Der erst 26-jährige Nachwuchsgeiger Alexander Gilman bezeichnet seine Geige und die Musik als die "große Liebe seines Lebens". Das "hoffnungsvolle Talent" (Westfälisches Blatt) Alexander Gilmans machte sich schon zeitig bemerkbar: Mit sieben gab er sein Konzertdebüt, mit 12 Jahren hatte er bereits so viele erste Preise bei "Jugend musiziert" gewonnen, dass die Gemeinde Gräfelfing bei München, wo er seinerzeit lebte, ihn zum Ehrenbürger ernannte. Seine außerordentlich Begabung, die Reife seines Spiels, "ein strahlkräftiger Ton und glänzende Intonation" (FAZ) beeindrucken das internationale Auditorium gleichermaßen. Einladungen zu zahlreichen Konzerten in Deutschland, Österreich, Russland, Japan und den USA, Meisterklassen bei Bogengrößen und ein Studium an der Juilliard School folgten.
Im Januar 2009 schloß Alexander Gilman die Meisterklasse von Zakhar Bron an der Musikhochschule Köln mit Bravour ab. 

Sieben QUINTESSENZ-Fragen an Alexander Gilman

Aktuelle CD:
Debut-CD bei Oehms Classics

Bevorzugte Komponisten:
Beethoven, Mozart, Prokofieff, Wieniawski und viele, viele mehr.

Zum ersten Mal eine Geige gesehen ...
Ich glaub mit 3 Jahren, als ich die erste Geige kaputt gemacht habe. Oder war ich schon 4..??

Wenn ich eine Zeitmaschine hätte ...
würde ich den alten Stradivari in Cremona besuchen, ihm für meine wunderbare Geige danken und mich dann über seine ziemlich hohen Einzelhandelspreise beschweren.

Meine Lieblingsbeschäftigung nach einem Konzertabend ...
Schön essen gehen und in Selbstkritik baden. Und wenn ich etwas Glück habe, darf ich ab und zu mal ein paar Autogramme geben.

Wenn ich nicht Geiger geworden wäre ...
Was für eine Frage! Mit diesen Händen? Natürlich Neurochirurg!!!

Mein Lebensmotto:
Immer am Ball bleiben, niemals aufgeben!!!


Monika Csampai
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