Spiel mit den Gegensätzen

"Sie interpretiert Debussy generell mit packendem Zugriff, seine „klangliche Magie“ stellt sich ein, wenn sie mit weichem, lyrischem Spiel die Zwischentöne herausarbeitet. Gleich, ob es sich dabei um Reflexionen im Wasser (1), die Hommage an den französischen Komponisten Jean-Philippe Rameau (2), „Glockengeläut durchs Laub“ (4) oder auch „Goldfische“ (6) handelt: Alle diese „Bilder/Images“ sind äußerst eindringlich, wirken keinesfalls aufgesetzt - obwohl sie sich mit recht unwirklichen Welten auseinandersetzen. (...)
Auf dessen Kompositionen folgt Carol Szymanowskis „Masques“-Zyklus (8-10), der sich mit drei literarischen Figuren beschäftigt und zur Zeit des Ersten
Weltkriegs entstand. (...)
Szymanowskis „Masken“ sind gegenüber Debussys wesentlich holzschnittartiger, ja schroffer gestaltet. Dies arbeitet Cathy Krier in ihrer Interpretation gekonnt heraus – zuweilen in einer geradezu expressiven Tonsprache. (...)
Nicht nur von der Konzeption, auch vom künstlerischen Niveau her kann Kriers „Masques“-CD mit Kompositionen von Debussy und Szymanowski vollkommen überzeugen. Beeindruckend."

 



 

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