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  • Wilfried Schäper, Radio Bremen

"leidenschaftlich, mit einem geradezu erotischen Celloklang"

"Der österreichische Cellist Friedrich Kleinhapl ist ein ziemlich bunter Hund - ein toller Virtuose auf seinem Instrument ohne stilistische Grenzen. Sein Repertoire reicht von Bach und Beethoven bis hin zu Schostakowitsch, Schnittke oder Gulda. Das neue Album von Friedrich Kleinhapl hat den Titel „Gran Pasión Tango“. Der Titel passt, denn hier ist das stilistische Chamäleon Kleinhapl in seinem Element. Er spielt diese Musik wunderbar: leidenschaftlich, mit einem geradezu erotischen Celloklang und so stilecht, dass man am liebsten sofort auf die Tanzfläche möchte. (...)

Friedrich Kleinhapl hat übrigens auch einen wunderbaren Booklet-Text zu seiner CD geschrieben. Dort beschreibt er sehr humorvoll, welche Bedrohung der Tango zu Beginn des 20. Jahrhunderts besonders für Kirche und Kaiser war. Zitat: „Tango ist der Geschlechtsakt selbst, nur mit anderen Mitteln“ – darauf muss man erstmal kommen! (...)


Friedrich Kleinhapl  schreibt im Booklet: „Ich widme diese CD allen Menschen, die sich in dieser konfliktreichen Zeit nach lebensbejahender Energie, Frieden und Leichtigkeit sehnen.“ Die Musik spricht hier für sich, finde ich – Tango als etwas Trost in dunklen Zeiten!"




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