Presse Serhiy Salov

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Virtuoser Klangzauber

"Dieses Unterfangen ist unweigerlich zum Scheitern verurteilt -
eigentlich. Wie soll es schließlich möglich sein, den rhythmischen Wahnsinn von Igor Strawinkys genialer Ballettpartitur "Le Sacre du Printemps" vom groß besetzten Orchester auf das Klavier zu übertragen? Wie sollen zwei Hände auf 88 Tasten jenen raffinierten Klangzauber beschwören, den Strawinsky mit der virtuos  instrumentierten Partitur einst entfachte? Der junge ukrainische Pianist Serhiy Salov aber wagt das schier Unmögliche ebenso unerschrocken wie einfallsreich. Freiheit und Genauigkeit - zwischen
diesen Polen gelingt dem Pianisten als Interpret seiner eigenen Bearbeitung eine verblüffend überzeugende Verwandlung. Über weite Strecken schafft es Serhiy Salov tatsächlich, den Geist wie die Farbigkeit des Originals lebendig werden zu lassen." (...)
Frankischer Tag, 12.03.2011
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CD-Tipp

(...) " Wenn es irgendwo zutrifft, dass die Klavierbearbeitung eines kanonischen Orchesterwerkes der Moderne besser ist als das Original, dann im Falle von Salovs eigenem Arrangement des Sacre du Printemps. "Ich habe es in erster Linie aus Liebe zum Sacre getan, da mir das Klavier die größere Freiheit gewährt", sagt Serhiy Salov im Booklet-Text. Und diese Liebe -  gepaart mit immenser pianistischer Technik, mitreißender Gestaltungskraft und hoch differenzierter Anschlagkultur - spürt man als Hörer in jedem Ton.
Wem Strawinskys originale Orchesterfassung des Sacre bisher zu massig war, findet mit Salovs Klavierversion des modernen Klassikers einen völlig neuen Zugang zu diesem Werk. (...)
Eine absolut empfehlenswerte CD!"
PianoNews, Dezember 2010
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Reading the RITE

Serhiy Salov makes Stravinsky's masterpiece his own

(...) "At least Salov's glittering technique and splendid ear for nuance and tone colour make the best case on Shamo's behalf. His own transcription of (non-watered down) Stravinsky's The Rite of Spring is bound to raise purists' eyebrows by way of its textual emendations and massive, arguably unidiomatic rubatos. No bassoonist would be caught dead wigggling around the opening motive as Salov does, nor would any conductor wishing to keep his or her job dare to stretch "Spring Rounds" to the edge of immobility. (...)
Imagine Messiaen rewriting the Rite, and you'll get the gist of Salov's remarkable and beautifully engineered tour de force. Better still, hear it for yourself." Jed Distler
GRAMOPHONE, October 2010
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Veröffentlichung der Woche

"Dieser "Sonnenaufgang in den Bergen" könnte durchaus ein Stück Filmmusik sein, so gefällig und leicht, wie diese Töne vor sich hinplätschern. Recht tonmalerisch kommen auch die anderen Sätze der "Aquarelles printanières" des ukrainischen Komponisten Ihor Shamo daher. Der junge Pianist Serhiy Salov hat den sechssätzigen, im Jahr 1972 entstandenen Zyklus mit Naturschilderungen aus den Karpaten dem Ballett "Le sacre du printemps" zur Seite gestellt und legt damit die erste Bearbeitung von Igor Strawinskys komplexer Partitur für Klaviersolo vor. Ein wahnwitziges Unterfangen nicht nur auf den ersten Blick - es klingt schon sehr verblüffend und oft geheimnisvoll, was der Ukrainer aus Tasten und Pedal herausholt. (...)"
Finanicial Times Deutschland, 19.09.2010 
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CD-Tipp

 "(...) so klingt das Ganze bei Serhiy Salov wie die ungemein scharfe und strukturell erhellende Röntgenaufnahme des heidnischen Frühlingsopfers. (...)
Bei Salov gehen die fein ausgemalten "Frühlingsaquarelle" des Ukrainers Ihor Shamo voraus. "Der heilige Frühling der Slawen" ist die CD denn auch überschrieben. Und hier funktioniert die Verbindung besser. Denn der sechsteilige Zyklus bereitet den heidnischen Ritus, der bei Strawinsky über den Hörer hereinbricht, mit fein ziselierten Tönen gut vor."
Rheinpfalz, 18.09.2010
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Virtuos und sinnlich

