"Philosophie in Tönen"

"...Ihr Anschlag ist glasklar, fast nüchtern, durchdacht und durchsichtig, frei von Pathos, aber voller Poesie. Wenn die Hamburgerin John Adams spielt, dann werden die Klangkaskaden zum Vorhang, hinter dem sich eine tiefere Wahrheit verbirgt. Und wenn sie die beiden großen Fugen aus Bachs Musikalischem Opfer spielt, kann man jede einzelne Stimme nachverfolgen oder sich auch einfach nur trösten lassen von der überirdischen Gelassenheit. (...)
Aus höfischer Tanzmusik der Renaissance wird hier Philosophie in Tönen.
Und wenn am Ende noch mal Bach zurückkehrt in seiner abgeklärten Melancholie, dann zieht man den Hut vor einer Pianistin, die mit ihrem Nuancenreichtum den großen Stars in nichts nachsteht."

 

 

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