"aus Esprit entstandene Kammermusik"

"Eine fabelhafte Kurz-Geschichte der Gattung Streichtrio ist dem Trio Goldberg auf der imaginären Route Paris-Moskau gelungen. Mit Halt an sieben Stationen werden kontrastiv Moderne, Klassik und Romantik wie Schleifen und Ebenen einer Achterbahn montiert. Verschrobene Ironie bei Jean Françaix und von Alexander Tanejew herbe Polyphonie, die tiefe Seufzer auflöst, begegnen da zwinkerndem Allegro e Innocente von Joseph Haydn. Eine heitere Konversation, wie sie Franz Schubert komponierte, schluckt quasi das dunkle Cello-Ostinato und die schrägen Geige-Bratsche-Dialoge beim "Tanz" des Schreckens im KZ Theresienstadt, wo der später ermordete Hans Krása inhaftiert war. (...) Das Trio Goldberg zeigt während dieser Zeit-Fahrt, dass aus Esprit entstandene Kammermusik für homogene Instrumente zum exquisiten Abenteuer werden. Die Auswahl ist wegen seiner klugen Anordnung geeignet, neue Hörwinkel zu eröffnen."

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