Thomas Albertus Irnberger, Violinist

Sieben Quintessenz-Fragen an Thomas Albertus Irnberger

Bevorzugte Komponisten:
Die vier großen Bs (Bach, Beethoven, Brahms, Bartok), Mozart, Schubert, Schumann....
 
Aktuelle CD:
Mendelssohn, Violinkonzert d-moll und Doppelkonzert d-moll mit Edoardo Torbianelli und dem Israel Chamber Orchestra unter Roberto Paternostro, sowie mit Edoardo die "Variations Concertantes" und "Lieder ohne Worte" (Gramola 98942).

Zum ersten Mal eine Geige (ein Klavier?) gesehen ...
Eine Geige habe ich zuerst auf einer CD gehört (Mendelssohn-Violinkonzert e-Moll) und mich dann bei meinen Eltern nach dem Instrument erkundigt. Ein alter Bösendorfer- Flügel mit Wiener Mechanik stand bei uns zu Hause im Wohnzimmer.

Wenn ich eine Zeitmaschine hätte,
würde ich mich in die Zeit Gustav Mahlers versetzen lassen und ihn bitten, für mich ein Violinkonzert zu schreiben, in der Folge auch noch zum gleichen Zweck Puccini, Schubert, Franck, Zemlinsky und Bruckner besuchen.

Meine Lieblingsbeschäftigung nach einem Konzertabend ...
- ein gemütliches Essen mit meinen Kammermusikpartnern bzw. Freundinnen und Freunden, gegenseitiges Erzählen von Anekdoten aus dem Musikleben...

Wenn ich nicht Geiger geworden wäre ...
gäbe es zwei Optionen:
Die mir angenehmere Variante: Direktor des Kunsthistorischen Museums in Wien, nicht um die Saliera persönlich zu bewachen, sondern um die zahlreichen alten Musikinstrumente im Depot zu restaurieren und spielbar zu machen.
Die zweite verdienstvolle Variante:
Österreichischer Minister für Kunst und Kultur. Als solcher würde ich das Erlernen eines Musikinstruments als Pflicht-fach bereits in der Volksschule (Grundschule) für jedes Kind bis zum 14. Lebensjahr einführen - nach dem Grundsatz, den ich in einem Vortrag von Hans Werner Henze gehört habe : "Gebt den Kindern statt einer Knarre eine Gitarre !"

Mein Lebensmotto:
Musik zu machen, um dem Werk und dem Komponisten zu dienen - mit historischem Wissen, Quellenstudium, unter Einbeziehung von musikwissenschaftlichen Forschungen und nicht zur Selbstdarstellung.

 


Monika Csampai
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