Diskographie William Youn

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Veröffentlichung: 01.06.2011

FRANZ SCHUBERT (1797-1828)

Drei Klavierstücke D 946
Allegretto D 915
Vier Impromptus D 935
Zwölf Valses Nobles D 969

William Youn, Klavier

Label: ARS Produktion (Vertrieb: Note 1)
Bestellnummer: ARS 38 093
Format: SACD

Hörbeispiel

(...) "Sein Spiel wirkt natürlich fließend, ist agogisch feinfühlig gegliedert und in seiner Tongebung sensibel. Hier wird nicht aufgetrumpft, dämonisiert oder überzeichnet; vielmehr ist es einfach schön, dem fein intonierten Flügel (...) zuzuhören."
AUDIO, Oktober 2011
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SUPERSONIC - pizzicato 
Zu Schubert gefunden
"
Schubert ist kein Komponist, bei dem sich Gefühlswallungen in dramatischsten Ausbrüchen äußern, aber es gibt mehr  Stimmungsschwankungen als bei irgendeinem anderen Komponisten.
William Youn spürt diese seismographisch auf. Er tut es nicht
demonstrativ, sondern er lässt eins ins andere fließen, nahtlos und mit einem beglückenden Klangzauber. Lichtstrahle, kleine und größere Wolkenschatten, hin und wieder eine plötzliche Exaltation: William Youn beherrscht diese Kunst meisterhaft und mit einer Souveränität, die klar zeigt, dass er wirklich zu Schubert gefunden
hat und mit ganz persönlichen Empfinden dieses hier träumerisch
Verlorene, dort schaurig Schmerzliche oder auch entrückt Schöne, wenn nicht von fast kindlicher Freude erfüllte Aufjauchzen wiedergibt und es, noch wichtiger, zu einem völlig natürlichen Ganzen fügt.
Youns dynamisches Differenzieren, seine unvergleichliche Nuancierungskunst im Farblichen und der Zauber seines feinen Anschlags entführen uns in eine wunderbare Klangwelt.
pizzicato, September 2011 

(...) "Wenn man dann noch hört, mit welcher Sensibilität
William Youn Schubert begegnet, dann ist sehr bald klar, dass da einer auf dem Weg nach ganz oben ist. Eine unglaublich reife Darstellung, dabei keineswegs altklug. Und wo nötig, etwa im 4.
Impromptu aus D 935, technisch brillant."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 07.09.2011
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Wunderbar trauriges Glück
(...) "Sie sind von einer Schönheit der melodischen Erfindung, einer
Tiefe der harmonischen Ausdruckskraft, die vom trostlosen Schmerz bisweilen kaum zu trennen ist. Im Wimpernschlag eines harmonischen Augenblicks schlägt in diesen Stücken
Glück in Leid um. Vom Interpreten verlangt diese Musik feinsinniges Gespür für Klangfarben und harmonische Verwandlungen. William Youn besitzt dieses Gespür. Er bringt das Klavier immer wieder regelrecht zum Singen.
Feinsinnig lauscht er Schuberts Melodien nach, lässt hinter den
Klängen Abgründe hörbar werden, ohne freilich je in Gefahr zu
geraten, diese Musik gleichsam theatralisch zu inszenieren.
Vielmehr tritt der Interpret scheinbar völlig hinter sein Spiel
zurück. Dass sich auch in der kleinen Form Großes sagen lässt, beweisen Schuberts späte Klavierwerke in dieser Einspielung auf eindringliche Weise. Unter Youns sensiblen Fingern werden diese
Stücke zu "Liedern ohne Worte". Eindringlich beredte Musik,
die keine Worte benötigt, um von den letzten Dingen zu reden."
Coburger Tageblatt, 25.08.2011
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"(...) Youn trifft da mit traumwandlerischer Sensibilität den ganz anderen, leicht verschatteten, zwischen Aufbruch und Depresssion schwankenden Ton des späten Schubert. Dabei geht es ihm darum, die unterschiedlichen Satzcharaktere der drei nachgelassenen Klavierstücke D 946 und der späten Impromptus D 935 plastisch und suggestiv herauszumodellieren, und sie nicht als "verkappte" Sonaten auszuweisen. So staunt man über die orchestrale Kraft und das Zukunftspotenzial, das Youn diesen späten Miniaturen mit druckvollen Tempi abtrotzt, und sie so auch nachdrücklich vom Hauch des Todes befreit."
Crescendo, September/Oktober 2011
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"Schubert'sche Innigkeit und Leidenschaftlichkeit kommen im Spiel des koreanischen Pianisten William Youn sinnfällig zum Tragen. Wie gefühlvoll er die Klavierstücke D 946 in Samt und Seide bettet, das lässt den Zuhörer ein ums andere Mal schwelgen. (...)
Die vorliegende Aufnahme mit den verschiedensten Klavierwerken Schuberts gefällt vor allem durch den Farben- und Nuancenreichtum der Interpretation und die immer wieder zurückgenommene Virtuosität des Pianisten zu Gunsten des tief und echt empfundenen Ausdrucks."
Gießener Anzeiger, 05.08.2011
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(...) "Auf seiner soeben erschienenen Schubert-CD beeindruckt er mit außerordentlich reifen Interpretationen der Impromptus D
935. Immer die innere Einheit dieses Zyklus im Blick, arbeitet er die Stimmungsdichte der Impromptus gekonnt heraus, lässt vor allem Gesanglichkeit walten und verblüfft im vierten Impromptu durch eine enorme Virtuosität. Mit kraftvollem Spiel geht Young auch an die oktavengespickten Valses Nobles heran; elegant bewältigt er die
drei Klavierstücke D 946."
Financial Times, 11.07.2011
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"Der junge, 28 Jahre alte Koreaner William Youn wohnt zwar seit einiger Zeit in München, doch gilt er schon seit Jahren als ein ganz besonderes lyrisches Talent, als ein echter Poet unter den Heerscharen von fernöstlichen Tastenakrobaten. (...)
Musizieren ist für ihn der Schlüssel zur Welt, und diese existenzielle Kraft prägt auch sein Schubert-Spiel:
Auf seinem neuen (dritten) Album hat er nur späte Stücke Schuberts ausgewählt, Stücke, in denen sich Schubert völlig befreit hatte von Beethovens Form wie auch von dessem strikten, schroffen Ton und Youn trifft da mit traumwandlerischer, meditativer Sensibilität den leicht verschatteten und doch unruhigen, zwischen Aufbruch und Depression schwankenden Ton des späten Schubert." (...)
Stereoplay, August 2011 
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"(...) William Youn schon eine sehr eigenständige Musikerpersönlichkeit ist. Er hat einen nüchternen, klaren, unprätentiösen Stil (...)"
MDR-Figaro, 20.06.2011

