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JAZZITUDE - das neue Album von Anastasia Schmidlin

  • Autorenbild: quintessenz
    quintessenz
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

JAZZITUDE verbindet die faszinierende Welt der klassischen Musik mit Jazz. Im Mittelpunkt steht die Begegnung zweier Klangwelten, die sich im 20. und 21. Jahrhundert gegenseitig inspiriert und befruchtet haben. Die Klarinette wird dabei zum verbindenden Erzähler zwischen Struktur und Freiheit, zwischen klassischer Form und improvisatorischem Geist. Das Programm vereint Werke, die diese stilistische Offenheit auf ganz unterschiedliche Weise ausloten, von rhythmischer Energie über lyrische Intensität bis hin zu volksmusikalischen und jazzinspirierten Klangfarben.


 

Jazzitude


Anastasia Schmidlin, Klarinette

Denis Zhdanov, Klavier



Label: Arteprism Studios, Digitales Album 2026-09

Veröffentlichung: 31. Juli 2026


Daniel Schnyder (*1961)

Sonate für Klarinette und Klavier

1. Ohne Bezeichnung

2. Langsam, tempo rubato

3. Schnell

4. Sehr schnell, alla breve


George Gershwin (1898–1937)

Three Preludes

1. Allegro ben ritmato e deciso

2. Andante con moto e poco rubato

3. Allegro ben ritmato e deciso


Richard Rodney Bennett (1936–2012)

Ballad in Memory of Shirley Horn


Alexander Rosenblatt (1956*)

Swiss Fantasy”


Daniel Schnyder (1961*)

Sonate für Klarinette und Klavier

Die Sonate des Schweizer Komponisten und Saxophonisten Daniel Schnyder eröffnet das Programm mit einer vielschichtigen Verbindung von klassischer Form und Jazzsprache. Der erste Satz „Ohne Bezeichnung“ eröffnet mit klaren Konturen, bevor „Langsam, tempo rubato“ eine freie, gesangliche Klangwelt entfaltet. Der dritte Satz „Schnell“ bringt rhythmische Energie und Virtuosität, während das abschliessende „Sehr schnell, alla breve“ das Werk in einem furiosen, jazzgetränkten Finale kulminieren lässt.


George Gershwin (1898–1937)

Three Preludes

Mit den „Three Preludes“ präsentiert Gershwin drei kurze Charakterstücke, in denen sich klassische Form und amerikanischer Jazzgeist unmittelbar verbinden. Der erste und dritte Satz (Allegro ben ritmato e deciso) sind geprägt von rhythmischer Prägnanz und kraftvoller Energie, während der mittlere Satz (Andante con moto e poco rubato) eine lyrische, bluesgefärbte Ruhe entfaltet. In kompakter Form entsteht ein faszinierendes Spannungsfeld zwischen Konzerttradition und Popularmusik.


Richard Rodney Bennett (1936–2012)

Ballad in Memory of Shirley Horn

Die „Ballad in Memory of Shirley Horn“ ist eine poetische Hommage an die große Jazzsängerin. Bennett verbindet hier klassische Klangsprache mit jazziger Harmonik zu einer tief empfundenen, elegischen Meditation. Die Musik entfaltet sich in ruhigen Bögen und subtilen harmonischen Farben und bildet einen Moment stiller Intensität im Programm.


Alexander Rosenblatt (1956*)

Swiss Fantasy – Ersteinspielung

Den Abschluss bildet die Auftragskomposition „Swiss Fantasy“ des russischen Komponisten und Jazzpianisten Alexander Rosenblatt. Die Fantasie ist eine Hommage an die Schweizer Volksmusik und verarbeitet traditionelle Melodien wie „Vo Lozärn gäge Weggis zue“, „Luegid, vo Bärg und Tal“, „Anneli, wo bisch geschter gsi?“ und „Min Schatz isch ke Zocker“ in einem modernen, jazzinspirierten Klangbild. Rosenblatt, international bekannt für seine virtuosen Crossover-Kompositionen zwischen Klassik und Jazz, verbindet in diesem Werk folkloristische Themen mit improvisatorischer Freiheit und farbenreicher Harmonik. So entsteht eine eigenständige musikalische Sprache, in der Volksmusik, Jazz und klassische Tradition ineinander übergehen. Mit dieser Ersteinspielung wird nicht nur die Schweizer Musiktradition neu beleuchtet, sondern auch das Repertoire für Klarinette und Klavier um ein lebendiges, stilistisch offenes Werk erweitert.

 


 

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