Ihre außergewöhnliche musikalische Begabung wurde der georgischen Pianistin Irma Issakadze bereits in die Wiege gelegt: Sie entstammt einer der bekanntesten Musikerfamilien der ehemaligen Sowjetunion. Ihr Vater ist Cellist Eldar Issakadze, ihre Tante die Geigerin Liana Issakadze. Seit sie im Alter von neun Jahren mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 und dem Georgischen Staatsorchester ihr Debüt als Solistin gab, gilt sie als aufsteigender Fixstern am Himmel der Weltklasse-Pianisten und wurde in den Konzertsälen Europas und der USA immer wieder begeistert gefeiert,. "Läufe wie Perlenketten" und "Anschlagskultur vom Feinsten" (Südwestpresse) sowie "atemberaubende Virtuosität" (Leipziger Volkszeitung) zeichnen das Spiel der jungen Pianistin aus, die auch für ihre Einspielung von Bachs Goldberg-Variationen begeisterte Kritiken bekam. Irma Issakadze überzeugt nicht nur als souveräne Konzertinterpretin, sondern machte sich auch als sensible und passionierte Kammermusikerin einen Namen.

Sieben QUINTESSENZ-Fragen an Irma Issakadze

Aktuelle CD:
Goldberg-Variationen

Bevorzugte Komponisten:
Bach, Schütz, Palestrina, Beethoven und viele andere

Zum ersten Mal ein Klavier gesehen…
Da wo ich herkomme, werden Häuser um die Flügel gebaut. Woran ich mich genau erinnere, ist, dass ich, seit ich denken kann, mit den Klängen eines Violoncellos aufgewacht bin (mein Vater war Cellist).

Wenn ich eine Zeitmaschine hätte…
würde ich vielleicht ein paar unbekannte, schöne Ereignisse der Menschheitsgeschichte überblicken, die meinen Glauben an die Menschen noch bestärken würden. Ansonsten links stehen lassen.

Meine Lieblingsbeschäftigung nach einem Konzertabend…
wenn ich allein bin: ins Hotel, telefonieren, ein Bad nehmen, fernsehen. Wenn meine Familie oder Freunde bei mir sind: Etwas richtig Deftiges essen gehen.

Wenn ich nicht Pianistin geworden wäre…
wäre ich derselbe Mensch, der ich bin - nur keine Pianistin.

Mein Lebensmotto:
Ich nehme das Leben zu ernst, um es einem Motto zu unterwerfen.

                                                                                                   Foto: Marion Koell


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