Presse und Rezensionen Van Baerle Trio


Felix Mendelssohns Klaviertrios aufregend neu erleben
(...) "Der Vergleich der beiden Fassungen des d-Moll-Trios ist auch deshalb sehr aufschlussreich, weil hörbar wird, dass die scheinbare Mühelosigkeit, mit der Mendelssohns Musik fließt, kein Gottesgeschenk, sondern Ergebnis akribischer kompositorischer Arbeit ist. Hörbar wird die Qualität der Musik in dieser Aufnahme nicht zuletzt auch durch die gestalterische Sorgfalt und den intensiven Ausdruckswillen des bereits mehrfach preisgekrönten, im Jahr 2004 in Amsterdam gegründeten Trios. Keinen einzigen Moment gerät Mendelssohns Musik in dieser Aufnahme in Gefahr, einfach nur schön und kantenlos zu klingen. (...)
Dass in Mendelssohns Musik nicht nur elegante Leichtigkeit, sondern beträchtliche Expressivität steckt, wird in dieser Aufnahme auf faszinierende Weise hörbar. Im jederzeit ebenso reaktionsschnellen wie präzisen Zusammenspiel des Van Baerle-Trios beeindruckt die perfekte Balance zwischen der Ausgewogenheit
des Gesamtklang und der klaren Konturierung der einzelnen Stimmen.
Coburger Tageblatt, 17.07.2015

Kompromisslose Intensität: Van Baerle Trio im Kurfürstlichen Palais
So zufrieden, ja, so beglückt gehen Besucher selten aus einem Konzert. Dem Van Baerle Trio gelang im Kurfürstlichen Palais Trier bei Haydn, Ives und Mendelssohn ein Musizieren von kompromissloser Intensität.
(...) "Und dann das Van Baerle Trio. Die niederländischen Musiker lassen sich auf vorherrschende Ives-Klischees nicht ein. Nichts klingt bei ihnen spielerisch provokant oder populistisch leger. Dieses Musizieren hat Ernst, Deutlichkeit und Schärfe. Und dabei gewinnt die für Interpreten wie Hörer heikle Komposition eine völlig unerwartete Größe und Kraft. Es war die kompromisslose Hingabe der Interpreten an die Musik, die dieses eindringliche Konzert prägte." (...)
Trierischer Volksfreund - Dauner Zeitung, 27.02.2015

Hinreißende Mendelssohn-Trios
(...) "Das Amsterdamer Van Baerle-Trio hat sich diesen beiden Mendelssohn-Trios gewidmet und ein hinreißendes Album herausgegeben, das ohne Übertreibung an die Aufnahmen legendärer Ensembles heranreicht und doch ganz eigenständig ist. (...)
Bei Mendelssohn – so könnte man sagen – schlägt für ein Klaviertrio die Stunde der Wahrheit. "Eklig zu spielen" – das hat der Komponist selbst über sein op.66 gesagt, aber zu hören ist davon keine Spur. Im Gegenteil: die Van Baerles präsentieren seine Musik ganz so, wie sich Mendelssohn das gewünscht hätte: transparent, natürlich und ohne romantischen Süßstoff, trotz allem leidenschaftlich und atmend, mit der ehrlichen Aussagekraft eines Komponisten, der nichts mehr beweisen musste. Das Album der drei jungen Musiker ist eine Offenbarung, für Mendelssohn-Fans obendrein, denn das Van Baerle Trio hat seine CD noch um eine frühe Version des d-moll Trios ergänzt. Mendelssohn mit dem Van Baerle Trio – das ist Kammermusik vom allerfeinsten."
hr2-kultur, 19.01.2015 

Mendelssohn-Entdeckung
(...) "Die beiden Trios, die zum absoluten Kernbestand des Genres gehören und bereits in zig Aufnahmen verfügbar sind, erfahren hier eine so reine, kluge,innige und inspirierende Deutung, dass man die viel gespielten Werke noch einmal ganz neu entdecken kann. Das Paradestück der Aufnahme ist aber natürlich dir frühe Fassung des ersten Trios, die hier in Weltersteinspielung erklingt. (...)
Kein Zweifel: diese Aufnahme ist ein Meilenstein der Mendelssohn-Diskographie."
Theater & Musik, Januar 2015

