Presse Sophie Pacini

21-Jährige lässt Titan lächeln
Sophie Pacini im Rathausfestsaal Münster

„[...] Ein Programm wie eine Achttausender-Besteigung hat die 21-Jährige sich vorgenommen. Beethovens „Waldstein-Sonate“ ist für sich allein schon Gipfelsturm – und kein Warmspieler. Danach Chopins c-Moll-Nocturne Nr. 13, das mehr Gewitter als Träumerei ist. Als Finale die legendär schwere h-Moll-Sonate von Franz Liszt. Ach ja, vor der Pause schiebt die Pianistin noch eine furiose Liszt-Transkription der Tannhäuser-Ouvertüre dazwischen. Uff!
Das macht natürlich beim Schoneberg-Konzert im Rathaus mächtig Eindruck. Nicht ein Fünkchen Erschöpfung ist Sophie Pacini anzumerken, als sie im brandenden Beifall steht. Von dieser Künstlerin ist noch viel zu erwarten, insbesondere in punkto Liszt. Der liegt ihr besonders und lässt auch den letzten Skeptiker überwältigt zurück. Die Freude am opulenten Klang, am dramatischen Furor, aber auch sinnlich erspürte Nuancen zeichnen die Darbietung aus.
Suchen, Tasten, Grübeln – Sophie Pacini nimmt den romantischen Gestus beim Wort; den erzählenden, dramatischen Kern des Werkes, das die traditionelle Sonatenform sprengt. Natürlich sind Akkordsprünge und Choralwirkungen mit Klavierdonner à la Liszt gewürzt. Das Virtuose überwältigt, ist aber kein Selbstzweck. Bei der „Tannhäuser“-Transkription schon eher. Die erstellte der Tastenlöwe seinerzeit auf Bitten feiner Damen, die in ihren Salons jene Wagner-Themen hören wollten, die schon die Gassen erobert hatten (wie Sophie Pacini dem Publikum vorab erläutert). Das Tastengewitter spricht für sich.
Und Beethoven? Den versteht sie ebenso romantisch. Scheut weder Pedal noch schwärmerische Innigkeit (Adagio!). Und Beethoven’sches Brio heißt für sie vor allem: Rasanz. Man mag streiten, ob im Kopfsatz Phrasierungs-Nuancen verloren gehen, wenn die rechte Hand so locker, so ausgelassen perlt. Bei Pacini darf der Titan lächeln.
Bei Chopin dagegen spielt sie saftig die düsteren Gewitterwolken, die jedes Salon-Klischee hinwegfegen. Auf die viel prämierte Pacini wurde übrigens die große Martha Argerich bereits aufmerksam. Und dass sie nach Liszts Gipfelwerk keine Zugabe mehr spielt, spricht für ihre künstlerische Reife.“
"Westfälische Nachrichten“, Arndt Zinkant, 22.Oktober 2013

"Am Schluss herrschte Begeisterung: Für den Komponisten Tschaikowsky, die junge Pianistin Sophie Pacini (22), den tempoforschen Dirigenten Antonio Mendéz (29) und für die mit Dynamik und Solo-Feinheiten nicht geizenden Südwestdeutschen Philharmoniker. Dieses Konzert errang im ausgebuchten Konstanzer Konzil Bravorufe und Klatschrhythmen.
Die trotz ihres zarten Alters bereits preisgekrönte Solistin Sophie Pacini bewies im Andantino lyrische Salon-Eleganz, dezent parfümierte Lieblichkeit. Das Finale tanzte, wirbelte, raste, überbot das Hymnische durch Artistisches. Um den Applaus zu beruhigen, gab Sophie Pacini noch eine Liszt-Rhapsodie. Der Flügel wurde Orchester. Das Staccato spielte Hackbrett, das Pedal verwandelte die Bässe in Posaunenschall."
„Südkurier“, Helmuth Weidhase, 15. Oktober 2013


Ein Konzert voll sinnlicher Klangschönheit

Pianistin Sophie Pacini begeistert im Frickinger Konzert der Philharmonie Konstanz (unter Leitung von Antonio Méndez)

