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Thomas Albertus Irnberger greift diesmal zur Bratsche für Viola-Sonaten von Brahms und Schumann

  • Autorenbild: quintessenz
    quintessenz
  • vor 3 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

'Wenn Sie zufällig nach Frankfurt kommen, besonders in der ersten Hälfte des Winters, lassen Sie es mich bitte wissen. Ich würde auch kommen, entweder Mühlfeld einladen oder eine Bratschenstimme mitbringen - für zwei Klarinettensonaten, die ich Frau Schumann gerne zu Gehör bringen wurde. Die unpratentiösen Stücke würden unsere Gemütlichkeit nicht stören - aber schön ware es schon!' Das schrieb der 61-jährige Johannes Brahms am 14. Oktober 1894 an seinen Freund, den Geigenvirtuosen Joseph Joachim. Schon diese kurze Notiz deutet auf die frühe Absicht des Komponisten hin, seine beiden Sonaten op. 120 alternativ von einem Blasinstrument oder der Bratsche aufführen zu lassen. Dass diese Werke weit mehr als 'unprätentios' sind, beweist der Salzburger Geiger und Bratschist Thomas Albertus Irnberger, der gemeinsam mit seinem langjährigen Klavierpartner Michael Korstick einen späten neuen Schwerpunkt von Brahms präsentiert. Die anschliessenden "Märchenbilder" op. 113 von Robert Schumann markieren einen weiteren Höhepunkt des Bratschen-Klavier-Repertoires.

Pressetext Gramola


 


Johannes Brahms - Robert Schumann

Sonaten für Viola und Klavier - Märchenbilder


Johannes Brahms (1833-1897)

Sonata Nr. 1 in F-Moll für Klavier und Klarinette (Bratsche), Op. 120 Nr. 1

I   Allegro appassionato

II  Andante un pocco Adagio

III  Allegretto grazioso

IV  Vivace

 

Sonata Nr. 2 in Es-Dur für Klavier und Klarinette (Bratsche), Op. 120 Nr. 2

I   Allegro amabile

II   Allegro appassionato – Trio

III  Andante con moto – Allegro – Più tranquillo

 

Robert Schumann (1810-1856)

I   Nicht schnell

II   Lebhaft

III   Rasch

IV   Langsam, mit melancholischem Ausdruck 

 

Thomas Albertus Irnberger, Bratsche

Michael Korstick, Klavier

 

Label: Gramola

Bestellnummer: Gramola 99374

Veröffentlichung: 1. Mai 2026

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