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Elisabeth Kufferath (Violine & Viola) spielt Moritz Eggert-Uraufführungen in Hamburg

MONTAG, 01. NOVEMBER 2021 HAMBURG, Laeiszhalle, Großer Saal, 20:00 UHR


PROMETHEUS Music for future

Ludwig van Beethoven | »Die Geschöpfe des Prometheus« op. 43

Moritz Eggert | »Der Preis der Macht« für Viola und Orchester Moritz Eggert | »Das Leid des Demiurgen« für Violine und Orchester Auftragskompositionen der Hamburger Camerata | Uraufführung «Prometheus umdenken» Bühnentext von SIGRID BEHRENS (Auftragswerk der Hamburger Camerata)

ELISABETH KUFFERATH | Violine und Viola DOMINIQUE HORWITZ | Sprecher HAMBURGER CAMERATA SIMON GAUDENZ | Leitung



Elisabeth Kufferath spielt aus „Mir mit dir“: 3. amabile e liberamente für Violine solo von

Moritz Eggert (2019) - aufgenommen zuhause am 3. November 2020



Foto: Zuzanna Specjal


Moritz Eggert: Seit dem Frühjahr 2020 arbeite ich an einem neuen Konzert für Elisabeth Kufferath, die gleichermaßen virtuos auf der Geige und der Bratsche konzertiert. Daher die Idee einer Art „Doppelkonzert“ für nur eine Spielerin, die zwischen beiden Instrumenten wechselt.

(Anmerkung Quintessenz: Elisabeth Kufferath nannte es ein "Violinbratschenkonzert".)

Geplant ist ein 5-sätziges Werk mit dem Arbeitstitel „Promethea“, basierend auf Ideen um den Prometheus-Mythos, wie sie auch Komponisten wie Beethoven („Die Geschöpfe des Prometheus“, Ballett) oder auch Mary Woolstonecraft Shelley („Frankenstein oder der neue Prometheus“, Roman) beschäftigten. Im Moment sind zwei der fünf Sätze fertiggestellt, „Das Leid des Demiurgen“ und „Der Preis der Macht“, die sich musikalisch auch teilweise auf Beethoven beziehen. Geplant sind 3 weitere Sätze von ca. 15-20 Minuten Länge. Moritz Eggert Besetzung: 2Fl, 2Ob, 2Klar., 2Fg., 2 Hn., 2 Tr., Pauken, Streicher UA der Sätze „Das Leid des Demiurgen“ und „Der Preis der Macht“ am 1.11.2021 in Hamburg, Laeiszhalle Großer Saal Elisabeth Kufferath, Violine und Viola Hamburger Camerata Simon Gaudenz, Leitung

«Weil die Konsequenz für die Taten, die wir im Moment begehen, in einer Zukunft liegt, die zwar nicht sehr weit entfernt, aber dennoch für die Vorstellungskraft der meisten Menschen zu fern ist, wird es kein Tribunal geben. Es wird keine Angeklagte geben, wenn diese Zukunft Gegenwart ist, und keine Richter, da die, die angeklagt werden könnten, ihre Schuld nicht mehr büßen können. Die, die aber gerne Richter sein würden, werden mit den Folgen dieser Schuld leben müssen. Sie werden an ihnen leiden, und mit ihnen alle Tiere und Pflanzen dieses Planeten, in den Wäldern, in den Steppen, in den Wüsten und in den Ozeanen. Der Tod und das Sterben werden sie täglich begleiten, und immer wieder werden sie sich fragen, wie es dazu kommen konnte, wie es sein konnte, dass man nichts dagegen tat, damals, als man noch etwas hätte tun können.» (Textauszug: Moritz Eggert)