Arbeiter Mendelssohn
(...) "Umso deutlicher ist dieses Feilen am Werk für den Hörer nachvollziehbar, weil das Van Baerle Trio beide Fassungen und auch Mendelssohns zweites Klaviertrio mit außergewöhnlicher Klarheit und Eleganz spielt. Bei allem romantischen Impetus bleibt doch immer die Schlankheit und federnde Leichtigkeit dieser Musik erhalten. Im Tempo dringt man dabei durchaus in Grenzregionen vor: Der erste Datz des d-Moll-Trios schwingt äußerst zügig dahin, die Scherzi beider Werke sind nahezu spukhaft schnell genommen; wie Pianist Hannes Minnaar da noch hinterherkommt, lässt staunen."
FONO FORUM, Februar 2015

Quicklebendiger Mendelssohn
(...) "Einerseits gibt es in diesen Interpretationen eine packende Leidenschaftlichkeit, andererseits (in den beiden Andante-Sätzen) eine innige Empfindung. Allein schon von der Zahl der schnellen Sätzen her sind es natürlich diese, die sich dem Hörer akustisch aufdrängen. Mit richtig schnellen Tempi lässt das Van Baerle Trio diese stupend virtuos werden.
Die Musik klingt einerseits ungewohnt leicht, bekommt aber auch immer wieder einen sehr dichten und vollen Klang, der nie schwer wirkt, sondern von einem bohrenden Impetus gekennzeichnet ist. Derart quicklebendig und voller sprühender Energie hat man diese Trios noch nie gehört. Dass das Ensemble dennoch nicht anekdotisch vorgeht, sondern den großen architektonischen Bogen schafft, zeugt von einer soliden musikalischen Reife."(...)
pizzicato, 19.12.2014 

"Eine Pflicht-CD für Mendelssohn-Fans, und auch für alle anderen eine Empfehlung: Das junge Van Baerle Trio aus den Niederlanden überrascht mit einer engagierten und charaktervollen Einspielung der beiden Klaviertrios von Felix Mendelssohn Bartholdy, der sie eine Bonus-Einspielung der bislang unbekannten Erstfassung des ersten Trios beigelegt haben." (...)
Klassik Newsletter Berlin, 20.11.2014 
 

Fest von Klang und Ausdruck
Van-Baerle-Trio begeistert in Wetzlar
"Einen glänzenden Konzertabend haben die Besucher des Meisterkonzerts der
Kulturgemeinschaft am Sonntag in der Stadthalle genossen. Das niederländische Van-Baerle-Trio zeigte eindrucksvoll, was ein Klaviertrio zu leisten vermag, als es Werke von Debussy,Liszt und Tschaikowski auf höchstem Niveau präsentierte: wunderbar.
(...)
Ihre erste CD erhielt den niederländischen Edison Classic Award; eine zweite CD ist veröffentlicht: Es läuft gerade sehr gut für die jungen Musiker. Das bemerkten auch die etwa 200 Besucher der Stadthalle, als die Gäste mit Claude Debussys (18620 bis 1918) Klaviertrio in G-Dur eröffneten. Sofort fiel ihre perfekte Anpassung an die Hallenakustik auf: Sie spielten zwar für den großen Raum, gingen dafür aber keine Kompromisse in Klang und Ausdruck ein. Ansonsten stimmte alles, sie musizierten gleich im ersten Satz rund, differenziert, klar. Die Ausführung war sensibel, durchdacht, zart, mit adäquater Geschlossenheit – ein schöner Abend zeichnete sich ab. Leicht verhalten und durchsichtig kam das reizende Scherzo-Intermezzo, gefolgt vom Andante espressivo. Das erklang mit angemessen verhaltener Einstellung,leicht, aber dennoch kraftvoll. Im „Finale: apassionata“ schließlich wurde ein großer Klang aufgefaltet, teils mit durchaus zackigem Schritt. Schließlich ein dynamischer, runder Abschluss mit vollendeter Präzision. (...)
Herausragend war das famose Zusammenspiel der Musiker." (...)
Wetzlarer Neue Zeitung, 14.11.2014 

Finessenreiches, leidenschaftliches Spiel
MEISTERKONZERT: Glänzende Vorstellung des niederländischen Van-Baerle-Trios mit Werken von Debussy, Liszt und Tschaikowsky
"Einen glänzenden Konzertabend genossen die Besucher des 3. Meisterkonzerts mit dem niederländischen Van-Baerle-Trio in der Wetzlarer Stadthalle. Die drei jungen Musiker zeigten eindrucksvoll, was ein Klaviertrio zu leisten vermag, als sie Werke von Debussy, Liszt und Tschaikowsky auf höchstem Niveau präsentierten: wunderbar." (...)
Gießener Anzeiger vom 12.11.2014


