SZ KLASSIKKOLUMNE

"Mit Dmitri Schostakowitschs Cellokonzert Nr. 1, der Fantasie für Cello und Orchester op. 52 von Mieczyslaw Weinberg und einem kurzen, effektvollen Stück ihres Vaters Vladimir Kobekin hat sie jetzt ihre erste CD mit Orchester eingespielt. Sympathisch an ihrer Schostakowitsch-Interpretation, die von der kraftvollen Wärme ihres Cello-Ton durchflutet wird, ist ihre Aufrichtigkeit. Hier klingt nichts aufgesetzt oder manieriert. Bei aller Charakteristik meidet Kobekina auch im exzentrischen Finale jenen Ton einer schwarzen, schrillen Verzweiflung, der eine Abgrund-Erfahrung prätendieren würde, die der Interpretin nicht zu entsprechen scheint. Einfühlsam und nuanciert singend gelingt ihr auch die Fantasie von Weinberg."

 

 

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