„[...] Zum Auftakt glänzte die junge deutsch-italienische Pianistin Sophie Pacini aus München mit einer ebenso sensiblen wie dramatisch-dynamischen Interpretation des Klavierkonzerts Nr. 1 b-Moll op. 23 [...]
Zum eigentlichen Klangerlebnis wird das folgende zauberhafte Spiel in romantischer Schönheit. Wie eine leise murmelnde Quelle antwortet das Piano einer hellen Flöte und schwebenden Violinen.
Ein geheimnisvoll funkelndes, kontrastreiches Spiel mit furiosen Gefühlsausbrüchen und samtweichen, stillen Momenten.
Mit großer Emotionalität und Technik brilliert
Ein Streicherpizzicato und eine sanfte Flötenserenade leiten den zweiten Satz ein, wunderbar die Rufe einzelner Holzbläser, begleitet vom flirrenden Spiel der Solistin, die im dritten Satz noch einmal mit großer Emotionalität und überwältigender Technik brilliert. Mit einer Zugabe von Franz Liszt dankt sie für den herzlichen Applaus[...]“
„Schwäbische Zeitung“ -online-Ausgabe-, Helmut Voith, 14. Oktober 2013


Klavierspektakel
Sophie Pacini in der Tonhalle Zürich am 28. 10. 2013

„Für einen Auftritt in der Reihe der «Série jeunes» steht die junge deutsch-italienische Pianistin Sophie Pacini am richtigen Punkt in ihrer Karriere: Sie hat mit ihren «Interpretationen von leuchtender Transparenz» allerhand Auszeichnungen erhalten und in den letzten Jahren mit Konzerten auf internationalen Bühnen eine zunehmende Anzahl Hörer und Juroren überzeugt. Doch nicht nur dies: 2010 wurde Martha Argerich auf die damals erst neunzehnjährige Pianistin aufmerksam. Sie lud sie ein, sich beim Progetto Martha Argerich in Lugano mit einem Rezital vorzustellen. Zeit also für eine erste Begegnung mit der jungen Interpretin in Zürich. Für ihr Konzert der «Série jeunes» hatte Pacini höchst anspruchsvolle Werke gewählt.
Nach wenigen Takten wurde klar, wie Pacini die gigantische «Waldstein»-Sonate Nr. 21 in C-Dur op. 53 von Ludwig van Beethoven deutete: motorisch, im Klang kernig, laut, mitunter fast unerbittlich. In den Akzenten ballte sie grelle Schläge, die den Übermut und die Hemmungslosigkeit der technisch auch im äusserst schnellen Tempo souveränen Pianistin demonstrierten. Der Anschlag war im Forte und Fortissimo stets äusserst differenziert, nur Piano und Pianissimo bezog sie in ihrer Deutung nicht mit ein. Im Fokus stand die Manifestation heftiger Motorik.
Nuanciert gestaltete Pacini die ersten Takte der Kompositionen von Frédéric Chopin und Franz Liszt. In Chopins c-Moll-Nocturne op. 48 Nr. 1 setzte sie die ersten Melodietöne frei in die begleitenden Akkorde. In Liszts h-Moll-Sonate stellte sie die ersten kurzen Akkorde zaghaft und beklommen in den Raum, wodurch sich die aufbrausenden virtuosen Gewitter in scharfem Kontrast absetzten. […]
„Neue Zürcher Zeitung“, Michelle Ziegler, 3. Oktober 2013


