Ausdrucksvolle Violinmusik des vierten Tschechen

"1931 bis 1933 in Paris und zehn Jahre später in den Vereinigten Staaten schuf er (Anmerk. Bohuslav Martinu) seine beiden Violinkonzerte, die neben weiteren Werken mit Solovioline existieren. Das erste Konzert wurde erst posthum nach den Wirren in Europa Mitte des Jahrhunderts wieder entdeckt und damit auch verspätet uraufgeführt. Das zweite Konzert erfuhr dagegen quasi sofort seine Uraufführung. Zusammen mit Landsleuten des Komponisten im Orchester hat sich nun Thomas Albertus Irnberger zusammen mit dem Dirigenten Heiko Mathias Förster dieser Werke angenommen. Mit gut fünfzig Minuten Spielzeit ist die CD trotzdem gut gefüllt, da die beiden Werke in einer wirklich mitreißenden und ausdrucksvollen Interpretation geboten werden. Die verschiedenen Einflüsse auf die Musik werden klar herausgestellt, ohne dabei den persönlichen Stil ihres Erschaffers aus den Augen zu verlieren. Der Solist liefert hier eine überzeugende Darstellung der Soloparts, die insbesondere im zweiten Satz des zweiten Konzerts die lyrischen Farben, die Martinu für den Widmungsträger und Uraufführer Misha Elman einrichtete, zusammen mit dem Orchester eine expressiv leuchtende Gestaltung erfährt, die unmittelbar den Hörer ergreift." Zur CD-Besprechung

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