• Norbert Tischer, pizzicato

"Neben einer makellosen Technik zeigt er eine ganz besondere Sensibilität"

"Der deutsch-türkische Pianist Burak Cebi spielt ein Programm mit türkischer Musik, auf die er Schuberts Sonate D. 960 folgen lässt.Seine eigenen Fantasien Bright Spots machen den Auftakt und zeigen ihn als einen einfallsreichen Komponisten. Aus Ahmed Saguns 12 Präludien spielt er deren vier und zeigt sich in dieser Musik als vital-rhythmischer Interpret.

Ilhan Barans Drei Bagatellen lässt der Pianist, genau wie die Turkish Piano Pieces von Necil Kazim Akses angenehm farbig werden. Diese Kunst der Färbung und der Rhythmik wendet Cebi auch in Schuberts Sonate D. 960 vorteilhaft an.

Neben einer makellosen Technik zeigt er eine ganz besondere Sensibilität, um in die Tiefen des musikalischen Innenlebens des Komponisten einzudringen. Cebis Anschlag ist nuancenreich, seine Phrasierung erlaubt Kontraste und kann so die innere Unruhe der Musik bloßlegen, ohne dass sie unruhig oder zerfahren wirken würde."

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