Friedrich Kleinhapl konzertierte gemeinsam mit dem berühmten venezuelanischen Simón Bolívar Orchester am 9. April 2010 in Caracas

Der bekannte österreichische Cellist erntete mit Friedrich Guldas Konzert für Cello und Blasorchester Standing Ovations.

Caracas, 12. April 2010 – Auf Einladung des Orchesters Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar debütierte Friedrich Kleinhapl mit Friedrich Guldas Konzert für Cello und Blasorchester im Asociación Cultural Humboldt. Eine Premiere für den österreichischen Cellisten in Caracas, der sich mit Guldas swingenden Rock-Rhythmen in die Herzen eines temperamentvollen Publikums und Orchesters spielte und dem dafür mit Standing Ovations und frenetischem Beifall applaudiert wurde. Begeistert drückte sich auch Carlos Riazuelo, Dirigent dieses Konzerts aus: „ Friedrich Kleinhapl holt mit seiner Virtuosität und Raffinesse aus Guldas Musik noch viel mehr heraus als ohnehin in der Komposition steckt.“


Friedrich Kleinhapl: “Dass Guldas Musik dem Orchester so viel Spass und Freude machen würde war zu erwarten. Dass die österreichische Volksmusik, wie sie im 5. Satz des Konzerts vorkommt, von den Musikern so leicht und authentisch umgesetzt wurde hat mich doch sehr überrascht.“ Dieser peppige und rockige Beat hätte sicherlich auch Friedrich Gulda, der in diesem Jahr seinen 80. Geburtstag gefeiert hätte, ein humoriges Lächeln entlockt.

Die Meisterklasse von Friedrich Kleinhapl im Vorfeld seines Konzerts hat ebenfalls bei den Cellisten des Simón Bolívar Jugend- Orchesters großen Anklang gefunden.

Besonders schön war auch die Begegnung mit Maestro José Antonio Abreu, der als Visionär vor über 30 Jahren in Venezuela das „Sistema“ - ein Netzwerk von Kinder- und Jugendorchestern gegründet hat, dem u.a. das berühmteste Orchester Sinfónica de la Juventud Venezolana Simón Bolívar angehört. Dank Abreus revolutionärer Ideen gibt es heute für über 300.000 Kinder durch das Erlernen eines Instruments einen Ausweg aus dem Kreislauf der Armut in den „barrios“, den Armenvierteln von Venezuela.

Quelle und Foto (Maestro Abreu, Kleinhapl): Mag. Heidrun Hagn, Medienkontakt Österreich: heidrun.hagn@kleinhapl.at

 



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