• Christian Rupp, Klassik Journal Frankfurt

ein klingendes Portrait eines Künstlers

Endlich einmal wieder ein Album, das nicht von einer bemüht wirkenden thematischen Klammer gehalten wird, sondern das schlicht so etwas ist wie ein klingendes Portrait eines Künstlers. Für "Ballade" hat sich die Pianistin Kim Barbier Stücke von Domenico Scarlatti bis Johannes Brahms ausgesucht, zu denen sie eine besondere Beziehung hat - oder die ihr einfach gefallen. Dass darunter auch die technisch völlig anspruchslose C-Dur-Sonate (KV 545) von Wolfgang Amadeus Mozart ist, macht die Sache nur sympathischer. Und dann noch dieser Bechstein-Klang!"

Journal Frankfurt, Juni 2022