BIOGRAPHIEN

»He is an excellent clarinetist and fine musician, one who plays with both technical command of the instrument and an engaging musical personality« (Alfred Prinz) 

Dies wurde dem jungen Klarinettisten Nicolai Pfeffer bereits während seines Studiums vom langjährigen Soloklarinettisten der Wiener Philharmoniker attestiert. Der 1985 in Fulda geborene Musiker, der bereits als Schüler Unterricht bei Sharon Kam erhielt, begann im Jahr 2004 sein Klarinettenstudium an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Meisterklasse von Professor Ralph Manno, das er 2009 mit der künstlerischen Reifeprüfung und 2011 mit dem Master of Music solo and Chamber Music ‘mit Auszeichnung’ abschloss. 
Weitere Stationen seiner Ausbildung waren ein Gaststudium an der Indiana University Bloomington (USA) in der Klasse von Professor Howard Klug sowie internationale Meister- und Kammermusikkurse. Künstlerische Impulse bekam er durch renommierte Künstler wie Sabine Meyer (Lübeck), Anthony Spiri (Köln), Karl Leister (Berlin), Alfred Prinz (Wien), Sir Alan Hacker (London).  

Nicolai Pfeffer ist ein gefragter Pädagoge und unterrichtet seit dem Wintersemester 2015/16 als Lehrbeauftragter für Klarinette und Fachdidaktik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, als Lehrbeauftragter für Klarinettendidaktik und Methodik an der HMTM Hannover sowie an der Hochschule für Künste Bremen.

Als Solist und begeisterter Kammermusiker widmet sich Pfeffer einem breiten Repertoire und setzt sich vermehrt für die Aufführung und Entstehung von Neuer Musik ein. So widmeten ihm die Komponisten Dirk-Michael Kirsch, Greg Bartholomew und Michael Ostrzyga eigene Solo- und Kammermusikkompositionen mit Klavier. In der Saison 2018 wird Nicolai Pfeffer ein Konzert für Klarinette und großes Orchester uraufführen, das der in Berlin wirkende Israeli Gilad Hochman für ihn komponiert hat. 
Auf seiner 2010 veröffentlichten Début-CD präsentierte Pfeffer neben den Vier Stücken op. 5 von Alban Berg und der zweiten Klarinettensonate Max Regers (op. 49/2) eine bisher kaum zur Kenntnis genommene Frühfassung von Robert Schumanns bekannten Fantasiestücken op. 73. 2018 wird dem CD-Début eine bei CAvI veröffentlichte Einspielung der beiden Klarinettensonaten (gemeinsam mit seinem langjährigen Duo-Partner Felix Wahl) von Johannes Brahms folgen.

Die selbe Leidenschaft, die seine Konzerte sowie sein Unterrichten bestimmt, inspiriert auch seine musikwissenschaftlichen Forschungen: Neben seiner künstlerischen Tätigkeit widmet sich Nicolai mit großem Engagement der Neuedition kammermusikalischer und solistischer Kompositionen für sein Instrument. Die Frucht dieser Bemühungen ist insbesondere die Veröffentlichung der – von der Fachpresse hochgelobten – Ausgaben und kritischen Editionen für den G. Henle Verlag, Breitkopf & Härtel sowie Edition Peters. Darüber hinaus betätigt er sich als Autor und Rezensent in den internationalen 
Fachzeitschriften “The Clarinet”, “The American Viola Society”, “Rohrblatt” und wurde zu Vorträgen und Meisterkursen eingeladen. 
Rundfunk- und Fernsehaufnahmen (ARD/WDR/HR) sowie Musikvermittlungsprojekte im Rahmen von Lars Vogts Echo-Klassik-prämierten Rhapsody in School" oder der Barenboim-Said Foundation runden seine Tätigkeit als Musiker ab.

Felix Wahl, geboren 1986 in Bonn, erhielt wesentliche Impulse bei der Bonner Pianistin und Pädagogin Rose Marie Zartner. Sein Klavierstudium absolvierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln in der Meisterklasse von Prof. Pavel Gililov, welches er mit Auszeichnung abschloss. Weitere wichtige Anregungen erhielt er in Meisterkursen bei Arie Vardi, Elisabeth Leonskaja, Jacques Rouvier, Matti Raekallio, dem Fauré-Quartett u.v.a.

Zahlreiche Preise und Stipendien begleiteten seine Ausbildung. Seine Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker führte ihn ins In- und europäische Ausland. Des Weiteren wirkte er als Korrepetitor bei verschiedenen Meisterkursen mit. Felix Wahl trat in etablierten Festivals und Konzertreihen wie dem Beethovenfest Bonn, Schleswig-Holstein- Musikfestival, dem Europäischen Klassikfestival Ruhr, Schumannfest Bonn, „Spitzentöne“ Köln, Festival Orfeo Kerkrade etc. auf und gastierte in Sälen wie dem Beethovenhaus Bonn, Jahrhunderthalle Bochum, Mendelssohnhaus Leipzig, Sendesaal des WDR Köln u. a.

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