(...)"Es bedarf zweifellos einer eigenen, gefestigten künstlerischen Vorstellung, um diese Einflüsse produktiv verarbeiten zu können. Genau diesen Eindruck vermittelt Youns Schubert-CD - mittlerweile seine vierte Veröffentlichung - in hohem Maße. Lässt man sich auf die charakteristische Handschrift dieser Schubert-Deutungen ein, dann wundert man sich jedenfalls nicht, dass der junge Pianist bereits mit einigen großen Orchestern gespielt hat, (...)"
BR-Klassik, 03.06.2011


2010
CHOPIN, SCHUMANN, WOLF

Frédéric Chopin (1810-1849)
1 Nocturne in Des Dur, Op.27 Nr.2

Drei Mazurken, Op.59
2 Nr.1 in a moll
3 Nr.2 in As Dur
4 Nr.3 in fis moll

5 Polonaise-Fantasie in As Dur, op.61

Robert Schumann (1810-1856)
Davidsbündlertänze Op.6
Heft I
 6  Lebhaft
 7  Innig
 8  Mit Humor
 9  Ungeduldig
10 Einfach
11 Sehr rasch
12 Nicht schnell
13 Frisch
14 Lebhaft

Heft II
15 Balladenmäßig. Sehr rasch
16 Einfach
17 Mit Humor
18 Wild und lustig
19 Zart und singend
20 Frisch
21 Mit gutem Humor
22 Wie aus der Ferne
23 Nicht schnell

Hugo Wolf (1860-1903)
Aus der Kindzeit
24 Nr.1 Schlummerlied
25 Nr.2 Scherz und Spiel

26 Meistersinger-Paraphrase


William Youn, Klavier

Label: ARS Produktion (Vertrieb: Note 1)
Bestellnummer: ARS 38 074
Veröffentlichung: 01.03.2010
Format: SACD

Hörbeispiel

 

(...) "Der koreanische Pianist William Youn ist der jüngste von dieser Gruppe, aber seine Interpretation der Davidsbündlertänze, ist ausgezeichnet, voll von brennender Leidenschaft und intensiver Poesie - ein Debüt Album, das eine große Zukunft verspricht." (...)
Fanfare Magazin, 14.11.2010


(...) " Mit seiner ersten großen Solo-CD hat der Südkoreaner nun jedoch die Erwartungen weit übertroffen: Die Selbstverständlichkeit, mit der er fragilste Kaskaden nuancenreich und klangsinnlich schimmern lässt, nimmt gefangen. Daran kann man sich nicht satthören. (...)
Innig oder gefühlvoll heißt bei ihm nicht sentimental, stilles lyrisches Sinnen entwickelt ein überreiches Eigenleben - völlig ungezwungen, aufrichtig und wahrhaftig empfunden, mit souveräner, bravouröser Anschlagtechnik. (...)
Diese Ehrlichkeit und Reife, die Selbstverliebtheit nicht kennt, berührt.
(...) : Es lohnt sich, diesen Namen zu merken."
Piano News, Juli/August 2010
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 Audiophiles Highlight des Monats
"Aus der schier unüberschaubaren Zahl an jungen Pianisten, die von den Labels als vermeintlich singulär angepriesen werden, fällt William Youn tatsächlich besonders auf: Seine Chopin-Interpretationen zeichnen sich durch tonliche Schönheit und stilitisches Finish aus. Schumanns "Davidbündlertänze" werden facettenreich, hintergründig und markant ausgereizt, und mit Hugo Wolfs "Meistersinger"-Paraphrase zeigt der Koreaner, dass er auch über eine majestätische Virtuosenpranke verfügt, die er aber nie demonstrativ einsetzt. Hier sitzt ein echtes Talent am Flügel."
STEREO, Juli 2010
FONO FORUM, Juli 2010
 
