"Man könnte über jeden Satz ins Schwärmen geraten"

"Unverständlicherweise ist eine Eigenschaft dieser Aufnahme, die als Alleinstellungsmerkmal hätte herausgehoben werden können, nirgends im Begleitmaterial erwähnt: Das Finale aus dem Es-Dur-Trio von Schubert wird in der Fassung des Autografs musiziert, d.h. inklusive der Expositionswiederholung sowie der knapp 100 Takte, die der Komponist auf Anraten einiger wohlmeinender Kritiker vor der Drucklegung kürzte. (...)
Als Beweis dafür, dass die Klänge beider Streichinstrumente restlos miteinander verschmelzen können, ohne die eigene Individualität zu opfern, braucht man nur dem Beginn des Notturno zu lauschen: Das ist wahrhaftige "Fülle des Wohllauts". (...)

Man könnte über jeden Satz ins Schwärmen geraten. Mögen die Beethoven-Tros bald folgen."

 

 

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