"virtuos bewegungsreich und mit einer bezaubernden Sensualität"
- pizzicato
- 5. März
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Dieses Album vereint die Aufnahme mit orchestrierten Werken Kreislers sowie die Ersteinspielung des ‘Concerto for Beni Schmid for Solo Violin and String Orchestra’ (2023) des 1973 in Wien geborenen Georg Breinschmid, von dem der Widmungsträger sagt, es sei ein « herrliches Violinkonzert, das aus meiner Sicht viel mit dem Musikverständnis Fritz Kreislers gemein hat: Musik mit ungeteilter Spiellust, die sich den Parametern Melodie, Harmonieerlebnis und tänzerischer (respektive grooviger) Rhythmik unmittelbar und so kunstvoll wie möglich hingibt. Dabei gibt es immer ein Naheverhältnis zu instrumenteller Virtuosität und Klanglichkeit – bei beiden Komponisten ganz stark ausgeprägt.“
Diese Beschreibung passt vortrefflich auf dieses fast kammermusikalisch konzipierte Werk, das man stilistisch in den Zwanziger- oder Dreißigerjahren des 20. Jahrhunderts verankern kann. Die Interpreten, Solist und Dirigent sind mit Feuereifer dabei, um die Musik wirkungsvoll werden zu lassen. Schmid spielt virtuos bewegungsreich und mit einer bezaubernden Sensualität.
Kreislers Concerto in One Movement basiert auf dem ersten Satz von Paganinis Violinkonzert D-Dur op. 6 und erklingt hier in einer Bearbeitung für Blasorchester, eingespielt mit der Salzburg Wind Philharmonic unter Hansjörg Angerer.
Norbert Tischer




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