Anna Torges große Liebe zu ihrer 4-chörigen Mandoline

Mandolinen-Virtuosin und Klangzauberin Anna Torge veröffentlicht mit „Mandolino e Fortepiano“ eine weitere Referenzaufnahme mit ihrem Lieblings-Instrument, diesmal eine vierchörige Mandoline von Giuseppe da Maria, Neapel um 1770. Zusammen mit Gerald Hambitzer an einem Fortepiano von Louis Dulcken, München 1793 zaubert sie nie gehörte Klänge. Hinreissend!

Mandolino e Fortepiano Beethoven - Hummel – Feliziano

Hummel Grande Sonata C-Dur op. 37 Leone Sonate A-Dur Nr. 2 op. 2 Feliziano Sonata con Variazioni C-Dur Beethoven Rondo D-Dur; Andante con Variazioni D-Dur Sonatinen C-Dur & c-moll; Adagio ma non troppo Es-Dur

Anna Torge (Mandoline) Gerald Hambitzer (Hammerklavier)

Label cpo, Bestellnummer: 6096076, Veröffentlichung 18.9.2018

Pressetext cpo „Nach „Mandolino e Violino in Italia“ kommt jetzt „Mandolino e Fortepiano“ mit der erfolgreichen Mandolinistin Anna Torge, die vor allem durch ihr überraschend kantables, feinst artikuliertes, melodisch und harmonisch bewusstes Spiel, wie dies auf einem Zupfinstrument äußerst selten der Fall ist, fasziniert“ (Neue Musikzeitung 05 / 2018). Bei der Werkauswahl der neuen CD kommt eine vierchörige Mandoline zum Erklingen. Der elegant-empfindsame Klang des Instruments entstand durch Darm-, Kupfer- und silberumsponnene Saiten, welche mit einem Federkiel oder Plektrum aus Rinde angeschlagen wurden. 1804 komponierte Johann Nepomuk Hummel seine festliche und anmutige Grande Sonata, die heute als das letzte große Werk der sogenannten klassischen Hochblüte der Mandoline angesehen werden kann. Die Sonate von Gabriele Leone wird die Zuhörer in die Klangwelt der galant-empfindsamen Zeit führen und die hochentwickelte Spielkunst dieser Zeit aufzeigen. Die Verknüpfung der europäischen Adelshäuser führte zur Verbreitung und Beliebtheit der Mandoline in allen Ländern des Kontinents. So verwahrt die Nationalbibliothek in Lissabon einige Sonaten für Mandoline und Klavier, die von dem portugiesischen Komponisten Porto Feliziano stammen. Und auch der junge Beethoven, angetan von der Schönheit und von dem anmutigen Mandolinenspiel der Comtesse Josefine Clary-Aldringen, schrieb reizvolle Werke für Mandoline und Tasteninstrument.“

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