzeugend. Kaum zu glauben, dass nur siebe Jahre zwischen diesen grundverschiedenen Werken liegen.“ (…)
BR Klassik, 28.04.2017 


Biographie

“Beglückende Klangfarbenfreudigkeit” schwärmt die Frankfurter Allgemeine Zeitung über das Klavierspiel des jungen Pianisten Michail Lifits, der mit seiner hinreißenden Musikalität die internationale Aufmerksamkeit auf sich zieht. In umjubelnden Solorezitalen auf den großen Konzertpodien und als versierter Kammermusiker berührt sein “durchgeistigter, beinahe weise anmutender Ton” (Süddeutsche Zeitung) das Publikum und die Fachpresse weltweit.

Höhepunkte seiner aktuellen Konzerttätigkeit sind Konzerte mit dem Münchener Kammerorchester, die Wiedereinladung zu den Münchner Symphonikern, Débuts mit der NDR Radiophilharmonie Hannover unter Andrew Manze, dem Orchestra of Valencia und dem Orchestra dell'Arena di Verona sowie Auftritte beim Kissinger Sommer Festival, bei den Schwetzinger SWR Festspielen, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Bürgenstock Festival, dem Festival de l’Eupau und den Salzburger Festspielen.

Den Gewinner des 57. Internationalen Klavierwettbewerbs Ferrucio Busoni führten zahlreiche Konzerte unter anderem in die Carnegie Hall und das Lincoln Center in New York, die Wigmore Hall in London, die Philharmonie Berlin, den Herkulessaal und die Philharmonie in München, die Laeiszhalle Hamburg, den Sala Verdi in Mailand, die Tonhalle Zürich, das Concertgebouw Amsterdam, das Palais des Beaux-Arts in Brüssel.

Als Solist gastierte Michail Lifits mit vielen renommierten Orchestern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Residenzorchester Den Haag unter Lawrence Foster, dem Philharmonischen Orchester Heidelberg, dem Haydn Orchester Bozen unter Alain Lombard, den Moscow Soloists unter Yuri Bashmet, dem Philharmonischen Orchester Erfurt, dem Orchestra del Teatro Verdi di Trieste, L’Orchestre International de Genève, dem Orchestra Sinfonica Siciliana di Palermo, den Münchener Symphonikern und dem Münchener Kammerorchester.

Lifits ist ein gern gesehener Gast auf namhaften internationalen Festivals. Hierzu zählen z.B. das Verbier-Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Rheingau Musikfestival, Festival Pianistico Internazionale di Brescia e Bergamo, Festival d’Auvers-sur-Oise, Annecy Festival, Kissinger Sommer, Klavier-Festival Ruhr, Festival Mitte Europa, Schwetzinger SWR Festspiele, Nymphenburger Sommerfestival, Bergen International Festival, Menuhin Festival Gstaad, BBC Proms.

Neben seiner umfangreichen solistischen Tätigkeit ist Michail Lifits ein ebenso leidenschaftlicher wie auch gefragter Kammermusiker. Er musiziert regelmäßig zusammen mit renommierten Künstlern wie Vilde Frang, Nicolas Altstaedt, Steven Isserlis, Marie-Elisabeth Hecker, Veronika Eberle, Alexandra Conunova und Nils Mönkemeyer. In 2016 war er gemeinsam mit Vilde Frang auf Tourneen in den USA, Kanada und Japan sowie im Klaviertrio mit Corina Belcea und Antoine Lederlin europaweit zu hören.

Seit 2011 ist Michail Lifits Exklusivkünstler bei Decca Classics. Seine 2012 erschiene Debüt-CD mit Klaviermusik von W.A.Mozart erhielt ausnahmslos hervorragende Besprechungen und wurde von mehreren führenden Klassikmagazinen und Radiosendern als „CD des Monats” ausgezeichnet. Anfang 2015 wurde seine zweite Aufnahme mit Klaviersonaten von Schubert veröffentlicht, die den Auftakt seiner Gesamteinspielung des Klavierwerks von Schubert bildet. Diese Aufnahme rief sowohl beim Fachpublikum als auch bei zahlreichen Journalisten enthusiastische Reaktionen hervor und gilt seither als Referenzaufnahme innerhalb der jüngeren Pianisten-Generation.

Geboren 1982 in Taschkent (Usbekistan), übersiedelte Michail Lifits als 16-jähriger nach Deutschland und lebt seitdem in Hannover, einer Stadt, der er sich künstlerisch und kulturell sehr verbunden fühlt. An der dortigen Hochschule für Musik und Theater studierte er in den Meisterklassen von Karl-Heinz Kämmerling und Bernd Goetzke. Prägende künstlerische Einflüsse erhielt er darüber hinaus im Aufbaustudiengang bei Boris Petrushansky an der Internationalen Klavierakademie Incontri col Maestro in Imola (Italien). Seit 2014 ist Michail Lifits „Steinway Artist“.


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