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  • Frank von Niederhäusern, kulturtipp

"Ein wunderbar erhellendes Album, das Julia Wacker als brillante Instrumentalistin zeigt."

"Die meisten Komponisten spielen Klavier oder gängige Streich- und Blasinstrumente. Die Harfe aber kennen sie nur vom Hören, weshalb sie für entsprechende Kompositionen auf den Austausch mit Harfespielern angewiesen sind. Diesen widmen sie ihre Stücke dann oft auch. Die Harfenistin Julia Wacker aus Basel präsentiert sechs solche Stücke, die zudem das Klischee des «Engelsinstruments» auf frappante Weise widerlegen. Es sind Solo-Kompositionen von Tonschöpfern des 20. Jahrhunderts, die nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten suchten. Verfolgte Ernst Krenek einen perkussiven Ansatz, wird die Harfe bei André Caplet und Jean Cras zum multikulturell orchestralen Klangkörper. Benjamin Britten suchte nach Dissonanzen und schrägen Rhythmen, und der 83-jährige Berner Heinz Holliger macht das klassische Instrument zum Hallraum Neuer Musik. Ein wunderbar erhellendes Album, das Julia Wacker als brillante Instrumentalistin zeigt."

kulturtipp 09/23








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