Biographie Alexander Gilman

Alexander Gilman wurde 1982 in Bamberg geboren und wuchs in einer russisch-jüdischen Musikerfamilie auf. Im Alter von sechs Jahren erhielt er seinen ersten Violinunterricht und bereits als Siebenjähriger gab er sein Konzertdebüt im Münchner Gasteig. 

Nach diversen ersten Preisen bei verschiedenen Jugendwettbewerben wurde Alexander Gilman mit 12 Jahren zum Ehrenbürger der Gemeinde Gräfelfing bei München ernannt. Mit 15 gewann er beim "International Summit Music Competition" in New York den ersten Platz; 2003 wurde er Preisträger des  "International Young Violin Competition" in Griechenland.

Alexander Gilman arbeitete ab 1998 u.a. mit Dorothy Delay an der Juilliard School, besuchte Meisterklassen von Itzhak Perlman, Aaron Rosand, Igor Ozim, Valery Gradow, Akiko Tatsumi, Mikhail Kopelman und Zakhar Bron. 

Von New York aus ging Alexander Gilman im Sommer 2000 an die Musikhochschule Köln zu  Professor Zakhar Bron, der bereits andere junge Geiger wie Maxim Vengerov und Vadim Repin zu Weltstars geformt hat.

Schon früh wurde Alexander Gilman zu zahlreichen Konzerten nach Köln, München, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Wien, Russland, nach Asien und immer wieder in die USA, hier vor allem nach New York City, eingeladen. Seine große Begabung, seine Reife und Tiefe beeindruckten und sprachen sich schnell herum.

Am 1. Januar 2006 war Alexander Gilman als Solist in Begleitung der Bielefelder Philharmoniker beim traditionellen Neujahrskonzert in der Rudolf-Oetker-Halle zu hören.

Im selben Jahr war er Gast beim Rheingau Musikfestival; weitere Auftritte folgten unter anderem im Herkulessaal München, der Berliner Philharmonie und der Tonhalle Düsseldorf. 

Im Juni 2006 gewann Alexander die WestLB Musik-Wettbewerb Instrumentenvergabe 2006. Daraufhin wurde ihm von der WestLB AG die Violine Antonio Stradivari "ExCroall", Cremona 1684 zur Verfügung gestellt, die vorher von Frank-Peter Zimmermann gespielt worden ist.

Im Juni 2007 erschien Alexander Gilmans Debüt-CD bei OehmsClassics, aufgenommen mit seiner Klavierpartnerin Marina Seltenreich. Die Reaktion der Presse auf diese Aufnahme war höchst erfolgreich. "The Strad" bewertete die CD als hervorragend, andere Zeitschriften wie "Fono Forum" und "Ensemble" bezeichneten sie als gelungen und fantastisch.
Letzten März gewann Alexander erneut eine hervorragende Violine. Beim Instrumentenfond der Deutschen Stiftung Musikleben erspielte sich Alexander die wertvolle Violine von J. B. Guadagnini, Parma 1761.

Im darauf folgenden Sommer kam Alexander der persönlichen Einladung des Dirigenten Neeme Järvi nach, um beim Abschlusskonzert des David Oistrakh Festivals in Pärnu, Estland aufzutreten. Ebenso war Alexander im Dezember 2008 im Konzerthaus Berlin in Begleitung der "Philharmonie der Nationen" zu hören.

Im Januar 2009 folgte das Debüt in der Kölner Philharmonie. Für dieses Jahr sind weitere CD-Einspielungen, Konzerte mit den Bielefelder Philharmonikern, Bergischen Symphonikern, der Norddeutschen Philharmonie Rostock sowie zahlreiche Recitals geplant. 
Erst kürzlich beendete Alexander Gilman sein Studium an der Hochschule für Musik in Köln in der Meisterklasse von Prof. Zakhar Bron mit Auszeichnung und wird im Sommer sein Master of Arts in Specialized Music Performance in Zürich fortsetzen.

März 2009


Monika Csampai
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