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  • Ingobert Waltenberger, Feuilletonscout

Aktualisiert: 4. Dez 2020

"Mir gefällt die Idee der CD, weil sie uns nicht nur in eine völlig andere Zeit der Rezeption der damals alle Rahmen und Vorstellungen sprengenden ,Eroica‘ entführt, sondern uns gleichzeitig mit dem Versuch, Zeitgenössisches an den Beginn und das Ende zu stellen, das Unerhörte der Beethovenschen Schöpfungen heute wieder erlebbar machen will. Gordon Williamson hat für den Beginn von „Inside Eroica“ eine „Couverture“ und für das Ende ein „Encore“ geschrieben. Das „Encore“, eine „Art Parodie über das Thema und die Variationen des Finalsatzes“ war der humoristische Angstnehmer für den kanadischen, in Hannover lebenden Komponisten. Die „(C)Ouvertüre“, eigentlich eine Bezeichnung für eine Decke oder den Schokoladenüberzug einer Torte, will Beethoven als Pate der zeitgenössischen Musik würdigen. Es ist halt Pech, dass in Anbetracht der Urgewalt der Beethovenschen „Dritten“, Sekunden nach Start des ersten Satzes kaum mehr etwas von der „Couverture“ haften bleibt. Da ist die Konsistenz dann doch zu dünn. Gut gemeint, aber wenig wirksam. Das „Encore“ hingegen bietet als ironisierender Nachklang durchaus einen passenden Übergang ins Jetzt.


Sehr beeindruckend ist die Bearbeitung der „Eroica“ des Ferdinand Ries als auch die beherzt zupackende und elektrische Funken schlagende Interpretation durch das Flex Ensemble. Es ist eigentlich ein andere Werk, das wir hören. Besonders die ,Marcia funebre‘ und das ‚Adagio assai‘ ist hier aussagekräftiger und erschütternder geraten als dies landläufige Einspielungen mit Orchester bieten können. Kana Sugimura (Violine), Anna Szulc (Viola), die schon erwähnte Martha Mijlsma (Cello) und der fantastische Johannes Nies (Klavier) musizieren mit feiner Klinge, sie ahmen in ihrem Spiel kein Orchester nach und wollen das auch gar nicht, sondern sie überzeugen mit kammermusikalischer Durchhörbarkeit, einer konzentrierten Binnenspannung und einem überragenden Stimmen-Feintuning in den harmonischen Geflechte, je nachdem, wie die Instrumente zueinander jeweils gewichtet sind.


Das im Februar 2020 in der Jesus-Christus-Kirche in Berlin-Dahlem aufgenommene Album ist auch klanglich hervorragend gelungen. Ein echtes Schmankerl zum Beethoven Jahr."

Zur CD-Besprechung


Aktualisiert: 4. Dez 2020

Mit einem Platz auf der Bestenliste werden vierteljährlich die besten und interessantesten Neuveröffentlichungen der vorangegangenen drei Monate ausgezeichnet. Bewertungskriterien sind künstlerische Qualität, Repertoirewert, Präsentation und Klangqualität.


Auf der vierten Bestenliste des Jahres 2020 in der Kategorie Kammermusik wurde Paris – Moscou: Trio Goldberg ausgezeichnet.


"Auf seiner musikalischen Reiseroute von Paris nach Moskau macht das in Monaco beheimatete Trio Goldberg unter anderem Station bei Jean Françaix, Hans Krása, George Enescu und Sergei Tanejew. Das Schöne dabei ist nicht nur die exzellente Auswahl auch weniger bekannter Streichtrios, sondern die dramaturgische Anordnung der Werke: Man könnte meinen, sie gingen – trotz größerem zeitlichen Abstand ihrer Entstehung – quasi nahtlos auseinander hervor. Musiziert wird auf höchstem Niveau, in makellos kultiviertem Zusammenklang. Höchst lebendig werden die Charakteristika der einzelnen nationalen Klangsprachen realisiert. Mehr Kurzweil geht nicht."

Für die Jury: Lotte Thaler

www.schallplattenkritik.de







  • Ines Pasz, SWR 2, Treffpunkt Klassik

Aktualisiert: 4. Dez 2020

"Perfekt ist auch ihr Zusammenspiel. Sehr durchsichtig, sehr klar, ungemein sauber und inspiriert. (...)

Es klingt, als würden die Drei miteinander abheben und wieder landen. (...)

Das Trio Goldberg zieht uns in einen Sog. Man ihm folgen, atemlos, fasziniert, völlig gebannt."

Zum Nachhören




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