Klarheit und geschärfte Beobachtungsgabe
"«Mehr Licht» als bei dieser Aufnahme wird kaum je in das vermeintliche Halbdunkel des romantischen Repertoires vordringen. Die deutsch-italienische Pianistin Sophie Pacini, Jahrgang 1991, spielt auf ihrer ersten Solo-CD Schumann und Liszt mit frappierender Klarheit und geschärfter Beobachtungsgabe. Selbst in Tumult und Ekstase behauptet sich ein heller Geist, eine künstlerische Intelligenz, der nichts entgeht und nichts entgleitet. Mit höchst konträren Resultaten: In Schumanns Intermezzi op. 4, für die der Komponist das schöne Attribut «pudelnärrisch» fand, wird der Hörer ein ums andere Mal in die Irre geführt, auf das falsche Gleis gelockt. In Franz Liszts h-Moll-Sonate hingegen, in deren labyrinthischer Architektur sich schon mancher Interpret verlief, ergründet Pacini eine bezwingende Logik. Das metaphysische Drama der Liszt-Sonate reizt sie dynamisch aus von der schieren akustischen Überwältigung bis hin zu flüchtigen Luftspiegelungen. Wie anders klingt zuvor das Klavier in Schumanns «Carnaval», leicht historisierend im Ton, mürbe selbst im Forte, ganz auf die Kommunikation im Salon abgestimmt. Pacini zeichnet die Figuren des Zyklus phantasievoll und variantenreich nach, mit Witz und Hintersinn; den finalen Triumphmarsch der Davidsbündler allerdings treibt sie zu einer fast bajazzohaften Verzweiflung. Aber der Ausdruck des Gefühls wird bei ihr nie zum Selbstzweck: Alles bleibt Spiel, Kunst, Reflexion, überraschend und erhellend in jedem Augenblick."
Robert Schumann: Carnaval op. 9, Intermezzi op. 4; Franz Liszt: Sonate in h-Moll. Sophie Pacini (Klavier). Cavi Music 8553269 (1 CD).
wst., Neue Zürcher Zeitung, 09. August 2013

Pacinis zauberhaftes Spiel
Schlosskonzerte: Nachwuchspianistin verblüfft durch Perfektion

"Weilburg. Die Idee von Intendant Stephan Schreckenberger während der Weilburger Schlosskonzerte einige Klavierkonzerte unter freiem Himmel Im Renaissancehof einzuplanen, stößt auf großes Interesse.
Doch das erste Konzert mit der äußerst begabten Nachwuchspianistin Sophie Pacini aus München musste wegen der kühlen Witterung in die Schlosskirche verlegt werden. Dort erwartete man mit Spannung den Auftritt einer Künstlerin der jungen Pianisten-Elite. Mit der stark besetzten Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter dem Dirigat von Karl-Heinz Steffens stellte Sophie Pacini das Klavierkonzert a-moll op.54 von Robert Schumann(1810-1856) in den Mittelpunkt des außergewöhnlichen Konzertabends. Dieses poetischste aller romantischen Klavierkonzerte würde wahrscheinlich nicht existieren, wenn die damaligen Verleger mit einer einsätzigen Fantasie für Klavier und Orchester zufrieden gewesen wären. 1841 hatte sie Schumann komponiert und seine Frau Clara hatte die Erstaufführung umjubelt gespielt. Erst später entschloss sich Schumann, seine Fantasie zu einem Klavierkonzert zu vervollständigen. Aus dem Namen Clara hat er die vertonbaren Buchstaben der italienischen Variante "Chiara" genommen, mit der Akkordkaskade C,H,A,A.
Die Andeutung von Sophie Pacini mit einem markanten Anschlag ist unverkennbar. Dunkle Dialoge zwischen Klavier und Orchester und getürmte Oktaven schließen sich an. Immer wieder verblüfft die technische Perfektion ihres Anschlags, aber auch der Farbenreichtum ihrer Ausdruckskunst. Damit zieht sie die begeisterten Zuhörer in den Bann. Im „Intermezzo“ plaudern Klavier und Orchester zunächst graziös. Vorher hatten sich die Klarinetten und das Soloklavier das verwandeltet Thema zugeflüstert. Und entzückend schön ist das Spiel der Klaviervirtuosin, die in schwärmerischen Melodien schwelgt und an Schumanns schönste Lieder erinnert.
Das Zusammenspiel zwischen der Staatsphilharmonie unter Ihrem souveränen künstlerischen Leiter und der 22-jährigen Pianistin sind erstaunlich. Zum Schluss führen die Solistin und das motivierte Orchester die Zuhörer zu einem brillanten Finale: wirbelnd, tänzerisch pointiert und rasend schnell. Schumanns Klavierkonzert gehört zweifellos zu den schwersten Stücken der Konzertliteratur, über das schon manche gefeierten Konzertpianisten stolperten. Sophie Pacini hat mit ihrem hervorragenden Spiel bewiesen, dass sie mit gestalterischer Kraft in die Seele der Musik eindringen kann. Der brausende und lang andauernde Applaus gaben Zeugnis davon.[...]"
Willibald Schenk, Weilburger Tageblatt, 17. Juni 2013

