"Während Puder und Parfüm raffiniert aus dem spätromantischen Streichquartett Nr. 2 (1939) von Salon-Dandy Reynaldo Han strömen, hatte Claude Debussy anderes im Sinn: Sein einziges Streichquartett kündigt mit quellender Freude und forschender Gestik eine neue Ära an. Diese Unterschiede (beide Komponisten mieden sich) konfrontiert das Noga Quartett bewusst, und fügt provokant den Debussy-Liederzyklus "Ariettes Oubliées" (Gedichte: Paul Verlaine) hinzu. Das kompetente Arrangement des Noga-Cellisten Joan Bachs gibt der Sopranistin Siobhan Stagg Gelegenheit, diese Melodik-Aquarelle mit delikaten Timbres zu formen."

 

 


 

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