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"Eine wahre Rarität erwartet den Hörer mit der vorliegenden Einspielung. Zwar gehören die Klavierkonzerte Beethovens zum häufig gespielten Repertoire, jedoch sind Bearbeitungen für kleinere Besetzungen wesentlich unbekannter. (...)
Die Reduktion des gesamten Orchesterparts auf ein Streichquintett bedeutet dabei nicht nur, dass von den Streichergruppen jeweils lediglich ein Instrument vertreten, sondern dass das kleine Ensemble auch unverzichtbare Elemente aus...

"Vinzenz Lachner aus der schwäbischen Musiker-Dynastie hat für eine Studienausgabe Beethovens Klavierkonzerte bearbeitet, und zwar für Streichquintett und Soloklavier. Franz Liszt hat die parallele Bearbeitung für zwei Klaviere vorgenommen, wobei er dem ersten Klavier auch Teile des Orchesterparts aufgebrummt hat - auch das wäre sicher eine Entdeckung bzw. Aufnahme wert. Nun liegen als erster Teil einer zyklischen Edition die Konzerte Nr. 3 und 4 mit dem Utrre...

Bei dem nun von NAXOS vorgelegten Album handelt es sich um eine Tonträger-Novität  dieser äußerst reizvollen Kammermusikversionen. Es ist als erste Folge eines vollständigen Zyklus von Vincenz Lachners Transkriptionen aller Beethoven-Konzerte konzipiert. Zur Zeit der Entstehung  ging es um die optimale Verbreitung von Werken als auch um die Befriedigung des hausmusikalischen Bedarfs, hatte sich doch das Klavier im Biedermeier als Hauptinstrument in bürgerliche...

" Durch die auf fünf Solostreicher reduzierte Orchesterbesetzung – Lachner empfahl durchaus auch eine Mehrfachbesetzung – werden in den Mittelstimmen vielfach Details hörbar, die in Aufführungen mit größerem Klangapparat zumeist untergehen. Auch erlaubt die geringere Klangmasse der Solistin einen differenzierteren und kammermusikalischeren Gestaltungsansatz. Durch das geschickte Arrangement Lachners vermisst man Bläser und Pauke keineswegs.  (...)

Hanna Shykaye...

December 29, 2019

"Das Beethoven-Jahr 2020 hat uns 2019 schon intensiv beschäftigt - und auch heute geht es um Beethoven, allerdings in einer überraschenden Neuaufnahme: Die Pianistin Hanna Shybayeva spielt zusammen mit dem Utrecht String Quartet und dem Kontrabassisten Luis Cabrera die Klavierkonzerte Nr. 3 und 4 in den Bearbeitungen für Klavier und Streichquintett von Vinzenz Lachner."

Zur CD-Besprechung

"Von den Klavierkonzerten Ludwig van Beethovens gibt es eine als Studienausgabe konzipierte und daher im heutigen Konzertbetrieb äußerst selten zu hörende Kammermusikfassung für Streichquartett und Kontrabass von Vinzenz Lachner aus dem Jahr 1881. Aus ihr haben das Utrecht String Quartet, der  Bassist Luis Cabrera und die Pianistin Hanna Shybayeva das 3. und 4. Klavierkonzert eingespielt und damit eine der interessantesten Neuerscheinungen des Jahres vorgelegt...

November 25, 2019

"This recording is the first in a complete cycle of Lachner’s transcriptions of all Beethoven concertos.

At Lachner’s time, the objective of the arrangements was to make the works accessible to a wider audience. Of course, this is no longer necessary today.

Nevertheless, such a performance can be rewarding if the musical parameters are actually right, which is the case in this recording. The dialogue between the pianist and the strings works very well, and t...

November 25, 2019

"Diese Aufnahme ist die erste Folge eines vollständigen Zyklus von Lachners Transkriptionen aller Beethoven-Konzerte.
 

Die Frage, ob der Musikfreund heute solche Aufnahmen braucht, stellt sich allein schon deswegen, weil die Zielsetzung der Bearbeitungen früher eine andere war: sie sollten die Werke einem breiteren Publikum zugänglich machen. Das ist natürlich heute nicht mehr notwendig.
 

Dennoch kann eine solche Aufführung etwas bringen, wenn tatsächlich die...

November 8, 2019

"Vinzenz Lachner war eine wichtige Musikpersönlichkeit im Wien des 19. Jahrhunderts und übernahm später die Position des Kapellmeisters am Nationaltheater in Mannheim. Ähnlich wie sein Bruder Ignaz Lachner (dessen Transkriptionen von Mozart-Klavierkonzerten sich bei NAXOS zu erfolgreichen Bestsellern entwickelt haben (8.573398, 8.573736, 8.574012)) engagierte er sich besonders für die Transkription großer Meisterwerke für kammermusikalische Ensembles.

Die hervo...

"Der 1993 verstorbene amerikanische Pianist Yvar Mikhashoff schrieb 127 Tonsetzer an und bat sie, einen Tango zu schreiben. Warum es gerade um Varianten dieses
argentinischen Tanz-Klassikers gehen sollte, weiß man nicht. (...). Sein Plan, die zugesandten Werke in einer Notenedition herauszubringen, zerschlug sich durch den frühen Tod des Pianisten. Seine heute zum großen Teil verschollene Sammlung weckte die Neugier von Hanna Shybayeva, die nun einen Teil dess...

"127 Tangos für Klavier hat Yvar-Emilian Mikhashoff (1941-93) in Auftrag gegeben. 17 davon hat Hanna Shybayeva für ihr Album "Tangos for Yvar" ausgewählt - von traditionell bis avantgardistisch. Mit Milton Babbits "It Takes Twelve to Tango" ist sogar eine Zwölftonkomposition dabei. Shybayeva gelingt es, jedem Tango eine eigene Farbe zu geben. Ihre Bearbeitung von Piazzollas "Libertango" verbindet Virtuosität mit ganz lyrischen Passagen."

"Beides verbindend, bat er (Anmerk. Yvar-Emilian Mikhashoff) über hundert Komponisten, ihm Tangos zu schreiben – was die meisten postwendend und mit pianistischem Vergnügen denn auch taten.
Einige davon hat Hanna Shybayeva- jetzt erstmals auf CD eingespielt – sozusagen als Beweis, wie variabel ein rhythmisches Grundmuster sein kann. Während sich Chester Biscardi gleich zu Anfang in den Tango hineinzuträumen scheint, lässt sich Scott Pender wenig später gleichs...

"Jedenfalls hat Hanna Shybayeva für ihr hochinteressantes Album aus diesen 70 Tangos 17 ausgewählt, die sie um eine weitere, eigene Transkription eines Piazzolla-Stücks ergänzte. Hochinteressant ist dieses Album schon alleine deswegen, weil jeder Komponist etwas völlig anderes unter dem Auftrag, einen Tango zu komponieren, verstand. Und so finden sich Tangos im engeren Sinne eines „Tango Argentino“ ebenso wie Zwölftonmusik und Serialismus, die kaum noch Ähnlic...

"Der amerikanische Pianist Yvar-Emilian Mikhashoff (1941–1993) hatte wenige Jahre vor
seinem Tod bei 127 Komponisten Klavierstücke in Auftrag gegeben, die auf der Form des
Tangos fußen sollten. Rund 70 dieser Werke sind überliefert und wurden von der Pianistin Hanna Shybayeva eingespielt. Natürlich haben diese Stücke nichts mit Hinterzimmer-Milongas und Bandoneon-Geschiebe zu tun, sondern zeigen eine völlig neue,
sophistizierte Lesart dieses faszinierenden Tan...

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