(...) "Das Van Baerle Trio wölbt einen weiten Spannungsbogen über den ganzen Satz und formt dabei trotzdem alle motivischen Details sorgsam aus. Damit demonstriert das Ensemble ein hohes Maß an künstlerischer Reife und auch seine handwerkliche Souveränität. Das Zusammenspiel strömt wie aus einem Guss; die heikle Klangbalance ist immer fein austariert – auch in den lauten Passagen erdrückt das Klavier die beiden Streicher nicht, sondern lässt ihnen genug Luft zum Atmen. (...)
Das zweite Trio sei „ein bisschen eklig zu spielen“, meinte der Komponist selbst nach der Niederschrift des Stücks im Jahr 1845. Davon ist in der Aufnahme nichts zu spüren. Alle drei Mitglieder des Ensembles verfügen über das technische Rüstzeug, um auch die virtuosen Passagen elegant aus dem Ärmel zu schütteln. Mendelssohns Witz funkelt und blitzt ungetrübt von instrumentalen Mühen. (...)
Dieser tiefe Respekt vor dem Geist der Partituren, gepaart mit einem hohen technischen Niveau und der natürlichen Musikalität, macht das Van Baerle Trio zu einem Ensemble der internationalen Spitzenklasse."
WDR 3 TonArt, 04.11.2014

KLASSISCH: Mendelssohn neu entdeckt
(...) "Jetzt hat das niederländische Van Baerle Trio (Hannes Minnaar, Klavier, Maria Milstein, Violine, und Gideon den Herder, Cello) dieses erste Trio op. 49 zusammen mit seinem fünf Jahre später entstandenen Schwesterwerk in c-Moll, op. 66, für das Label Challenge eingespielt. Der Clou der sensationellen Doppel-CD ist die Weltersteinspielung der frühen Fassung des d-Moll-Trios: ein im doppelten Sinne des Wortes vollendetes und unbedingt hörenswertes Werk. Doch nicht nur wegen dieser neu entdeckten Frühfassung handelt es sich hier um eine Aufnahme von musikhistorischer Tragweite. Letztlich ist es das absolut bezwingende Spiel des Ensembles selbst, das diese Einspielung zu einem diskographischen Glücksfall adelt."
Südwest Presse, 22.10.2014 


Drei Fragen an. . .
. . . das Van Baerle Trio


Burkhard Schäfer in der Südwest Presse, 22.10.2014 
Frau Milstein, wie kam es zu dieser reinen Mendelssohn-Aufnahme plus Bonus-CD?
Wir haben die beiden Mendelssohn-Trios schon eine ganze Weile in unserem Repertoire, und nachdem wir nun so viel Zeit damit verbringen durften, hatten wir das Gefühl, dass es an der Zeit ist, sie jetzt aufzunehmen. Als uns dann auch noch die frühe Version des ersten Trios in die Hände fiel, spürten wir sofort, dass es wunderbar dazu passt und wir damit eine komplette "Geschichte" erhalten.

Herr den Herder, wie haben Sie die frühe Fassung des d-Moll-Klaviertrios entdeckt?
Eine befreundete Cellistin überreichte uns das Manuskript, als wir ihr erzählten, dass wir die Mendelssohn-Trios aufnehmen würden. Da konnten wir noch nicht ahnen, was für eine großartige Überraschung dieses Manuskript enthielt! Nachdem wir eine Weile nachgeforscht hatten, fanden wir heraus, dass es eine frühe Version des ersten Trios war, komplett mit allen Markierungen wie Dynamik und Bögen.

Wie ist es, so einen Fund aus der Taufe heben zu dürfen, Herr Minnaar?

Es fühlt sich so an, als säße man mit Mendelssohn an seinem Tisch und würde mit ihm darüber diskutieren, warum er dieses oder jenes geändert hat. Ich denke nicht, dass ich mich jemals einem Komponisten und seinem Kompositionsprozess näher gefühlt habe als während der Arbeit an diesem Stück. Auch wenn die Druckversion vielleicht etwas meisterlicher wirkt, besitzt die frühe Version eine Frische und Spontaneität, die wir sehr attraktiv finden.

Kopfkino und Stratosphären-Klänge
(...) "Die drei jungen Musiker, alle um die 30, verstehen es, mit kraftvoller Dramatik und schwebender Leichtigkeit das Herz des Zuhörers zu berühren. „Ein bisschen
eklig zu spielen ist das Trio“, schrieb Mendelssohn nach dessen Fertigstellung 1845. Davon ist Minnaar, Milstein und den Herder nichts anzumerken. Besonders gefühlvolle Passagen spielen sie mit einem Lächeln auf den Lippen, immer wieder werfen sie sich gegenseitig aufmunternde Blicke zu. Ihre Begeisterung steckt an. (...)"
Isar-Loisachbote vom 23.09.2014