"Wenn Sie definitiv wissen wollen, was Virtuosität am Klavier ist, dann
müssen Sie sich diese CD anhören. (...)
Salov spielt sie mit großer Einfühlsamkeit und viel Sinn für
die Farben der Musik. Das Ereignishafte dieser Schallplatte
ist freilich Strawinskys 'Sacre du Printemps': hier gelingt es Salov
phänomenal, sich sowohl als Arrangeur wie auch als Pianist zu
platzieren. Er arbeitet mit allen möglichen Mitteln, um das Archaische
von Stravinskys Musik packend herüberzubringen. Dabei geht es
ihm nicht nur um Rhythmik, die seine Hände wie Tausendfüssler
über die Tatstatur jagt, es geht ihm vor allem darum, die Orchesterstimmungen und -farben so gut wie möglich hörbar zu machen, das Sinnliche der Musik zu vermitteln.
Es gelingt ihm großartig!"
Pizzicato, September 2010

10 - Höchstbewertung bei Klassik heute

(...) "Salovs Bearbeitung von Strawinskys Opferriten ist alles andere als eine Reduzierung des Orchestermaterials, sondern die klanglich-rhythmische Erfüllung schlummernder Erwartungen! Erwartungen nämlich, die in Bezug auf alle urtümlichen und avantgardistischen Schichtungen des Werkes im Verlauf vieler Aufführungen des Werkes nur halbwegs befriedigt werden. Das bezieht sich nicht nur auf die perkussiven Möglichkeiten des Klaviers, die Salov kraftvoll, sozusagen mit kluger Brutalität nutzt. Es bezieht sich auch auf die urige, ungebärdige, bisweilen aber auch zärtliche Polyphonie der heidnischen Bilder. Salov lüftet die Partitur, sichert ihr akustische Dreidimensionalität, als würde er sich wie in einer imaginären Architektur bewegen. Der Hörer darf sich also nicht nur in den aggressiven Passagen erschlagen, sondern insgesamt differenziert geführt fühlen. (...)
Salovs Wiedergabe der beiden Werkkomplexe verdient höchste Achtung, was dienende Virtuosität und eigenständige Tongebung in allen Bereichen des Anschlags und der tastenden Behutsamkeit anbelangt. Eine CD mithin, die berechtigt höhere Verkaufszahlen erreichen sollte als die meisten Einspielungen dieser Tage, Wochen und Monate."
Klassik heute, 28.07.2010
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"Ballettmeister"

Der Pianist Serhiy Salov zimmert sich Strawinsky zurecht

Ballette auf dem Klavier: Diese Idee verführt Pianisten immer wieder, ähnelt doch der Tanz der Finger auf der Klaviatur einer Choreographie en miniature. Liebstes Ziel sind dabei die großen Ballettmeister
des 20. Jahrhunderts, allen voran Igor Strawinsky. Gerade dessen
frühe Ballette, allen voran "Le Sacre du printemps", fordern Klavierspieler heraus, gerade weil sie mit nur zehn Fingern
oft nicht zu spielen sind. (...)
Süddeutsche Zeitung, 21.07.2010
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CD-Tipp

"Die CD "der Heiliger Frühling der Slaven" stellt einen wenig bekannten Ukrainischen Komponisten, Ihor Shamo, und seine angenehmen "Hutsulischen Aquarelle" davor. Begeben wir uns aber zum Hauptstück der Aufnahme, einer wahrhaften "tour de force": die von dem Pianisten selbst erstellte Bearbeitung  für Solo-Klavier des "Sacre du Printemps". Es ist ein verrücktes Unterfangen, wenn man die Komplexität der Orchester-Partitur nachvollzieht. Strawinskys eigene Version für Klavier zu vier Händen oder für Pianola (ein mechanisches Klavier), die auf der Website des Dirigenten Benjamin Zandel zu hören ist, zeugt von außergewöhnlicher Virtuosität. Keine der oben erwähnten Versionen aber kommt dem schieren Wahnsinn und der musikalischen Sinnlichkeit Salovs zweihändiger Bearbeitung näher. Der Ukrainische Pianist könnte sich mit diesem riskanten aber meisterhaft gelungenem Projekt locker einen Namen schaffen. Mein einziger Vorbehalt betrifft einige ruhigere Stellen (z.B. Rondes Printanieres), die mir etwas zerlegt erschienen und in der Spannung etwas abfallen. Minimale Vorbehalte gegenüber einer solchen Hochleistung.
Christophe Huss
Le Devoir, 14.05.2010

"Ukrainian-born pianist shines in challenging program"

"Mind, heart and soul in music of Ukrainian Composers"

The Audience as Critic, 09/01/2010
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