Klemens und Uta Sander im Interview

"Der Bariton Klemens Sander, der in Wien bei Helena Lazarska und Robert Holl studierte und seitdem auf internationalen Bühnen zu Hause ist, verfügt über ein umfangreiches Opernrepertoire (u.a. Onegin, Papageno, Don Giovanni, Orest, Belcore, Silvio, Marcello, Graf Almaviva, Harlekin, Falke, Donner, Escamillo). Einen besonderen künstlerischen Schwerpunkt stellt für ihn das Liedrepertoire dar. Die aktuelle CD ist nun seine dritte Solo-CD und die zweite Einspielung gemeinsam mit Ehefrau und Pianistin Uta Sander, die am Mozarteum Salzburg studierte, ein Masterstudium im Fach Kulturmanagement an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien absolvierte und neben ihrer künstlerischen Arbeit in der Direktion der Wiener Staatsoper tätig ist. Das sympathische Künstlerpaar sprach über die Bedeutung von Wort und Melodie und gab humorvoll Auskunft darüber, wie es ist, mit dem künstlerischen Partner verheiratet zu sein.

Vor kurzem erschien Ihre CD „Das Lyrische Intermezzo“, auf welcher die „Dichterliebe“ von Robert Schumann zu hören ist … ein Zyklus, der für Sie besondere Bedeutung hat? U: Vor 17 Jahren lernten wir einander in Salzburg kennen, wo ich neben dem Studium im Orchestermanagement tätig war. Klemens war als Solist bei einigen Konzerten mit dem Orchester engagiert. Unser erstes gemeinsames Projekt war dann die „Dichterliebe“, und Klemens quälte mich mit ganz fiesen Tonarten! (lacht) K: Am gebräuchlichsten sind die Transpositionen der Edition Peters, doch es existiert auch eine Ausgabe von Clara Schumann, die „Zwischentonarten“ enthält. Diese liegen mir als Bariton besser, fürs Klavier sind sie allerdings nicht so angenehm … U: Diesen Zyklus haben wir noch sehr oft gemeinsam gestaltet, unter anderem bei meinem Abschlusskonzert in Salzburg. Im Laufe der Zusammenarbeit stellten wir fest, dass die Wellenlänge nicht nur musikalisch passt!

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