"Sie will in die Seele der Musik eindringen. Und ihre sich entwickelnde gestalterische Kraft hat sie bei diesem Konzert gezeigt[...] So einfühlsam, als würde sie beim Spielen die aufgewühlte Gemütslage des Komponisten nacherleben[...] Sophie hat hat die Sonate (Liszt h-moll Sonate), an die sich nur gestandene Starpianisten wagen, mit Bravour bewältigt: in ihr Spiel versunken, tief gebeugt über die Tasten, gestaltete sie die Wiedergabe der eher kopflastigen Sonate mit höchster Transparenz und Musikalität."
Werra-Rundschau, 28. Januar 2013

"Mit der Münchnerin Sophie Pacini stellte sich an diesem Abend eines der erstaunlichsten Talente der jüngeren Generation vor.[...] Bei Sophie Pacini besticht die angesichts ihrer Jugend phänomenale Reife in vertieftem Ausdruck.[...] Sophie Pacini liebt den beseelten, erfüllten Augenblick. Bisweilen scheint bei ihr die Zeit stehenzubleiben. Sie sei kein Tasten-Kasper, hat sie verlautbart. Glitzernder virtuoser Glanz ist nicht ihre Sache. Dabei verblüffen die technische Perfektion ihres Anschlags und der Farbenreichtum ihrer Ausdruckskunst.[...] Mit sanftem Zauber und lyrischer Leuchtkraft brilliert sie in Brahms' Drei Intermezzi op.117. Grandios glückt ihr der sprunghafte Stimmungswechsel in Chopins b-Moll Scherzo op.31.[...] Aber Sophie Pacini weiß das durch die pittoresken, tänzerisch-komödiantischen Wechselbäder der 21 Miniaturen in Schumanns "Carnaval" noch zu steigern. Was für eine Ausdrucksfülle in so jungen Jahren!"
Bernd Aulich, Recklinghäuser Zeitung, 17. November 2012

"[...]Es gibt keinen Moment, indem Pacini nicht absolut souverän und sicher wirkt. Selbst die virtuoseste Läufe gehen ihr leicht von der Hand, riesenhafte Sprünge wirken bei ihr wie leichtfüßige Hopser [...]"
Thilo Braun,  Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 17. November 2012

"[...]Mit Noblesse traf sie auch die verschleierte Liedpoesie der drei Intermezzi op.117 von Brahms. Am schönsten:im geisterhaften Trauermarschambiete des cis-Moll Intermezzos und seinen verrätselten Akkordbrechungen des Mittelteils. Wie sie dann mit Schumanns Carnaval ihre Reverenz an den Faschingsbeginn machte, hatte natürlich weder mit "Helau" noch "Alaaf" zu tun, sondern mit romantischer Ironie und Poesie- Abgründe inklusive.Hier brillierte sie auch besonders in Presto und Prestissimo und im Passionato von "Florestan" und "Aveu". [...] In der sechsten ungarischen Rhapsodie trafen sich große Geste, Virtuosität und orchestrales Forte zu einem eindrucksvollen Finale."
Klaus P. Richter, Süddeutsche Zeitung, 14. November 2012

Besuch der Tastenmagierin
Sophie Pacini glänzt mit Beethoven, Schumann und Brahms im BASF- Gesellschaftshaus in Ludwigshafen.