Besser geht’s nicht
Das Van Baerle Klaviertrio aus Amsterdam brilliert mit Maurice Ravel, Fazl Say und Felix
Mendelssohn Bartholdy im Rilke-Konzertsaal des Ickinger Gymnasiums


(...) "Die Van Baerles begannen ihr Programm mit dem einzigen Klaviertrio von Maurice Ravel, vor fast genau 100 Jahren am Vorabend des Ersten Weltkriegs entstanden. Bei diesem für alle Instrumente äußerst anspruchsvollen Werk zeigten sich die Stärken des Ensembles: ausgewogener Klang und blitzsaubere Intonation in allen Lagen. Kammermusik für Klavier und Streicher hat stets mit dem Problem der Klangbalance zu kämpfen, und selbst bei großen Interpreten erlebt man es oft,
dass das Klavier die Streicher zudeckt. Um dem entgegenzuwirken, setzen die Komponisten häufig die Violine und das Cello in Oktavparallelen, damit sie sich
gegenseitig verstärken. Aber das wirft eine neue Schwierigkeit auf: selbst kleinste Unsauberkeiten der Intonation machen sich gnadenlos bemerkbar. Für die Van Baerles scheinen diese Probleme nicht zu existieren: Das Klavier dominiert nur da, wo es dominieren muss, tritt ansonsten in den Hintergrund und lässt den Streichern den Vortritt. Und die Oktaven klingen bis in die höchsten Lagen hinauf rein. All dies wird mit einer Mühelosigkeit und Spielfreude vorgetragen, die staunen macht. Beim dritten Satz des Ravel-Trios, der Passacaglia, wählten die Künstler nicht das extrem langsame Tempo, das der Komponist vorgeschrieben hat, sondern eher ein gemächliches Andante. Aber der flüssige Zugriff tat dem Satz gut. (...)
ie Van Baerles brachten nicht nur die nötige Virtuosität für diese Musik auf, sondern besaßen auch den langen Atem für die aufblühenden Melodien und für die volksliedhafte Schlichtheit des langsamen Satzes. Besser, kammermusikalischer, ja musikantischer kann man Mendelssohn nicht spielen." (...)
Süddeutsche Zeitung, 22.09.2014



"freshness and affection makes for heart-warming listening ... terrific timing ... appealing and well-planned disc" BBC Music Magazine, 11/2012

"rare intensity" Gramophone, 10/2012

"wahre Meister ihres Faches ... Das Van Baerle Trio spielt in der allerersten Kammermusik-Liga" Ensemble - Magazin für Kammermusik, 7/2012

"une formation très mûre, très homogène et équilibrée, techniquement parfaite cela va de soi mais dont on saisit immédiatement la personnalité affirmée" Classica, 6/2012

"a highly expressive unit" The Observer, 5/2012

"shining like a diamond" De Telegraaf, 12/5/2012

"what a glorious debut CD" Elsevier, 21/4/2012

"Promising, lush debut" Trouw, 3/4/2012

"extremely talented and tight ensemble playing" NRC Handelsblad, 22/3/2012

"admirable focused concentration ... The trio balanced on the edge of extremities, border-crossing, daring. The audience got ecstatic." De Stentor, 21/1/2013

"an astonishing unity" Haarlems Dagblad, 24/9/2012

"young, inspired, endowed with so much potential that the label ‘upcoming talent’ is a stage already passed" De Stentor, 14/8/2012

"äußerst faszinierend ... ein toller Abend" Ostfriesen-Zeitung, 10/8/2012

"Alles Lob ist gerechtfertigt" Der Tagesspiegel, 27/7/2012

 

DEBUT TOUR THROUGHOUT THE NETHERLANDS

"The world lies open for an ensemble that sends such a dancing Mendelssohn into the hall as an encore." de Volkskrant, 14/3/2011

"The versatile pianist Minnaar plays effortless and beautifully vocal, together with the radiant sound of the strings it was a delightful experience and truly a dream debut" Leeuwarder Courant, 12/3/2011

"The Van Baerle Trio reached perfect unity in a moving interpretation of the Dumky Trio by Dvořák and a balanced Trio élégiaque no.1 by Rachmaninoff" NRC Handelsblad, 5/3/2011

"Here were three partners of equal standing conversing, embracing the notes warmly, but also subtly. The Van Baerle Trio: a name to remember." De Telegraaf, 4/3/2011

"Such an intelligent use of dynamics, such beautiful timing, and above all such a passion! Each phrase received attention and the rendering was enthralling".
"The musicians delivered a dazzling performance. A fascinating chamber music evening at the highest level." Eindhovens Dagblad, 4/3/2011

 


Monika Csampai
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