"ein Bekenntnis zu diesem etwas abseitigen Komponisten"

"Schaghajegh Nosrati legt uns einen interpretatorischen Ariadnefaden durch Alkans "Concerto pur piano seul" -  ein labyrinthisches Monstrum, das nahezu jede pianistische Textur aufbietet und dessen Kopfsatz allein 1000 Takte umfasst. Bei aller Satz-Hypertrophie verfällt die Pianistin nie in Hamelin-haftes Wühlen, der Notendschungel wird durchlichtet. Lyrisches gerät schwebend-transparent. Es ist ein Bekenntnis zu diesem etwas abseitigen Komponisten, so dringlich, dass es gar keine Rolle spielt, ob man diese Musik eigentlich mag oder begreift."

 

 

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