"Ihre Wiedergaben von Beethoven, Brahms und Schumann kann man nicht anders als vollendet bezeichnen. Die Junge italienische Pianistin Sophie Pacini sorgte bei ihrem Auftritt im BASF- Gesellschaftshaus in Ludwigshafen für reichlich Furore. An sich ist die Reihe der "Junge Pianisten" fūr Nachwuchskünstler gedacht. In diese Kategorie passt von ihrem Alter her fraglos Sophie Pacini. Musikalisch und instrumentalistisch ist indes die 1991 in München geborene Tochter eines italienischen Literaturprofessors und einer deutschen Ärztin diesem Status eindeutig entwachsen. Ihr fulminantes Konzert hätte auch dem "Big-Four"-Zyklus alle Ehre gemacht.
Gleich die ersten Perioden des Auftaktstücks Beethovens C-Dur Sonate, op. 53 ("Waldstein") signalisierten unmissverständlich den interpretatorischen Anspruch des Konzerts. Der gleichsam tastende Pianissimo-Anfang mit den pochenden Achteln der linken Hand und den markanten kurzen Themenfragmenten der rechten stand hier unter geradezu berstender Spannung, und die folgenden großzügigen Aufschwünge entfalteten ihre ganze herrische Pracht. Sophie Pacinis Lesart machte mit zwingender Logik nachvollziehbar, wie Beethoven die gewaltige Architektur seines Sonatensatzes aus knappen musikalischen Zellen entwickelt.
Zudem wurden die fūr Beethovens frūhe und mittlere Schaffensperiode so charakteristischen Kontrastmomente äußerst impulsiv dargestellt, wobei die zierliche junge Künstlerin stellenweise wahre Tastenstürme entfachte, was sie übrigens mitunter auch nach der Pause bei Schumanns "Carnaval", op.9 tat. Kurz: ihren frühen Ruhm als eine der absolut überragenden Instrumentalisten der neuen Generation beglaubigte die von Martha Argerich, der großen Dame des Klaviers, mit Nachdruck geförderte Sophie Pacini in Ludwigshafen auf imponierendste Weise.
Sie ist eine Meisterin des Klavierklangs, die sowohl über das donnernde Fortissimo als auch über schwerlos schwebende schwebende Piano-Klänge souverain gebietet und sich trefflich versteht auf die große Kunst, das Tasteninstrument zum Singen zu bringen (zweiter Satz der "Waldstein"-Sonate, lyrische Stücke des "Carnaval"). Vor allem: bei ihr bedeutet Dynamik nicht lediglich Phonstärke, vielmehr eine außerordentlich weit gefächerte Palette der Nuancen und Pastelltöne. Bei der Ludwigshafener Matinee fiel das intensive Innenleben der einzelnen Phrasen auf, bewirkt durch fein ausgehörte, leichte, dafür umso einleuchtendere, formbildende Tempoabstufungen.
Alles klang hier drastisch, erschien aufregend authentisch; die Eleganz der Formulierungen wirkte bestechend. In den Händen der gestalterisch frappant reifen Pacini lebte und atmete die Musik. Und sprach: auf dem Konzertflügel wurden ganze Geschichten erzählt. Beethovens Themen und Schumanns "Asch"-Motiv (Tonsilben A-Es-C-H) wandelten sich ständig, änderten ihre Physiognomie, erlebten tönende Abenteuer. Bei Brahms, op.117, den Drei Intermezzi, entstanden dagegen subtilste herbstlich melancholische Stimmungsbilder. Unvergesslich blieb dabei der unendlich zarte Pianissimo-Ausklang des zweiten Stücks.
Dass Sophie Pacini eine Virtuosin in großem Stil ist, ist eigentlich kaum noch der Erwähnung wert. Auf jeden Fall aber demonstrierten das eindrucksvoll die "Waldstein"-Sonate, "Carnaval" und ihre Zugabe: Liszts sechste Ungarische Rhapsodie."
 Gabor Halasz, Die Rheinpfalz, 13. November 2012


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