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EXCELLENTIA AWARD April 2010

"Diese CD reicht für 24 Stunden Regen. Der junge koreanische Pianist William Youn bindet auf ihr seinen Lieblingskomponisten Chopin und Schumann, sowie dem als Schöpfer von Klavierwerken nicht unbedingt so sehr bekannten Hugo Wolf einen ganz besonders originellen, auf-merksam gemischten Geburtstagsstrauß. (...) 
Die Zusammenstellung der fünf Chopin-Stücke zeigt, wie konsequent der Interpret diese Reise aufbaut, wie sicher er vom verträumten Nocturne zur Polonaise-Fantasie seinen Weg findet und den Traum langsam, aber sicher in die Wirklichkeit hineinkehrt, wenn auch mit bewegenden Reminiszenzen. Überm durchaus flüssigen Spielen findet Youn immer wieder Zeit, die eine oder andere Note so anzu-schlagen, dass sie ganz langsam im Raum verschwindet und man ihr nachhört wie ein Kind, das seinen Luftballon anmutig im Himmel ent-schweben sieht. Das sind magische Momente und Ausdruck einer Musikalität, die ganz tief aus dem Herzen eines Musikers kommt, der viel Herz hat und dennoch auch die nötige Intelligenz, um die Kongruenz von Seele, Geistigem und Technischem wunderbar herzustellen. (...)
Damit hat Youn die Legimitation der Großen. Hoffentlich findet er auch bald die Öffentlichkeit, das der Welt zu zeigen."
pizzicato, April 2010


Frédéric Chopin - Klavierkonzerte Nr.  1 & 2

Konzert Nr. 1 für Klavier und Orchester e-moll, op. 11 
    1    Allegro maestoso
    2    Romance: Larghetto
    3    Rondo: Vivace

Konzert Nr. 2 für Klavier und Orchester f-moll, op. 21  
    4    Maestoso
    5    Larghetto
    6    Allegro vivace


William Youn, Klavier
Nürnberger Symphoniker
Dirigent: Friedemann Riehle

Label: ARS Produktion (Vertrieb: Note 1)
Bestellnummer: ARS 38 058
Veröffentlichung: Oktober 2009
Format: SACD

Hörbeispiel

"Dass es auch anders geht, beweist der in München lebende koreanische Jungpianist William Youn. Mit den Nürnberger
Symphonikern hat er eine CD mit Chopins Klavierkonzerten Nr. 1 und 2 realisiert, die aktuell bei Ars erschienen ist und einen klassisch-schlanken, äußerst luziden Chopin präsentiert."
Marco Frei
Süddeutsche Zeitung, 22.03.2010


(...) "Der in München lebende Südkoreaner bedient nicht hohle Chopin-Klischees, sondern wirft ein wohltuend differenziertes Licht auf die Partituren. So hört man Youns Spiel an, dass er sich intensiv mit der Phrasierung auseinandergesetzt hat. Bei Chopin ist das eine besonderes zentrale Frage, jeder Tritt aufs Pedal ist bei Youn bewusst gewählt." (...)
Piano News, März/April 2010

(...) "Youn spielt mit jugendlichem Schwung, unprätentiös und technisch brillant." (...)
pizzicato, Januar 2010

(...) "Der Pianist William Youn stürzt sich mit dem Nürnberger Symphonikern lustvoll in die Erforschung der subtilen Partitur des ersten Klavierkonzertes, deren Orchesterpart eben alles andere als banal ist, wenn man ihn so intelligent liest. Und so gerät der Dialog zwischen Pianist und Orchester überaus geistreich. Da, wo Youn sich in die Verausgabung seiner Gefühle stürzen will, wird er von Dirigent Friedemann Riehle wieder auf lyrische Subtilität zurückgeführt, indem das gut disponierte Orchester klanglich hoch differenziert die Motive des Klavierpartes klug spiegelt. Friedemann Riehle gelingt es immer wieder, in Wechselwirkung mit dem Klavier neue Klangräume zu eröffnen. Um nur ein Beispiel zu nennen: Wie am Ende der Reprise beim zweiten Thema des ersten Satz Holzbläser (vor allem Fagott) und Klavierpart musizieren, das ist eine Klasse für sich." (...)Klassik.com, 27.12.2009

 (...) "Die beiden jetzt in Deutschland veröffentlichten Klavierkonzerte Chopins produzierte William Youn bereits 2004 mit den Nürnberger Sinfonikern und dem Dirigenten Friedemann Riehle: da war er erst 21 Jahre alt. Umso erstaunlicher wirkt die Souveränität, die innere Ruhe, die lyrische Noblesse, der elegante Fluss seines Spiels und dies bei einem doch eher robust begleitendem Orchester." (...)
BR Klassik Plus, 02.11.2009



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